Arterielle Hypotonie

 


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niedrig (Deutsch)


Sie nehmen Erreger in sich auf und zerstören sie. Dabei entsteht aus ihnen und den zerstörten Gewebezellen Eiter. Je nach der Form ihrer Kerne unterscheidet man stabkernige und segmentkernige Neutrophile: Reife Granulozyten haben einen aus drei bis vier Teilen bestehenden Kern und werden deshalb als segmentkernig bezeichnet.

Stabkernige Granulozyten haben hingegen einen länglichen Zellkern. Es handelt sich dabei um die unreife Form der neutrophilen Granulozyten. Sie machen in der Regel nur bis zu fünf Prozent aller Zellen im Differentialblutbild aus.

Auch bei Zellzerfall, zum Beispiel bei Verbrennungen, sind stabkernige Neutrophile erhöht. Weitere Gründe für einen Anstieg der stabkernigen Granuloyzten sind:. Sie tritt vor allem bei einer gestörten Zellproduktion im Knochenmark auf: Das Knochenmark ist nicht in der Lage, neue Granulozyten zu produzieren, sodass der Anteil der älteren, segmentkernigen Granulozyten steigt.

Erst das Auftreten von Beschwerden wie Schwindelgefühl, Sternchen-Sehen oder Müdigkeit können ihn zu einem subjektiven Problem werden lassen. Nur in Deutschland gilt die Hypotonie auch als eigenständige Krankheit, weswegen sie international auch etwas spöttisch als "German disease" bezeichnet wird, die deutsche Krankheit. Eine Hypotonie kann aber auch ein Hinweis auf eine Organerkrankung sein, etwa eine Schilddrüsenstörung oder eine Herzmuskelschwäche.

Ursache hierfür können unter anderem ein Flüssigkeitsmangel oder ein Blutverlust sein. Eine Hypotonie kann aber auch durch eine verminderte Auswurfleistung des Herzens z. Während der Schwangerschaft ist ein leichter Blutdruckabfall während der ersten sechs Monate normal, im zweiten Drittel pendeln sich die Werte dann langsam wieder ein.

Sinkt der Blutdruck bei Schwangeren allerdings zu stark ab, kann dies zu einer Unterversorgung des Kindes führen, da die Durchblutung des Mutterkuchen nicht mehr ausreicht. Die Mutterschaftsvorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt oder der Hebamme umfassen immer auch eine Blutdruckmessung. In diesem Rahmen sollten Schwangere es auch ansprechen, wenn sie Symptome eines niedrigen Blutdrucks bei sich bemerken.

Im Alter bereitet besonders das Stehen und Aufstehen Probleme, vor allem ein plötzlicher Lagewechsel des Körpers kann Symptome verursachen. Bei gesunden, jüngeren Menschen stellen längeres Stehen oder plötzliche Lagewechsel meist kein Problem dar, der Kreislauf reagiert schnell genug. Ein leichtes Schwindelgefühl oder ein klammes Gefühl in den Beinen kann sich aber trotzdem bemerkbar machen.

Führt ein solcher Blutdruckabfall jedoch zur Ohnmacht , kann es zum Sturz kommen, was gerade bei älteren Menschen oft Knochenbrüche und andere Komplikationen nach sich zieht. Ein einfaches, aber gut funktionierendes Regelsystem steuert unseren Blutdruck: Die Informationen von den Barorezeptoren gelangen über Nervenstränge zum Stammhirn Medulla oblongata. Zudem gibt es einen weiteren Mechanismus, um den Blutdruck anzupassen. In den Nieren wird das Hormon Renin gebildet.

Der normale Blutdruck beruht also auf einer Regulation, bei der verschiedene Mechanismen eine Rolle spielen. Hier kann es durchaus der Fall sein, dass die Regulation anlagebedingt manchmal ein bisschen höher und manchmal ein bisschen niedriger ausfällt. Diese "Sollwertverstellung" des Organismus macht sich dann in einem anlagebedingten etwas höheren oder niedrigeren Blutdruck bemerkbar.

Bei einem Kreislaufkollaps oder Schock sinkt die Menge an zirkulierendem Blut, zum Beispiel durch starke Blutverluste. Diesen Vorgang nennt man "Zentralisation". Reichen diese körpereigenen Regulationsmechanismen nicht aus, sinkt der Blutdruck. Ein niedriger Blutdruck kann auch als Folge von Krankheiten oder Medikamenteneinnahme auftreten.

