Ölbohrinsel im Golf von Mexiko explodiert

 


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Dabei kommt zunehmend in den Blick, welche Rolle die Lobbyarbeit von bp und der Ölindustrie gespielt hat. Die verantwortlichen Kontrollinstanzen haben die Ölförderung der Selbstregulierung bzw. Dimensionen des Desasters Etwa 5.

April in den Golf geflossen sein. Das wären nach einem Monat demnach mindestens Genaue Zahlen sind Mangelware, zumal bp anscheinend auch einen Teil des Öls auffangen kann. Der Tanker Exxon Valdez verseuchte mit einer Menge von ca. Man tauschte das bisherige Ritterschild-Logo gegen eine gelb-grüne Sonne aus, gab sich fortschrittlich und stellte sich als Vorreiter für regenerative Energien dar, was gemessen an Zahlen, Investitionen und Fakten nachweislich ein imageförderndes Zerrbild war vgl.

Zudem fiel der Konzern schon länger durch einen fahrlässigen bis skrupellosen Umgang mit Sicherheitsstandards auf:. Der seitige Report einer staatlichen Untersuchungskommission kritisierte bp zwei Jahre später scharf.

Er kommt zu der Erkenntnis, dass in der Raffinerie Stunden-Schichten an 30 aufeinander folgenden Tagen gefahren wurden und dass bp die Geschäftsleitung der Raffinerie konsequent unter Druck setzte, die Kosten zu minimieren, was letztendlich durch eine Kombination aus beständig abgesenkten Sicherheitsstandards und übermüdeten Arbeitern zur Katastrophe führte.

Auch bei der Vorgeschichte des Deepwater Horizon-Unfalls gibt es deutliche Hinweise, dass bp stärker auf die Kosten als auf die Sicherheit geachtet hat. Die New York Times berichtet aktuell, dass sich bp kurz vor dem Unfall für ein riskantes, aber günstiges Bohrverfahren im Golf von Mexiko entschied vgl.

Bereits früher hatte das Wall Street Journal geschrieben, dass bp sich mit anderen Ölfirmen dafür stark gemacht habe, zusätzliche teuere Sicherheitstechnik wie akustische Schalter bei Tiefseebohrungen zu verhindern vgl. In Deutschland vertreibt der Konzern seinen Treibstoff über Aral. Das Lobbyisten-Märchen von der Selbstregulierung Es gehört zum Standardrepertoire von Konzernen und Lobbyisten, Selbstregulierung an Stelle von staatlicher Überwachung oder unabhängiger Kontrolle zu fordern.

Die amerikanische Ölindustrie, eine der mächtigsten Lobbys des Landes, war darin offenbar sehr erfolgreich. Die New York Times berichtete am 7. Mai , dass Prüfer der Bundesbehörden schon vor zehn Jahren Warnungen an die Betreiber von Bohrinseln ausgesandt hätten, Sicherungssysteme für die riesigen Unterwasserventile der Unterseeleitungen einzubauen.

Behördenberichten zufolge soll es von bis die erstaunliche Zahl von 1. Dennoch haben die Bundesbehörden die Ölindustrie weitgehend der Selbstüberwachung überlassen. Sie haben keine Notfallpläne, wenn dort unten etwas schiefgeht! Horsman nennt das "ein Glücksspiel mit verdammt hohem Risiko".

Sie sollten das Öl "auflösen", damit es absinkt und nicht an die Küsten treibt. Immer mehr Menschen fragen sich: Warum gelingt es BP nicht, die Lecks am Bohrloch zu flicken? Immer mehr rötlich schimmernde Ölteppiche schieben sich an die Küste. Vor allem ans Flussdelta des Mississippi, eine der artenreichsten Regionen der Welt. Seekühe, Schildkröten, Wale haben hier ihre Heimat. Auf den grünen Inselchen brüten Braune Pelikane, viele sind nun vom Öl verklebt. Wenn sie tags darauf zurückkehren, ist alles wieder verschmiert.

Du brauchst ewig, um es abzuwaschen", sagt Paul Horsman, einer der Wissenschaftler vor Ort. Horsman fliegt nach Louisiana, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Die Küstenwache beginnt, kleinere Ölteppiche abzufackeln oder mit Spezialschiffen einzusaugen. Nach einer weiteren Explosion am Morgen versinkt die Bohrinsel im Meer. Paul Horsman sieht die Fernsehbilder davon in seinem Londoner Büro. Der Meeresbiologe arbeitet bei der Umweltschutzorganisation Greenpeace, er ist Experte für Ölkatastrophen.

Noch hofft er, dass der Unfall glimpflich abläuft. Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben. Im Vergleich zu letztem Jahr bleiben die Zeiger unverändert. Doch das sei keines Falls ein Zeichen für Stabilität.

Plötzlich stürmt eine Gruppe herein und prügelt auf einen Kursteilnehmer brutal ein. Am Tag danach kann die Polizei dank der Zeugenaussagen Festnahmen vorweisen.

Nun hat die Familie der Entführten eine Nachricht erhalten, in der eine hohe Summe gefordert wird. Berlin hatte bislang so wenig gesetzliche Feiertage wie kein anderes Bundesland. Nun hat das Abgeordnetenhaus einen neuen freien Tag beschlossen und will damit unter anderem ein Zeichen für die Gleichstellung von Frau und Mann setzen. Ölfilm nach Explosion von Ölbohrinsel gesichtet. Warum sehe ich FAZ.

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