Billiges Öl: Eine Chance für Russlands Wirtschaft?

 

Rohöl (Brent) 54, Die russische Wirtschaft leidet unter dem Verfall des Rohölpreises. Außerdem belasten die im Zuge der Ukraine-Krise verhängten westlichen Sanktionen. Im vergangenen Jahr.

Während Europa noch in der Krise steckt, wächst die Wirtschaft dort bereits wieder kräftig. Jetzt wird also die Botschaft verbreitet, die Sanktionen würden Russland zum Zusammenbruch bringen. Folgende Teile dieses Abschnitts scheinen seit

Saudi-Arabien, westliche Werte und das Geld

Russische Wirtschaft wandelt sich. Das flächenmässig grösste Land der Welt kämpft mit den Folgen des tiefen Ölpreises. Im Agrarsektor liegt viel Potenzial brach.

Die meisten Analysten rechnen auch mit einem Preis weit unter Dollar, einige sogar mit gerade einmal 60 Dollar. Geld spielte in den vergangenen Jahren bei den ambitionierten Plänen des Kreml kaum eine Rolle. Doch der Verfall des Ölpreises - sofern er von Dauer ist - wird den finanziellen Spielraum Russlands einschränken. Anders als weithin angenommen, hängt Moskau viel stärker vom Ölexport ab als von Gasgeschäften.

Rund 44 Prozent des Staatsbudgets sind Einnahmen aus Rohölgeschäften. Der Effekt aber wäre gering. Die Russen brauchen die Einnahmen, um Renten und Gehälter zu bezahlen. Und anders als die Saudi-Araber können sie viele Ölquellen nicht kurzfristig stilllegen, um die Förderung später wieder aufzunehmen. Dafür "fehlen uns die Technologien", sagt Minister Nowak.

Russlands Präsident Wladimir Putin gibt sich demonstrativ gelassen. Russland verkaufe Öl in Dollar, bezahle seine Staatsausgaben aber in Rubel. Da der Rubel fast parallel gegen den Dollar an Wert verliert, "sinken die Einnahmen nicht, sondern steigen". Ganz so einfach ist es nicht. Der Rubelverfall kann die wegbrechenden Öleinnahmen nur zu einem Teil kompensieren. Er führt zudem zu Verwerfungen der russischen Wirtschaft. Mit jedem Stück, das der Rubel-Kurs fällt, können sich die Russen - und ihr Staat - also immer weniger leisten.

Hauptgrund für den Preisverfall beim Öl ist ein Anstieg der Fördermenge. Die alte Gleichung, dass Kriege und Krisen den Ölpreis in die Höhe treiben, scheint nur auf den ersten Blick nicht mehr zu gelten. Wichtigster Preissenker aber sind die USA: Während die Weltwirtschaft langsamer wächst, schlägt die dortige Ölschwemme voll durch.

Russland hat Angst vor dem Krieg mit der Pumpe. Diskutieren Sie über diesen Artikel. Alle Kommentare öffnen Seite 1. Einfach immer mal wieder mit dem Fracking oder ähnlichen Methoden wedeln, wenn die Ölscheichs [ Einfach immer mal wieder mit dem Fracking oder ähnlichen Methoden wedeln, wenn die Ölscheichs mal wieder zu dreist abkassieren wollen. Soll mir nur recht sein. Immer schön, wenn man den Schuldigen unter seinen Feinden findet.

Denn dann stellt niemand die unbequemen Fragen. Beispielsweise, warum die sprudelnden Öl- und Gaseinnahmen von bis in Bürokratie und Bestechung [ Beispielsweise, warum die sprudelnden Öl- und Gaseinnahmen von bis in Bürokratie und Bestechung verschwunden sind.

Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden. Das Beste aus zwei Welten: So wird das nichts. So performten Rohstoffe in der vergangenen Woche. Compagnie de Saint-Gobain Deutsche Bank AG Deutsche Telekom AG Wertpapiere anzeigen in Währung Hier können Sie die Währung auswählen, in welcher der Rohstoff angezeigt werden soll.

Dollar Euro Schweizer Franken. Faktor-Zertifikate auf Öl-Future Indizes. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen. Die Wertpapierprospekte und Basisinformationsblätter zu diesen Produkten erhalten Sie über www. Nachrichten zu Ölpreis WTI. Ausblick - Rohstoffe: Anlegen - Ölmarkt: Neue Kaufwelle nach US-Arbeitsmarktdaten?

JPMorgan wird beim Ölpreis konkret: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen Alle: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören. Datum Schlusskurs Eröffnung Tageshoch Tagestief