Ärzte sprechen dann von einer sekundären Hypotonie. Auch bei einer Verengung der Aortenklappe Aortenstenose sinkt der Blutdruck, wenn es dem Herzmuskel nicht mehr gelingt, ausreichend Blut durch die zu enge Klappe in den Kreislauf zu treiben.

Die Aorta ist die Hauptschlagader. Von ihr zweigen die beiden Schlüsselbeinarterien ab, die die Arme versorgen. Da der Blutdruck meist an den Armen bestimmt wird, kann ein Aortenbogen-Syndrom fälschlicherweise einen niedrigen Blutdruck vortäuschen.

Bei einer Venenschwäche kann es zu Aussackungen der Venenwände kommen, auch Krampfadern Varizen genannt. In diesen zu weiten Venen "versackt" das Blut. Dies kann, besonders beim Stehen, zu einem Absinken des Blutdrucks führen.

Wenn dem gesamten Blutkreislauf zuwenig Blut zur Verfügung steht, kommt es möglicherweise auch zu einer vorübergehenden Durchblutungsstörung des Gehirnes und zu einem Kollaps.

Erkrankungen der Schilddrüse und Nebennieren können Hormonstörungen verursachen, die sich auch auf den Blutdruck auswirken. Die Hormone der Nebennieren regulieren den Salzhaushalt und haben somit ebenfalls Einfluss auf den Flüssigkeitshaushalt und den Blutdruck. Für einen niedrigen Blutdruck kann also immer auch eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Störung der Nebennieren verantwortlich sein. Ein starker Blutdruckabfall kann auch auf die Nebenwirkung von Medikamenten zurückgehen.

Man findet dies häufig bei wassertreibenden Medikamenten Diuretika , sowie bei verschiedenen blutdrucksenkenden Mitteln, insbesondere zu Beginn der Behandlung. Blutdrucksenkend wirken auch manche Psychopharmaka: Dies gilt beispielsweise für trizyklische und tetrazyklische Antidepressiva sowie für Nervendämpfungsmittel Antipsychotika aus der Reihe der Phenothiazine. Erkrankungen der Nerven , wie die diabetische Neuropathie, können zum Blutniederdruck führen, ebenso wie manche Erkrankungen des Rückenmarks oder des Gehirns.

Durch die verschiedenen Regulationsmechanismen ist der Mensch fähig, den Blutdruck in jeder Körperlage so anzupassen, dass alle Organe ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt werden. Diese Fähigkeit bezeichnet man als Orthostase-Regulation. Der systolische Blutdruck wird durch die Auswurfkraft des Herzens erzeugt.

Der diastolische Blutdruck wird bei verschlossener Aortenklappe v. Die Blutdruckmessung kann auf zweierlei Weise erfolgen:. Klinisch ist die unblutige Methode am weitesten verbreitet, während die blutige Blutdruckmessung nur im Bereich der Intensivmedizin oder der klinischen Forschung eingesetzt wird. Die blutige Blutdruckmessung ist aufgrund der benutzten Sensoren sehr genau. Eine mögliche Fehlerquelle stellt hier jedoch das falsche Kalibrieren der zu benutzenden Geräte dar.

Weitere Messfehler können durch das Vorhandensein einer auskultatorischen Lücke oder eine zu hohe Druckablassgeschwindigkeit bedingt sein. Trotz einer korrekten Messtechnik können situationsabhängig dennoch Werte gemessen werden, die für die tatsächlichen arteriellen Blutdruckwerte des Patienten nicht repräsentativ sind. Mögliche Ursachen sind z. Die Referenzwerte für den systolischen und diastolischen Blutdruck werden von der WHO wie folgt formuliert:.

Ein erhöhter arterieller Blutdruck wird Hypertonie genannt, ein erniedrigter arterieller Blutdruck Hypotonie. Häufiger, gefährlicher und damit klinisch relevanter ist die Hypertonie.

Gleichzeitig muss der Blutdruck den wechselnden Belastungen des Körpers angepasst werden. Grundvoraussetzung für die Regulation des Blutdruckes ist die Kontrolle desselbigen durch Barorezeptoren.

Die wichtigsten liegen im Sinus caroticus.