Kann ich einstellen, dass mich eine bestimmte Person bei Facebook nicht findet?

 


Ältere sind besonders betroffen. Die Son- derausstellung steht vom Auch Jörg Freihold bedankte sich im Namen der Fachschaft Deutsch für dessen langjähriges Engagement und überreichte Geschenke, darunter ein humorvolles Buch über den Lehreralltag. In den Gruppen lösen die Schüler Aufgaben zusammen.

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Forschung und Entwicklung Die Fachhochschule des Mittelstands setzt seit ihrer Gründung neben dem Bereich Studium und Lehre stark auf Forschungs- und Entwicklungsprojekte und unterhält ein nachhaltiges Transfersystem.

Neben einer deutlich strafferen und individuellen Studienorganisation mit kleinen Lerngruppen liegt der Unterschied zu staatlichen Hochschulen darin, dass nicht das Land Nordrhein-Westfalen sondern eine private Gesellschaftergruppe Träger der Hochschule ist. Oktober nahm die FHM den regulären Studienbetrieb auf und hat sich seitdem zu einer der erfolgreichsten Neugründungen einer privaten Hochschule in den letzten Jahren entwickelt. Das Rektorat setzt sich zusammen aus:. Es war seine Idee, seine Vision.

Und er war es auch, der die Hochschule im Jahr als einer der drei Gründerväter ins Leben rief und sie zu dem machte, was sie heute ist: Heute zählt sie über 5.

Zum Jahresende werden Sie nun in den wohlverdienten Ruhestand eintreten. Wie fühlt es sich an, zu diesem Zeitpunkt zu gehen? Sie hat sich als private Hochschule in einem für uns völlig neuen Markt entwickelt — neben der beruflichen Bildung konnten wir so als Bildungsdienstleister im Hochschulsegment Neuland betreten. Ganz persönlich fragte ich mich damals, in welches Projekt ich in den kommenden Jahren meine Energie würde stecken wollen.

Erwachsene entscheiden selbst, ob sie lernen. Die FHM muss gut sein — qualitativ hochwertige Lehre bieten, ein ideales Lernumfeld und innovative Inhalte — sonst würde sie bei dieser Zielgruppe keinen Erfolg erzielen.

Das hat mich gereizt. Neues aufzubauen, das war eigentlich immer mein Ding. Und ich wollte wirklich etwas Neues machen — so kam es zur Idee der Hochschule. Institutionell stand für die Gründungsgesellschaft, die Stiftung Bildung und Handwerk, die Kreishandwerkerschaft Paderborn sowie für den Westdeutschen Handwerkskammertag die Frage im Raum, wie ein attraktives Studienangebot für Handwerksmeister geschaffen werden könnte.

Die Gesellschafter trugen das Projekt, sie schufen den wirtschaftlichen Rahmen und machten diese Erfolgsgeschichte damit überhaupt erst möglich. Und bald darauf, im Oktober , immatrikulierten wir die ersten Studierenden. Wir haben die Hochschule aufgebaut, es kamen immer weitere Studiengänge für den Mittelstand hinzu. Und ab begann unsere räumliche Expansion. Hannover, Rostock, Schwerin, Bamberg und München folgten. Und im Oktober haben wir dann den jüngsten Hochschulstandort, unseren Hauptstadtcampus Berlin, in Betrieb genommen.

Sind wir doch bis heute die einzige Hochschule in Deutschland, die sich explizit zum Mittelstand bekennt.

Ob in China, dem Iran oder zuletzt in Südkorea: Dieses Thema diskutieren wir intensiv mit Botschaftern, Hochschulen, Unternehmens- und Verbandsvertretern. Der Oktober , als wir die ersten 54 Studierenden immatrikulierten und wir in Bielefeld tatsächlich gestartet sind. Danach sah es im August noch gar nicht aus. Und im Laufe der Jahre hat es dann ganz unterschiedliche Highlights gegeben.

Der Akkreditierungsprozess war komplex und wurde sehr offen gehandelt, die Anforderungen waren klar, die Themen wurden im Interesse der Hochschule betrachtet. Da ging es um Wirtschaftsförderung und regional ausgerichtete Forschungsprojekte. Wittberg den Bereich deutlich ausbauen können. Mittlerweile führen wir immer mehr exzellente Forschungsaufträge für die Landes- und auch für die Bundesregierung durch. Es freut mich sehr, dass die FHM solch exzellente Forschungsprojekte auf höchstem europäischen Forschungsniveau durchführt.

Wir haben zahlreiche internationale Projekte absolviert, insbesondere in Asien — was meine persönliche Freude war — beispielsweise in China, Kasachstan, Turkmenistan und spannend war auch die UdSSR. Diese Projekte bringen eine persönliche Bereicherung mit sich: In die Länder zu reisen, Menschen, Strukturen und Kulturen zu erfahren und zu erfassen, gemeinsam an fachlichen Themen zu arbeiten — allen Widrigkeiten zum Trotz — das ist toll.

Auch das ist in meinen Augen ganz klar ein Highlight! Ab dem Jahr haben wir dann richtig Fahrt aufgenommen. Für den Bereich Internationales wurde Professor Dr. Fischer zum Prorektor berufen und so haben wir den Grundstein für nachhaltige Entwicklungen im internationalen Bildungsmarkt gelegt. Heute sind wir in der Lage, Länder ganz gezielt in das Portfolio der FHM aufzunehmen und zu integrieren und dort neue Geschäftsbeziehungen zu entwickeln.

Das braucht Geduld, geht nur professionell und ist nur mit individuellem Einsatz erfolgreich. Wenn diese erfolgreich in den Job einsteigen und ihren Weg gehen, dann ist es im Grunde auch mein schönster Erfolg. Die Übergangsquote vom Studium in den Arbeitsmarkt liegt bei über 96 Prozent innerhalb nur eines Monats nach Studienende. Als FHM haben wir bis heute schon mehr als 7. Das alles so hinbekommen zu haben, das macht mich tatsächlich stolz. Doch den Erfolg schreibe ich mir keineswegs alleine zu.

