ETORO SERIÖS?: DER SOCIAL TRADING PIONIER IM TEST!

 


Die zuständige Stiftung will heute den Ablauf der Gedenkfeier vorstellen. Die Krone wird in einer Requisitenkiste versteckt.

Hinweise des Tages


Der zypriotische Broker eToro ist einer der etablierten Anbieter im Gebiet des Handels mit Differenzkontrakten und Devisen und bietet überdies auch weitere Finanzprodukte an. Aufgrund der Unternehmensgeschichte hat sich der Broker als Vorreiter des Social Tradings etabliert, für den Erfolg des Konzepts spricht die weltumspannende, millionenstarke Social Trading Community bei eToro.

Wir beschäftigen uns in unserem Testbericht mit weiteren Details zur Sicherheit bei eToro. Auch die internationalen Niederlassungen können vertrauenswürdige Regulierungen vorweisen. So wird die britische Niederlassung eToro Ltd.

Neben den beruhigenden Regulierungen schätzen europäische Anleger, dass die Kundengelder auf segregierten Konten verwahrt sind. So sind sie getrennt vom Firmenvermögen des Brokers und bei Insolvenz vor dem Zugriff der Gläubiger bewahrt. Durch die Mitgliedschat im zypriotischen Einlagensicherungsfonds gewährleistet die eToro Europe die Sicherheit der Kundengelder bis zu Beträgen von Mit den Einlagen der Kunden geht eToro so gewissenhaft um, wie es die europäische Regulierung verlangt, etwa durch die Aufbewahrung der Gelder auf segregierten Konten und dem Schutz im Falle einer Insolvenz des Brokers, aber auch durch den zypriotischen Einlagensicherungsfonds.

In der internationalen Fachpresse wird eToro oft genug und recht wohlwollend besprochen, in der deutschen Berichterstattung ist der Social Trading Broker weniger geläufig. Aber auch hier wird das Konzept des Social Trading vorgestellt und die Innovationsleistung von eToro auf diesem Gebiet gewürdigt.

Hinzu kommt, dass das Unternehmen schon zahlreiche Awards in Empfang nehmen durfte. Für die Vertrauenswürdigkeit von eToro sprechen zahlreiche Analysen und Besprechungen in der Fachpresse ebenso wie die zahlreichen Auszeichnungen, die der Broker bereits erhalten hat. Einsteiger können bei eToro unbesorgt erste Schritte wagen, ohne Betrug befürchten zu müssen. Vertrauenswürdige Broker eröffnen ihren Kunden grundsätzlich diese Möglichkeit und weisen auch immer wieder auf die Notwendigkeit hin, Demos und Bildungsressourcen für erfolgreiches Trading und zur Risikominimierung zu nutzen.

Durch die Demo und mit virtuellem Kapital kann man den Handel und die auch die Funktionen der Handelsplattform in aller Ruhe erproben, ohne dass überhaupt eigenes Geld riskiert werden muss. Auch das Social Trading kann man auf diese Weise kennenlernen. Die intuitive, einfach zu bedienende Handelsplattform und der eToro CopyTrader lassen sich hier testen, sogar Chartanalysen sind möglich.

Der Übergang zum Echtgeldkonto kann vollzogen werden, sobald sich der Trader sicher ist, die Handhabung der Plattform wirklich zu beherrschen. Auch in diesem Bereich zeigt sich eToro seriös. Das Konzept Social Trading war geboren. Trader können neben dem Online-Handel innerhalb der Community Kontakte pflegen wie in sozialen Netzwerken. Einsteiger können so von erfahrenen Tradern lernen. Und wer besonders fleissig lernt, kann selbst zum TopTrader aufsteigen. Entgegen der Befürchtung, dass die Vergütung der aktiven Signalgeber durch eToro zum Einsatz riskanter Strategien verführen könnte, werden die Erfolge der Top Trader langfristig bewertet, um gegenzusteuern.