Das geht natürlich immer nur im Team. Es braucht Menschen, die mitmachen und ihre Leidenschaft an der Sache teilen. Heyse als Gründungsrektor, in der Aufbauphase langjährig Prof. Klippstein und seit nun acht Jahren Prof. An der FHM haben wir mit allen Akteuren gemeinsam eine innovative Kultur entwickelt, in der wir wirklich offen miteinander diskutieren können und in der keiner dem anderen gegenüber seine Gedanken und Ideen hinter dem Berg halten muss. Uns ist eine Vertrauenskultur wichtig, die Raum für individuelle Initiative lässt.

Aktuell ist die Mischung der studentischen, Forschungs- und internationalen Programme in der FHM sehr ausgeglichen und doch befinden sich die Strukturen der Hochschule im rasanten Wandel. So verschieben sich aktuell die Zielgruppen, der Anteil berufsbegleitend Studierender wächst deutlich an. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Art des Lehrens und der Wissensvermittlung, es erfordert eine Erneuerung der etablierten Studiensysteme.

Diese zu realisieren, wird deswegen herausfordernd, weil wir als FHM bereits ein hohes Plateau erreicht haben.

Diese jedes Jahr neu zu gewinnen wird viel Kraft kosten. Der Hochschulmarkt ist heute natürlich ein völlig anderer, als er es vor Jahren war. Die Wettbewerbssituation, insbesondere auch mit den öffentlichen Hochschulen, hat sich verändert. Die FHM ist immer sehr innovativ gewesen und es wurde uns in mancherlei Hinsicht nachgeeifert.

Entsprechend herausfordernd wird es für die Beteiligten sein, das Wachstum noch weiter nach vorne zu schieben. Doch ich bin sicher, es wird glücken. Für die nächsten zehn Jahre möchte ich mir vorstellen, dass die FHM mehrere tausend Studierende zusätzlich für sich gewinnen kann, aber eben in anderer Konstellation.

Der internationale Bereich kann aus meiner Sicht noch deutlich gesteigert werden, sowohl Incoming- als auch Outgoing-Programme. Und auch in dem Bereich der Wissenschaftlichen Weiterbildung für den deutschen und internationalen Mittelstand sehe ich, im Kampf um Kompetenzen und Köpfe, ein zukunftsträchtiges Feld. Wissen und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen sind einfach die essentiellen Herausforderungen unserer Zeit.

Das ist auch okay, solche Endpunkte gibt es im Leben. Ich selbst höre aber natürlich nicht auf — das kann ich gar nicht. Ich bin fit und will weiter in der Bildung aktiv sein, ich werde mich also weiter mit Bildungsfragen beschäftigen. Und in dem Zusammenhang werden wir uns gewiss auch künftig in der FHM begegnen.

Diese lehren und forschen immer noch. Wenn er im Januar in den Ruhestand eintritt, werden Sie seine Nachfolge in der Geschäftsführung antreten. Was wird sich ändern und wo setzen Sie auf Neues? Wir werden unsere Strategie und unser Profil, das wir gemeinsam in den letzten Jahren aufgebaut, weiterentwickelt und umgesetzt haben, natürlich mit der bewährten Mannschaft weiterführen.

Die Hochschule ist in dieser Zeit von 1. Parallel zur räumlichen Entwicklung haben wir auch das Studienangebot deutlich ausgebaut: Auch im technischen Bereich haben wir mit dem Bachelor Wirtschaftsingenieur einen sehr attraktiven Studiengang entwickelt. Durch die neuen Studiengänge ist die FHM auch inhaltlich stark gewachsen — bei uns sind heute 89 Professoren mit sehr unterschiedlichen Lehrgebieten tätig.

Die FHM auch künftig auf Erfolgskurs zu halten und neben der wissenschaftlichen Leitung auch die wirtschaftliche Gesamtverantwortung zu übernehmen, das kommt in der Funktion als Geschäftsführerin für mich hinzu. Dies ist eine sehr spannende Aufgabe. Die FHM hat ein sehr gutes Führungsteam! Die Organisationsstruktur ist vom Rektorat über die Prorektoren, die Dekane und natürlich die Leiter der FHM - Standorte personell stark aufgestellt und arbeitet sehr professionell und eng zusammen.

Patrick Lentz, der bisherige Dekan des Fachbereichs Wirtschaft, übernimmt zum 1. Bereits im Frühjahr hat der Senat Prof. Hinzu kommen die beiden Prorektoren Prof. Torsten Fischer für den Bereich Internationales. Alle Kollegen sind sehr erfahren und ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit in dieser neuer Konstellation.

Wir sind eine autonome Hochschule und die Hochschulautonomie ist ein konstituierender Grundsatz jeder Hochschule. Auf der anderen Seite bin ich als Geschäftsführerin bei wirtschaftlichen Themen dem Gesellschafter der Hochschule verpflichtet. Das ist die Stiftung Bildung und Handwerk aus Paderborn.

Der Vorstand der Stiftung unterstützt die Hochschule sehr stark. Fach- und Führungskräfte für die mittelständische Wirtschaft zu qualifizieren. Unser Ziel ist es, immer der Zeit ein wenig voraus zu sein. Wir schauen heute, in welchen Bereichen in fünf Jahren — solange dauert es, bis unsere Studierenden in den Arbeitsmarkt gehen — akademisch sehr gut qualifizierte Mitarbeiter benötigt werden. Neben den innovativen Inhalten unserer Studiengänge bieten wir flexible Studienformen an: Unsere Studierenden entscheiden selbst, wann Sie die Inhalte lernen.

Der Mittelstand ist stärker als jemals zuvor. Vor achtzehn Jahren stand der Mittelstand noch nicht wirklich im Fokus. Insofern war die Gründungsidee der FHM damals schon sehr vorausschauend. Heute ist der deutsche Mittelstand in aller Munde.

Mehr als zwei Drittel unserer Absolventen finden auch nach ihrem Studium einen Einstieg in mittelständische Unternehmen. Dies zeigt uns, dass die Qualifizierung für die spezifischen Anforderungen der mittelständischen Unternehmen funktioniert. Die FHM ist die einzige Hochschule in Deutschland, die sich explizit mit dem Mittelstand beschäftigt und ihre Studiengänge und die Forschung auf den Mittelstand ausrichtet. Universitäten in China, Indien, Südkorea, im Iran oder Indonesien, mit denen wir im Austausch stehen, haben ein hohes Interesse an Studiengängen, die für den Mittelstand qualifizieren und an angewandter Forschung für den Mittelstand.

Wittberg mit dem Bereich Internationales zusammen. Torsten Fischer, unser Prorektor Internationales, hat diesen Bereich in den letzten Jahren systematisch aufgebaut. Wir haben an der Hochschule fast internationale Studierende immatrikuliert — dies zeigt, dass das Modell stark gefragt ist. Für jede Altersstufe und jeden Teilbereich werden darin nicht nur die jeweiligen Kompetenzen festgelegt, sondern auch Unterrichtsideen genannt, die nach und nach ergänzt werden sollen. Das DCF soll nicht nur in bestimmten Fächern, etwa im Informatikunterricht, ver- mittelt werden, sondern fächerübergreifend; die Umset- zung des Bildungsplans liegt in der Verantwortung jedes Lehrers.

Die walisische Regierung hat beschlossen, dass alle Schulen sich mit dem DCF vertraut machen und die Umsetzung vorantreiben sollen; verbindlich werden soll es voraussichtlich erst Vorher werden Feedback und Verbesserungsvorschläge von Schulen und Lehrern abge- wartet.

Dafür gibt es online eine eigene Feedbackfunktion, mit der Anmerkungen an der jeweiligen Stelle des DCF kommuniziert werden können. International Die Inhalte des walisischen Rahmenwerks für digitale Kompetenzen: Dazu gehören folgende Teilbereiche: Einsatz von Software und Anwendungen zum Erstellen 2. Dazu Selbstevaluation für Verbesserungen nutzen und Ent- gehören die Teilbereiche: Dazu gehören die Bereiche: Das betrifft Text, Grafiken, Audio- und Belege erstellen.

Videoinhalte sowie Kombinationen daraus, die für die ver- schiedensten Zwecke eingesetzt werden. Das Magazin ist online abrufbar auf: Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage unter Das ergab eine repräsentative Befragung von medien. Medien And the winner is Kreativ, innovativ und motivierend sollen sie sein: Text Catrin Schoneville S chulbücher müssen verschiedenen Ansprüchen genügen: Kann man diesen vielen unter- schiedlichen Anforderungen gerecht wer- den?

Nur wenige Bücher werden von so vielen Jugendlichen gelesen wie Schulbücher. Sie sind Massenmedien für junge Menschen, geben staatlich legitimiertes Wissen an die nächste Generation weiter. Seit vergibt das Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung den Preis, mit dem Herausgeber und Autoren für die Entwicklung und Umsetzung innovativer Schulbuchkonzepte ausgezeichnet werden.

Ziel ist, für die gesellschaftliche Bedeutung von Schulbüchern zu sensibilisieren, Debat- ten zum Thema Schulbuch anzuregen und zu einer fortlaufenden Weiterentwicklung von Schulmaterialien beizutragen. Die Aus- zeichnung steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz. Mitmachen und gewinnen Wir wollen Ihre Wünsche hören und didacta noch besser machen. Nehmen Sie sich kurz Zeit und beantworten unsere Fragen. Unter allen Einsendungen verlosen wir vier erholsame Tage im Bayerischen Wald.

Der Preis beinhaltet drei Übernachtun- gen für zwei Personen mit Halbpension. Die Besucher können den Bayerischen Wald mit seinen langen Wanderwegen erleben. Senden Sie den ausgefüllten Fragebogen bis Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Welcher Titel gefällt Ihnen am besten?

Lehrerinterviews Welcher Beitrag dieser Ausgabe gefällt Ihnen besonders gut? Welche Online-Kanäle nutzen Sie? Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Ich werde niemals lernen, nicht zu lernen. Denn Lernen ist fester Bestandteil der individu- ellen Entwicklungsbiografie, ein Leben lang. Beim Design des Magazins lerne ich Kreativität mit komplexen Themen zu kombinie- ren — jede Ausgabe neu. Schon seit längerem möchte ich Klavier spielen lernen. Es ist wichtig, sich neues Wissen anzueignen. Was ich noch lernen möchte: Wie ich bes- ser in Englisch werde, da meine Noten in dem Fach nicht die besten sind.

Seitdem ist viel passiert — in der Bildungswelt und bei didacta. Ein Rückblick und was das Team dabei gelernt hat. Lange Zeit haben wir lediglich über seine Struk- tur diskutiert und die Frage nach der Bildungsqualität nachrangig behan- delt.

Heute stehen wir jedoch vor der Herausforderung, sowohl die Struktur als auch die Bildungsqua- lität zu reformieren, wenn wir den Anschluss an internationale Entwick- lungen nicht verpassen möchten. Fthena- kis in der ersten Ausgabe von didacta — das Magazin für lebens- langes Lernen mit dem Titelthema Reformbedarf.

Gerne würde ich selbst noch mehr darüber lernen, wie man eine Gruppe Jähriger motiviert und in hektischen Situationen stets gelassen bleibt. Das Thema hat mich so fasziniert, dass ich derzeit ein Seminar besuche, um hier tiefer einzusteigen.

Leider gelingt es mir — wie auch schon zur Schulzeit — bis heute nicht, pünktlich zu sein. Das will ich noch lernen. Was ich unbedingt lernen möchte: Durch meine Arbeit bei didacta habe ich kürzlich gelernt, was bei einer Herz- Lungen-Massage zu tun ist siehe Beitrag ab S. Von dem Erste-Hilfe-Kurs beim Führerschein ist leider nicht mehr viel hängen geblieben. Was ich nie lernen werde: Seitdem habe ich sehr viel Berufserfahrung gesam- melt. Ich konnte lernen, wie man selb- storganisiert arbeitet und in stressigen Situationen ruhig bleibt.