Für die Signalgeber dennoch eine interessante Möglichkeit, ihre Renditen mit Erträgen aus dem Social Trading zu ergänzen. Insgesamt ein schlüssiges Konzept, dass seitens des Brokers ausführlich erklärt wird und von den Kunden zunächst im Rahmen des Demokontos getestet werden kann, so dass von unlauteren Praktiken keine Rede sein kann. Die Vertrauenswürdigkeit eines Brokers lässt sich unter anderem auch daran erkennen, dass das Unternehmen bei Anfragen gut erreichbar ist.

Auch ein umfassendes Bildungsangebot spricht für einen Anbieter. Die öffentliche Meinung ist mehrheitlich gegen Fracking. Doch seit einigen Tagen scheint sich der Wind zu drehen. Dazu hat nicht nur die Anzeigen-Kampagne von Exxon beigetragen, sondern auch Aussagen wie diese: Er wünscht sich, dass der Dienst Google Now laufend mithören und sich die Informationen merken kann.

Dass Firmen-Manager ein vermeintliches Kundeninteresse in den Vordergrund rücken, wenn ein neues Produkt auf den Markt kommt, ist verständlich. Wenn Herr Pichai offenbar Probleme mit seinem Gedächtnis hat und sich nicht mehr an Gesprächsinhalte erinnern kann, gibt es sicher auch individuelle Lösungsansätze, die keine Bedrohung für die gesamte Gesellschaft darstellen: Die Nutzung eines Notizblocks oder das Aufsuchen eines Fachmediziners könnten eventuell hilfreich sein.

Das GGesetz ist das Gesetz, mit dem das eigentlich unverletzliche Grundrecht nach Artikel 10 Grundgesetz beschränkt werden kann. Schon gar nicht steht da das derbe Wort, das auf einen hinteren Körperteil Bezug nimmt.

Genau zu diesem Zweck aber wird offenbar das GGesetz eingesetzt. Man sperrt damit auf, was man aufsperren will. In den Jahren bis zapfte er damit den Internet-Knoten Frankfurt an, versuchte dann die Daten der Deutschen zu löschen, was aber nicht gelang, leitete die Daten an die NSA weiter, scherte sich wenig darum, ob und wie dort deutsches Recht eingehalten und was mit der Lieferung geschieht.

Wer kontrolliert, wer prüft einen solchen Fehlgebrauch des GGesetzes? Irgendwann kommt der Massenzugriff ans Licht der Öffentlichkeit. Die zuständigen Politiker üben sich in Schwindeleien und tun so, als sei nicht ihr Tun und das der Geheimdienste, sondern dessen Aufdeckung verfassungswidrig.

Mehr dazu kann u. Der Staat als Pate des Terrors? War das Oktoberfest-Attentat das Werk eines Einzeltäters? Um im Kalten Krieg, wenn Europa von den Russen überrollt wird, hervorzukommen, den Feind auszuspionieren, durch Sabotage zu lähmen und Widerstand zu leisten.

In Deutschland und in anderen westeuropäischen Ländern wie Italien. Viele Flüchtlinge bringen sich in angrenzenden Staaten in Sicherheit: Mit rund neuen Asylanträgen von weltweit 1,1 Millionen verzeichnete Deutschland allerdings insgesamt die höchste Anzahl an Asyl-anfragen. Niedersachsens Finanzminister Schneider sitzt im Aufsichtsrat des Unternehmens, ist aber auch oberster Dienstherr der Steuerfahnder.

Nun kämpft er mit Interessenskonflikten. Davon gab es in seiner Karriere mehr als genug. Schneider setzte sich dafür ein, dass der Vorstand das Werk nicht komplett zumachte — eine aus betriebswirtschaftlicher Sicht umstrittene Entscheidung.