Seitdem hat sich viel getan. Mit der Flüchtlingskrise standen die Schulen vor der Herausforderung, schnellstmöglich tausende neu zugewanderte Kinder und Jugendli- che zu integrieren.

Ein Dauerthema in der öffentlichen Bildungsdebatte der vergangenen Jahre war zudem: Was brauchen Schulen, damit Leh- rer und Schüler digitale Medien selbstverständlich und kompetent nutzen können? Die Antwort von Bildungsministerin Wanka lautete im Oktober Wir inter- viewten zahlreiche Bildungspoliti- ker, wir besuchten Schulen, etwa die Münchner Schlau-Schule, die jungen Flüchtlinge zum deutschen Schulabschluss führt und in der sofort der wertschätzende, respekt- volle Umgang zwischen Lehrern und Schülern auffällt.

Wir sprachen mit Lehrkräften über ihren Beruf — über die positiven und negativen Seiten. Was ich nie lernen und verstehen werde, sind die unendlichen Tiefen von Excel und dessen Formatierungen.

Bei didacta habe ich gelernt, wie viel Arbeits- und Recherche-Stunden in einem Magazin stecken, damit wir es am Schluss lesen können. Was ich noch lernen möchte, ist die deutsche Recht schreibung — ich habe eine Lese- Rechtschreib-Schwäche. Wir stellen uns aktuellen Fragen, knüpfen ein starkes Netz- werk für die Bildung und eröffnen ihr Perspektiven. Mit der Bildungsmesse didacta fördern wir den Dialog. Informieren Sie sich über unser Angebot. Hin und wieder haben Grafik und Redaktion doch andere Vorstellungen, wenn es um das Layout der Artikel geht.

Mittlerweile suchen wir die Bilder meistens gemeinsam aus. Und ständig kommen neue und vielversprechende Ansätze dazu, die das Lernen spielerischer und noch interessanter gestalten: Roboter, Compu- terspiele oder Virtual Reality.

Dabei sehe ich immer wieder, wie wichtig trotz aller Technik die menschliche Beziehungsebene beim Lernen ist. Ich finde, über dieses Thema kann man nie genug lernen.

Uns verblüffte die Qualität der Forschungsarbeiten der Schüler, als wir beim Bundes- finale des Wettbewerbs Jugend forscht waren. Er stellte in einem Slum in Delhi einen Computer auf und wies nach, dass sich Kinder Kompeten- zen alleine aneignen können. Nach neun Monaten hatten sie beim Umgang mit dem Computer das Niveau einer westlichen Bürokraft erreicht. Auf rund Seiten brachten wir in den letzten zehn Jahren all die Gespräche mit Pädagogen und Wissenschaftlern, das was uns bei Messebesuchen und Unter- richtshospitationen beeindruckte, zu Papier.

Um unseren Lesern bei ihrer täglichen Arbeit zu helfen und einen Beitrag zu guter Bildungsqua- lität zu leisten. Das bleibt auch in den nächsten Jahren unser Ziel. Was ich jedoch nicht durchschauen werde, ist, wie es doch jedes Mal so reibungslos funktioniert. Dass es nicht einfach ist, sich völlig frei von tief verwurzelten stereotypen Bil- dern zu machen, erlebe ich als Mutter jeden Tag.

Das möchte ich noch lernen. Jetzt zwei Ausgaben gratis testen! Damit das umgesetzt werden kann, ist sich Direktor Carsten Huge sicher: Die Schulleiter müssen die Digitalisierung selbst vorantreiben. Text Tina Sprung 64 www. Digitale Geomedien in der Schule. Sie ermög lichen es, komplexe Zusammenhänge bildhaft darzustellen. Sie werden so zur Schlüsselanwendung einer modernen Didaktik. Legen Sie jetzt los! Dann schreiben Sie an education esri. Vor den Schülern der 5.

Klasse liegt auf dem Tisch ein kleines Päckchen, 25 mal 20 Zentimeter. Vor sieben Jahren führte die Schule die Tablets ein und war somit die erste öffentliche Schule deutschlandweit, in der jeder m o c.

Medien Schüler damit arbeitet. Sie entschieden sich für iPads, die von den Eltern monatlich mit elf Euro finanziert werden. Nun war der Weg frei. Dafür konnte er bei der Kommune Gehrden zusätzliche finanzielle Mittel beantragen.

Das Medienkonzept hat die Schule dann selbst entwickelt. Er ist überzeugt, dass das Fach an jeder Schule angeboten werden sollte und ärgert sich über die Diskussionen: Ändere Ländern machen es vor: Huge findet das gut: Bei Fehlern müssen die Mitarbeiter Roboter schnell umprogrammieren können.

Erst kürzlich kaufte sich eine Tischlerei in der Nähe eine Fräse. Die Bediencodes dafür schreiben die Schüler der Oberschule. Damit kann der Schreiner Befehle an die Fräse erteilen.

Der Direktor ist stolz. Alle Lehrkräfte nutzen die Tablets. Die zu erlernenden Kompetenzen, die an der Schule festlegt wurden und in allen Fächern angewendet werden, lassen sich in fünf Bereiche untergliedern: Jahrgangsstufen lernen die Schüler beispielsweise die Standardfunktionen von Textverarbeitungsprogrammen kennen, recherchieren unter Anleitung in Suchmaschinen, wenn sie Präsentationen zu Unterrichtsthemen erstellen.

In den darauffolgenden Jahrgangsstufen werden die Kompetenzen weiter ausgebaut. Jeder Schüler führt sein eigenes digitales Lerntagebuch, in das Unterrichtsinhalte, Fortschritte, Fragen und Termine für Schulaufgaben eingetragen werden. So sind auch die Eltern über den Schulalltag des Kindes informiert. Und das haben wir in 66 www. Für viele Kinder ist ein eigenes Haustier ein Herzenswunsch.

Ziel ist es, den Nachwuchs für die Achtung und den Schutz von Hund, Katze und anderen Haustie- ren sowie deren natürliche Bedürfnisse emp- findsam zu machen und sie über artgerechte Tierhaltung aufzuklären.

Die Basis für den Un- terricht bilden zielgruppengerechte Materialien, die in Kooperation mit Tierärzten und Pädagogen entwickelt wurden. Und was können wir von Tieren lernen? Diese und viele weitere Fragen sollen im Rahmen des Unterrichts ge- klärt werden. Die Tierschutzlehrer vermitteln die Themen kindgerecht, spannend und spiele- risch. Und auch die Tierärzte des bpt geben im Unterricht gerne ihr Wissen an die Kinder weiter.

Als Grundlage für die Schulstunden dienen lie- bevoll gestaltete Arbeitsmaterialien, die mit mo- dernen und emotionalen Illustrationen, kleinen Forscheraufträgen, einem Wissensquiz sowie den wichtigsten Tierfreunde-Regeln die Neu- gier und Lernfreude der Kinder anregen sollen.

Am Ende steht eine Tierschutz-Urkunde, die das erfolgreiche Lernen belohnt. Siegfried Moder, Präsident des bpt. Daher kennen wir die klassischen Fragen der Halter, bei de- nen wir immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Denn wer bereits als Kind den Respekt für andere Lebewesen lernt, wird ihnen auch als Erwachsener mit Achtsamkeit begegnen. Besuchen Sie uns auf der didacta in Halle 11 an Stand A Unsere Tierschutzlehrerin Frau Dr. Weitere Informationen sowie die Termine für den kostenlosen Tierschutzunterricht finden Sie auf unserer Website.

In ihren Berechnungen bezogen sie bei- spielsweise den Geburtenanstieg und die Zuwanderung ein. Zudem wurde der Per- sonalersatz für dauerhaft ausscheidende Beschäftigte sowie ein verbesserter Personalschlüssel berücksichtigt. Die kostenlosen Plakate und Flyer können in den Kitas ausgelegt werden. Die Nutzer können sich auf der Website Informationen rund um den verantwor- tungsbewussten Umgang mit Kinderfotos in sozialen Medien einholen. Februar wieder ein breites Angebot mit Seminaren und Vorträgen.

Februar, steht im Zeichen der Kita-Qualität. An den darauffolgenden Tagen stehen Inklusion und Betreuungs- qualität im Fokus.

Einen Überblick über die Veranstaltungen gibt es auf www. Text Benigna Daubenmerkl 70 www. Die Pädagogin ist Spezialistin für Snoezelen, hat diesen Ansatz in Deutschland bekannt gemacht, schult weltweit Erzieher und Therapeuten.

Ziel ist, Entspannung und Ruhe zu schaffen, begleitet durch eine einfühlsame pädagogische Fachkraft. Einrichtungselemente schaffen die richti- gen Rahmenbedingungen für das Snoe- zelen: Für die besondere Atmosphäre sind auch bis zu drei transpa- rente, freistehende Wassersäulen wichtig, in denen bunte Blasen nach oben steigen, e d.

Jetzt entdecken unter fr-in-der-schule. Die Atmosphäre des Rau- mes, die ruhige Ausstrahlung des Erziehers und leise Hintergrundmu- sik fördern die Wahrnehmung, das Lernen und die Vorstellungskraft des Kindes.

Im Snoezelenraum geht es vor allem um Eigenwahrnehmung und Eigenkompetenz. In der beru- higenden Umgebung üben Kinder, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Ebenso lernen sie, aufmerksam zu beobachten und das Gegenüber bes- ser wahrzunehmen. Gerne legen sich die Kinder dazwi- die sozial-emotionale Auffälligkeiten zei- schen und beobachten das wechselhafte gen, erfordere Umsicht und Wissen, wie Form- und Farbspiel.

Die pädagogische und wann man die Kinder anspricht, wie Fachkraft sollte ein Handy oder einen man mit ihnen umgeht. Projektoren mit bun- haben vermehrt Kinder mit Aggressivität ten Effektscheiben können begleitend und Wutausbrüchen.

Die kann ich im Raum eingesetzt werden und bunte Motive an vorsichtig lenken, sodass sie Ruhe finden. Faseroptiken, also LED- Lichtstränge, die man dekorativ auf den Für sie gehört Snoezelen in jeden Kindergar- Boden legen kann oder als leuchtenden ten. Auch in Grundschulen wird es erfolg- Vorhang vor eine Ecke hängt, schaffen eine reich eingesetzt.

Bei den Kleinen, die viel beruhigende Farbatmosphäre. Bei den Kindern über drei Jahre sind nen sie, sie werden nicht mehr gesehen. Snoezelenräume eignen sich dafür, die Aber, betont sie: Fantasie der Kinder anzuregen. Es ist ein idealer Ort, um die wir auch Fortbil- Welt besser kennen zu lernen. Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr www.

Nun entscheidet sich, wer aufs Treppchen darf. Wer erhält den Deutschen Kita-Preis? Und dass es in Deutschland viele Einrichtungen gibt, die sich besonders engagieren und hervorragende Bildungsarbeit leisten, beweisen die rund Bewerbun- gen.

Nun werden die besten Zehn ausgezeichnet. Einreichungen gab es aus allen Bundesländern. Die ganze Kita-Landschaft in Deutschland spiegelte sich wider. Gute Frühförderung findet heraus, welche Begabungen in Kindern stecken und bietet ihnen, was sie zu deren Entfaltung brauchen.

Ingmar Ahl, Vorstand der Karg-Stiftung m o c. Mit unserer Auszeichnung wollen wir auch diesen unterschiedlichen Kontexten Rechnung tragen. Christa Preissing, Direktorin des BeKi.