Diese Eigenschaft kann der Jährige zurzeit gut gebrauchen — in eigener Sache. Und zwar in doppelter Hinsicht. Als Landesfinanzminister sitzt Schneider im Aufsichtsrat des Stahlkonzerns und vertritt dort die Interessen des Landes Niedersachsen, das mit 26,5 Prozent an Salzgitter beteiligt ist. Ermittlungen also, die ihn selbst betreffen könnten, denn er war seinerzeit Personalvorstand bei Salzgitter.

Das haben zwei US-Historiker nun in einem neuen Buch enthüllt. Den Recherchen von William M. Das militärische Engagement Kubas empfand er offenbar als persönliche Brüskierung, zumal es seine Pläne für den afrikanischen Kontinent durchkreuzte. So belegt die Dokumentation eines Treffens mit hochrangigen Militärs am März Erwägungen, Luftangriffe auf Kuba zu fliegen und Häfen zu verminen. Er fordert Nachverhandlungen, vor allem beim Investitionsschutz. Es gebe weiterhin keine Chance auf eine linke Regierungsmehrheit im Bundestag.

Viele Menschen haben halt einfach ein Unbehagen — was sagen Sie denen? Freihandel ist im Interesse von Ländern wie Deutschland, weil wir Exportnationen sind.

Also wenn man in Deutschland ein Auto herstellt, einen gelben Blinker anbaut und der für den Export in die USA rot sein muss — um mal ein kleines Beispiel zu nennen —, das ist ja Quatsch. Worum es beim Freihandel allerdings nicht gehen darf ist, dass er dazu genutzt wird, Standards abzusenken. Und im Übrigen sind viele Bereiche, die eine solche Gefahr beinhalten würden, aus den Freihandelsabkommen ja bereits ausgeschlossen.

Das Problem ist, dass die Europäische Kommission — die alte muss man jetzt sagen — aus diesen Abkommen Geheimverhandlungen gemacht hat. Und so kann man natürlich mit einer informierten Öffentlichkeit nicht umgehen. Dieses Interview ist einfach nur zum Lachen. Gabriel hält das Publikum offenbar für dämlich. Die Geschmeidigkeit Gabriels, man kann es auch Beliebigkeit nennen, dürfte inzwischen auch dem letzten aufgefallen sein. Was will Gabriel damit erreichen?

Ganz abgesehen von den unerträglichen Plattitüden von der Wichtigkeit des Freihandels für Deutschland als Exportnation. Gabriel scheint überhaupt nicht zu begreifen um was es wirklich bei den Freihandelsabkommen geht. Wie wäre es zur Abwechslung einmal mit einer klaren Position? Die Anmerkung, dass es weiterhin keine Chance auf eine linke Regierungsmehrheit im Bundestag gibt ist eine glatte Unverschämtheit. Konkrete Fakten bleibt Gabriel selbstverständlich schuldig.

Auch die Aufforderung die Linkspartei müsse sich reformieren wenn sie jemals regieren will zeigt welch Geistes Kind Gabriel ist. Es fallen ja auch immer ein paar schöne Pöstchen wie der des Vizekanzlers und Wirtschaftsministers ab. Könnte nur sein, dass plötzliche eine schwarz-grüne Koalition ansteht. Was dann Herr Gabriel? Ich würde noch weiter gehen, und die Frage stellen, ob die SPD überhaupt noch links ist. Danach gibt es in der Tat keine linke Mehrheit, sondern nur eine rechte Mehrheit und die Linkspartei.

Welche Auswirkungen die Übernahme der restlichen Anteile durch Bertelsmann haben werde, sei frühestens in einigen Wochen absehbar, urteilte der Leipziger Medienforscher Michael Haller. Das sind keine guten Nachrichten für die Meinungsvielfalt in Deutschland. Nur am Rande sei erwähnt, dass der einflussreichste neoliberale Think Tank in Deutschland, die Bertelsmann Stiftung, 77,6 Prozent des Aktienkapitals von Bertelsmann hält.