Es gehe nicht darum, die beste Kita im Sinne einer fertigen Kita zu finden, Bildungsstätten von Anfang an und Anlaufstellen sondern Einrichtungen auszuzeichnen, die an ihrer für Familien. Wir unterstützen den Deutschen Qualität arbeiten und diese unter den jeweiligen Kita-Preis, um deutlich zu machen, welcher hohe Rahmenbedingungen erfolgreich weiterentwickeln, Stellenwert der frühkindlichen Bildung in unserer ergänzt Knoke.

Sie haben starken Einfluss auf die Entwicklungs- und Bildungsbiografien der Kinder, sie fördern Teilhabe und Integration. Entsprechend hoch Unterlagen einzureichen, darunter eine Selbsteinschät- zung des Teams und des Trägers sowie das Konzept der Einrichtung. Die Bündnisse wurden telefonisch interviewt. Je zwei Fachleute waren bei den sind die Anforderungen an sozialpädagogische Kitas und Initiativen vor Ort, um im Gespräch mit Fachkräfte.

Dafür steht der Deutsche bekommen, was die Einrichtungen besonders macht. Fthenakis, Präsident des Didacta Verbandes und didacta-Chefredakteur Wer nun von den jeweils zehn Finalisten eine der fünf Trophäen pro Kategorie erhalten wird, entscheidet sich am 3.

Dann findet in Berlin die Preisverleihung statt. Dazu gehören Kitas und die Kinderta- jeweils Zudem gibt es pro Kategorie gespflege. Das Bundesministerium für Familie, vier Zweitplatzierte, von denen jeder Denn den ist ein Arbeitsschwerpunkt des Ministeriums. Uns beschäftigt, was Sie bewegt! Jetzt zwei Ausgaben probelesen! Kinder aus bil- dungsfernen Familien besuchen demnach seltener das Gymnasium als Kinder von Akademikern und das bei gleichen Kompetenzen, gleichem kognitivem Potenzial und gleichen Noten in der 4.

Zu diesen Themen organisiert die Hohenloher Academy seit zweimal jährlich ein Diskussionsforum, an dem Lehrkräfte, Planer und Betreiber von Bildungs- einrichtungen kostenfrei teilnehmen können. April in Kaufbeu- ren in Bayern statt. Themen sind unter anderem das Flipped Classroom-Konzept und Technikgrund- lagen im digitalen Klassenzimmer. Ausführliches Programm und Infos zur Anmeldung auf: Heute ist das Thema der Lesestunde Jahreszeiten. Lina fällt das richtige Wort nicht ein.

Ruhig fängt Karen Gartner sie auf, spricht mit ihr über das Auftauen der Natur. Die beiden sitzen allein in einem hellen Klassenzimmer. Sie lachen, reden und lesen gemeinsam. Selbst die Mitschüler rufen schon im Flur: Die Mentoren lesen nicht nur gemeinsam mit den Kindern, sondern sprechen mit ihnen über die Texte, damit sie deren Bedeutung erfassen.

Denn nur wer Texte wirklich versteht, kann Sprach- und Lesekompetenz aufbauen. So sieht es auch Linas Klassenlehrerin Ines Dufleaux. Lesen ist eine Schlüsselkompetenz. Weil manche Kin- der zu Hause keine Bücher haben oder die Eltern mehr am Handy sind, wird diese nicht mehr so gefördert.

Lehrer wählen Schüler mit Lesebedarf aus Die Zusammenarbeit zwischen Mentor und Schule wird durch die zuständigen regionalen Mentor- Gruppen organisiert. Rund 80 gibt es in ganz Deutschland. Bevor die ehrenamtlichen Mentoren ihre Lesekinder kennenlernen, werden sie vom m o c. Halle 12, Stand F Schule Verein in ihre Tätigkeit eingeführt und müssen ein erweitertes poli- zeiliches Führungszeugnis vorle- gen. Die Lehrkräfte wählen die Schüler aus, bei denen sie indivi- duellen Förderbedarf sehen.

Sind auch das Kind und seine Eltern mit der Leseförderung einverstan- den, gibt es ein erstes Treffen. Verstehen sich Mentor und Kind, treffen sie sich für mindestens ein Jahr einmal pro Woche für eine Stunde in der Schule. Die Schulen sind über die Unter- stützung dankbar. Barbara Sen- gelhoff, ehemalige Schulleiterin verschiedener Kölner Grund- schulen, hat schon oft mit Men- toren zusammengearbeitet.

Sie ist selbst in der Leseförderung tätig, als Schulentwicklungsbe- gleiterin sowie als Referentin für Unterrichtsentwicklung, Lehrbeauftragte und Autorin. Wir bekommen die Kinder über kleine Schrittchen zum Lesen, ohne Bewertung. Es ist egal, was sie lesen.

Hauptsache, es inte- ressiert sie. Aber die Kinder können nicht mehr eintauchen in ein selbstvergessenes Lesen. Jede regionale Gruppe qua- lifiziert und begleitet die Mentoren in obligatori- 82 www.

Sie möchte ein weiteres Kind unterstützen, wenn Lina auf die weiterführende Schule wechselt. Denn die Lesestunden bereichern auch ihr Leben. Danach gehe ich auf das Gymna- sium.

Sie erfasst die Texte jetzt deutlich besser. Es besteht massiver Handlungsbedarf, um weiteren Fehl- entwicklungen vorzubeugen, die in den vergange- nen Jahrzehnten nicht zur Stärkung der Bildung in Deutschland beigetragen haben. Es muss künftig um Bildungspolitik gehen, die einen realistischen Blick auf die individuellen Bildungsbedürfnisse der jungen Menschen in unserem Land im Fokus hat.

Das differenzierte Bildungswe- sen kann und darf nicht ersetzt, aufgeweicht, ein- geebnet oder ideologisch vereinheitlicht werden. Andere Länder beneiden uns um unser hoch differenziertes Bildungswesen, das gerade auf die gesellschaft- lichen und technologischen Herausforderungen reagieren kann. Andere Länder produzieren Aka- demikerarbeitslosigkeit und vernachlässigen die Stärkung des mittleren Bildungsbereichs und der dualen Berufsausbildung — Deutschland besitzt das Potenzial, die Fachkräfte der Zukunft auszubilden.

Wir müssen die vorhandenen Möglichkeiten aus- schöpfen und dürfen uns nicht in akademischen und politisch motivierten Strukturdiskussionen verlieren. Mittlere Bildungswege stärken Dabei spielt die Stärke der Mittleren Bildung und vor allem der Realschulbildung künftig eine Schlüs- selrolle.

Die Absolventen der Realschulen oder der Realschulbildungsgänge bilden das Rückgrat der mittelständisch geprägten Wirtschaft, der innovati- ven Schlüsselindustrien und auch des Öffentlichen Dienstes in unserem Land.

Sie sind die stark nach- gefragten Auszubildenden, die dringend gesuchten Fachkräfte von morgen. Es gilt nun, sich in allen Bundesländern noch stärker auf die Vorbereitung der jungen Menschen auf das reale Berufsleben und die gesellschaftlichen und technologischen Herausforderungen zu konzentrieren. Eine rein 84 www. Dabei darf kein Weg besser oder schlechter gestellt werden. Hierfür darf es keine Vereinheitlichung des Lehreramtsstudiums geben.

Jede Schulart muss die Interessen, die Leis- tungsfähigkeit der jungen Menschen im Blick haben und muss daher eigene inhaltliche, didaktische und pädagogische Schwerpunkte setzen.

Die Wege der jungen Menschen in ein erfolgreiches Berufsleben müssen sich in differenzierten Bildungsgängen und Schularten widerspiegeln.

Auch die Qualität der Bildung und der differenzierten Bildungsabschlüsse wäre mit einer bundesdeutschen Einheitslösung gefährdet.

Heterogenität und individuelle För- derung bilden sich nicht in zentralistischen Vorgaben ab. Sie beschneiden eher die Chancenvielfalt für die jungen Menschen.

Die Entwicklung der mittleren Bildungsabschlüsse, insbesondere der Realschule, muss weiter positiv begleitet werden.

Gerade in der aktuellen politischen Situation können wir uns keine bildungspolitischen Experimente leisten. Die Bil- dung der jungen Generation, an der wesentlich die Zukunft unseres Landes hängt, ist viel zu wertvoll. Schreiben Sie uns an: Dort wurde ein innovatives Ausbildungskonzept zur Förderung digitaler Kompetenzen für angehende Mechat- roniker, Elektroniker und Fachinformatiker umgesetzt. Weitere Infos zu den Preisträgern auf: Um die Ausstattung der Schu- Ausbildungsplätze angeboten, das sind len nicht vom jeweiligen Bildungsträger abhängig zu lassen, sei 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Zahl ein dauerhaftes Engagement des Bundes notwendig, betont der der Ausbildungsplatzsuchenden stieg um Verband in einem im Dezember erschienenen Positionspapier 0,4 Prozent auf Ausbildung Das brauchen wir!

Im letzten September war Bundestagswahl. Was bedeutet das für die Berufsbildung? Die Koalitions- partner hatten im Koalitionsvertrag unter anderem vereinbart, das Berufsbildungs- gesetz zu evaluieren und Anpassungen zu prüfen.

Die aktuellen Zahlen belegen, dass die jungen Menschen immer häu- figer das Abitur anstreben und den Weg in das Berufsleben über ein Studium und nicht über eine duale Berufsausbil- dung wählen. Dabei könnten die Erhöhung der hori- zontalen und vertikalen Durchlässigkeit des Systems, die Vermittlung von aner- kannten Zusatzqualifikationen in der Berufsschule, eine Neuausrichtung in der beruflichen Weiterbildung und eine öffentlich wahrnehmbare Wertschätzung die Attraktivität der dualen Ausbildung steigern.

Durchlässigkeit bedeutet dabei nicht nur die formale Zulassung zu einem Studium, sondern auch die Anrechnung von beruflichen Qualifikationen auf ein Hochschulstudium. Beispiele für solche Anrechnungssysteme gibt es vielfach im Bereich der staatlich anerkannten Berufs- ausbildungsgänge der Berufsfachschulen und Fachschulen. Zudem muss die Institution der Berufs- schule auch rechtlich gestärkt werden. Die Länder und damit auch die Berufsschulen und ihr Bildungsauftrag spielen eine unter- geordnete Rolle, sowohl im Prozess der Erstellung von Ordnungsmitteln als auch in den Prüfungsverfahren.

Deshalb sollte das Berufsbildungsgesetz die Einbeziehung berufsschulischer Prü- fungsleistungen in Abschlussprüfungen der Ausbildungsberufe aufnehmen. Die Ausbildungsberufe sollten zu Berufs- gruppen oder -familien zusammengefasst werden. Aktuell gibt es anerkannte Ausbildungsberufe. Hier besteht also Handlungsbedarf. Die Berufsbezeichnungen und Ausbildungsregelungen sind von Kammer zu Kammer unterschiedlich, sodass eine bundesweite Anerkennung kaum möglich ist.

Der Inklusionsgedanke, der auch für Menschen mit Behinderung einen vergleichbaren Zugang zum Arbeits- markt und damit auch zum Ausbildungs- markt verlangt, kann so nicht umgesetzt werden.

Auch für die Fachpraktiker- Berufe muss es einen vergleichbaren, qualitätssichernden und damit auch bundesweit anerkannten Weg in eine Berufsausbildung geben. Erstens brau- chen wir eine Ausbil- dungsplatzgarantie für Jugendliche, die eine Ausbildung machen wol- len.

Letztes Jahr haben rund 80 Bewerber keinen Ausbildungsplatz bekommen — die würden von einer solchen Garantie profitieren. Wir haben für Jugend liche mit Hochschulreife de facto die Garantie, dass sie auch ein Studium antreten können.