Dabei hatte der Journalist akribisch die Verbindungslinien auf dem Schaubild gezählt. Bereits in der mündlichen Verhandlung hatte das Gericht jedoch durchscheinen lassen, dass es bei einer satirischen Darbietung keine Haare zu spalten gedenke.

Ungenauigkeiten und Übertreibung aber wird man Satire durchaus zugestehen müssen, während Leser von Journalisten wie Joffe allerdings durchaus sorgfältige und ausgewogene Recherche erwarten dürfen. Die Geschichte beginnt im Jahre und zeigt, dass Malvern schon als Mensch keine angenehme Zeitgenossin war.

Das ist ein nettes Gimmick, aber Malverns Backstory wäre in einem früheren Band besser aufgehoben gewesen. Vor einiger Zeit haben die Menschen durch Zufall einen sonnennahen Asteroiden entdeckt, der vor Äonen von einem längst verschwundenen raumfahrenden Volk zu einer Raumstation ausgebaut worden ist. Zumindest versteht niemand die Bedeutung der Artefakte, die in der Station und auf der Venus gefunden wurden.

Trotzdem können manche Hitschi-Hinterlassenschaften nutzbar gemacht werden. Zum Beispiel wurde erkannt, dass die so genannten "Blutdiamanten" Strom erzeugen, wenn man sie zusammendrückt. Die Suche nach derartigen Artefakten ist zu einem lukrativen Wirtschaftszweig geworden. Manche halten die Hitschi-Supertechnik sogar für die letzte Hoffnung der überbevölkerten und weitgehend ausgebeuteten Erde. Die Hitschi mögen gut hinter sich aufgeräumt haben, doch in den Andockbuchten Gateways befinden sich voll funktionsfähige Raumfahrzeuge!

Die Bedienung ist im Prinzip kinderleicht. Man muss nur eines der vorprogrammierten Ziele auswählen und den Startknopf drücken. Der Zielpunkt kann sich im Inneren einer Supernova befinden, die vor Äonen, als die Hitschi den Kurs programmiert haben, noch nicht existiert hat. Da die Schiffe nur begrenzten Platz bieten, können die Nahrungsmittelvorräte lange vor Ende der Reise erschöpft sein. Zudem lassen sich die Kurseinstellungen zwar nachträglich ändern, aber kein Schiff, bei dem das versucht wurde, ist je nach Gateway zurückgekehrt.

Die Nutzung der Raumschiffe ist somit nur nach dem extrem gefährlichen Prinzip "Versuch und Irrtum" möglich. Das führt zu unzähligen schrecklichen Schicksalen. Solche Erkundungen lohnen sich selbst dann, wenn dort nur unbekannte Bereiche der Galaxie kartographiert werden können.

Manchmal werden spektakuläre Entdeckungen gemacht, etwa weitere Hitschi-Raumstationen in fremden Sonnensystemen oder planetare Anlagen, in denen sich wertvolle Artefakte einsammeln lassen.

Sollte ein Prospektor jemals das Glück haben, einen toten oder gar lebenden Hitschi zu finden, dann könnte er die Prämie nach Belieben festlegen. Der Ansturm auf Gateway hält sich allerdings in Grenzen, zumal die Reise dorthin extrem kostspielig ist. Robinette Broadhead schuftet unter menschenunwürdigen Verhältnissen in den Nahrungsmittelgruben von Wyoming und entkommt dieser Existenz nur durch einen Lotteriegewinn.

Er investiert das gesamte Geld in einen Flug nach Gateway. Dort lernt er die als Ausbilderin arbeitende Prospektorin Klara Moynhin kennen und lieben. Broadheads Traum von Prämien, die ihm medizinischen Vollschutz und ein Leben im Wohlstand ermöglichen sollen, zerplatzt sehr bald, denn er kann seine Furcht vor den unberechenbaren Gefahren der Prospektorenflüge nicht überwinden. Er ist gezwungen, sich mit Hilfsarbeiten über Wasser zu halten, um in der Station bleiben zu können.