Für die Ausbildung muss das Gleiche gelten. Zu oft gibt es Überstunden und Ausbilder, die sich ihren Azubis nicht ausreichend widmen. Ein drittes Problem ist der Übergang von einer zwei- in eine dreijährige Ausbildung. Bislang wechselt weniger als ein Drittel der Jugendli- chen, die eine zweijährige Ausbildung machen, in eine dreijährige, oft weil der Ausbildungsbe- trieb es schlicht nicht möchte.

Wir wollen aber, dass diese Entscheidung beim Azubi selbst liegt, denn eine dreijährige Ausbildung bietet Azubis bessere Voraussetzungen für das Berufsleben. Dass dies in der Praxis funktioniert, zeigt zum Beispiel das Offenburger Modell, das gemein- sam mit Jugendberufshilfe, Berufsschulen und zuständigen Kammern erarbeitet wurde: Hier wurde die Durchstiegsquote in die dreijährige Ausbildung auf rund 60 Prozent angehoben. Es war gut, dass sich alle Parteien im Wahlkampf die Stärkung der beruflichen Bildung auf die Fahne geschrieben haben.

Zum Schwur muss es jetzt allerdings in den Koalitionsverhandlun- gen kommen. Unsere klare Erwartung ist: Es darf nicht bei Wahlkampfversprechen einer künftig stärkeren Förderung der beruflichen Bildung bleiben, sondern dies muss im Koalitionsvertrag festgeschrieben und dann im Regierungshandeln umgesetzt werden.

Damit sich mehr junge Menschen für eine Zukunft im Handwerk entscheiden und als Fachkräfte den Wirtschaftsstandort Deutsch- land voranbringen, ist es höchste Zeit, die berufliche Bildung auf- zuwerten und gleichwertig neben der akademischen Bildung zu fördern. Die einzelnen Säulen im deutschen Bildungs- system müssen durchlässiger werden. Das Handwerk bleibt daher gerade mit Blick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen bei seiner Forderung: Nach dem erfolgrei- chen Hochschulpakt, über den der Bund jährlich Milliardenbeträge in die Hochschulförderung gesteckt hat, brauchen wir endlich einen Berufsbildungspakt.

Darin müssen wir mit allen Akteuren eine zur akademischen Bildung gleichwertige finanzielle Ausstattung der beruflichen Bildung vereinbaren. Die Berufsorien- tierung in den Schulen muss daher dringend ausgebaut und individueller werden. Möglichst jeder Schüler sollte sich frühzeitig und systematisch mit der Berufsorientierung auseinander setzen und praktische Erfahrungen in der Berufswelt sammeln.

Die Länder sind gefordert, die Berufsorientierung an den allgemeinbildenden Schulen und insbesondere den Gym- nasien zu verbessern und sich auf bundesweit geltende Mindeststandards zu einigen. Berufsorientierung muss als Querschnittsthema verbindlicher Teil der Lehreraus- und Fortbildung werden.

Gymnasien dürfen keine reine Orien- tierung in Richtung Studium geben, sondern sollten auch die Attraktivität der beruflichen Bildung aufzeigen. Wir müssen dieses Erfolgsmodell weiter stärken. Die Länder müssen für zukunftsfähige Konzepte für leistungsfähige Berufsschulen vor allem in den gewerblich-technischen Fächern sorgen und das Berufsschulangebot im ländlichen Raum sichern.

Eine immer stärker digitalisierte Arbeitswelt erfordert digitale Kompetenzen. Um diese zu vermitteln, müssen die Berufs- schulen selbst digital fit sein.

Tablet-PCs zu nutzen ist aber allein zu wenig. Es werden entsprechend qualifizierte Berufsschullehrer gebraucht und die Lehrkonzepte der Berufsschulen müs- sen an neue technische Möglichkeiten angepasst werden.

Danach sollen fünf Milliarden Euro für fünf Jahre bereitge- stellt werden, um insgesamt 40 Schulen — auch Berufs- schulen — mit digitaler Infrastruktur auszustatten. Dies wird aber nicht reichen. Allein die Berufsschulen haben einen erhöhten Investitionsbedarf. Die duale Ausbildung garantiert uns seit vielen Jahren die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union. Wir brauchen darum in der neuen Wahlperiode eine gemein- same Berufsschuloffensive von Bund und Ländern, die für eine moderne digitale Ausstattung sorgt.

Daher ist die Leipziger Buchmesse schon immer auch eine Bildungsmesse. Mit spannenden Fortbildungsveranstaltungen und einem neuen Forum bietet sie spannende Impulse für Lehrer und Erzieher. In Halle 2 öffnet erstmals das Forum für Politik und Medienbil- dung. Einen Tag später geht es um die Jüngsten.

V ermehrte Migration verändert unsere den vergangenen Jahren auch das Lehramtsstudium zunehmend in Gesellschaft und prägt den Alltag der Schulen. Deswegen geriet in den Fokus der Politik. Sie will die Studierenden, auch während ihres Lehramtsstudierende bei Auslandaufent- Auslandaufenthalts, und kann Fragen halten unterstützen. Inhaltliche Betreuung erhalten die Die ITE hilft bei der Suche nach einer Studenten sowohl durch Veranstaltungen Praktikumsschule im Ausland, bei der der Fachbereiche als auch durch die ABL, minister fordern schon seit mehr als zehn Bewerbung sowie der Planung des Aus- die Studierende beispielsweise gezielt Jahren, dass die Lehrerausbildung interna- landsaufenthalts, berät zu finanziellen thematisch auf Schulassistenzstellen im tionaler werden muss.

Denn Lehrerinnen Unterstützungsmöglichkeiten, vermittelt Ausland vorbereitet. Dadurch absolviert haben und berät in Sachen Forschen und Lernen im Ausland Optimalerweise nutzen die zukünftigen kommt ihnen eine Schlüsselrolle in der Anrechnung des Schulpraktikums oder Lehrer neben eigenen Unterrichtsver- Vermittlung weltoffener Einstellungen zu.

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