Als sich die Sache nicht länger hinausschieben lässt, nimmt Broadhead doch an Flügen teil. Die ersten beiden sind Fehlschläge. Durch den dritten wird er zum Multimillionär, aber der Preis dafür ist hoch Dieser erstveröffentlichte Roman hat mehrere Fortsetzungen erfahren. Nur zwei sowie ein Vorwort von Terry Bisson sind in diesem Sammelband enthalten. Band vier und fünf sind bis heute nicht in deutscher Übersetzung erschienen, ebenso wenig eine Kurzgeschichtensammlung, die ebenfalls zur Serie gehört.

Was den ersten Band betrifft, so ist das nicht weiter schlimm, denn die Handlung ist in sich abgeschlossen. So erfährt der Leser schon gleich zu Beginn, welchen Preis Broadhead für seinen Erfolg zahlen musste. Eine der beiden Handlungsebenen spielt geraume Zeit nach diesen Ereignissen. Broadhead leidet so sehr unter dem traumatischen Erlebnis, dass er die Hilfe eines computerisierten Psychoanalytikers!

Nach und nach werden innere Konflikte herausgearbeitet. Verdrängtes kommt ans Licht, bis Broadhead endlich Klartext spricht. Die zweite Handlungsebene enthält die chronologisch erzählten Erlebnisse Broadheads ab der Ankunft auf Gateway.

Dadurch werden einige Hintergründe genauer beleuchtet, Details wie z. Allein schon die nichtlineare Erzählstruktur hat den Roman seinerzeit zu etwas Einzigartigem gemacht. Zudem tappt Pohl nicht in dieselbe Falle wie Arthur C. Clarke mit dem gar nicht so unähnlichen Rendezvous mit Rama , will sagen, er findet einen goldenen Mittelweg zwischen Weltenbau und Figurenzeichnung.

Gemeinsam mit ihm erleben wir die Gefahren des Flugs mit Hitschi-Raumschiffen. Die Erkundung des Unbekannten ist aufregend, aber beschwerlich. Man liefert sich dem Autopiloten auf Gedeih und Verderb aus und hockt monatelang auf engstem Raum zusammen, ohne bis zum Wendepunkt zu wissen, ob die Vorräte reichen werden.

Ein faszinierendes Konzept mit Sense-of-Wonder-Garantie! Broadhead ist ein ambivalenter Charakter, dessen dunkle Seiten dem Leser nur nach und nach bewusst werden, da Broadhead sie ja zu verdrängen versucht. Während eines heftigen Gefechts in einem verlassenen Dorf wird der junge herzogliche Elitesoldat Gagh durch einen Flammenwerfer in Brand gesetzt. Er verliert vor Schmerzen das Bewusstsein. Als er einige Zeit später in einer Art Lazarett zu sich kommt, glaubt er an einen Trick der Kaiserlichen oder einen psychologischen Test, dem er unterzogen werden soll, denn die Wahrheit ist zu phantastisch.

Giganda ist eine jener rückständigen Welten, die von den viel weiter fortgeschrittenen Erdenmenschen beobachtet werden. Im Falle von Giganda wird darüber hinaus Entwicklungshilfe geleistet. Speziell ausgebildete Agenten mischen sich unter die Bevölkerung, um Innovationen aller Art einzuführen. Insbesondere geht es ihnen um die Beendigung des Krieges, in dem Gagh gekämpft hat.

Einer dieser Agenten namens Kornej war zufällig in der Nähe des verlassenen Dorfes. Er hat den lebensgefährlich verwundeten Gagh gerettet und mit seinem Raumschiff zur Erde gebracht, wo sein verbrannter Körper wiederhergestellt wurde.

Sobald Gagh sich erholt hat, wird er in Kornejs Anwesen untergebracht. Er soll in die irdische Gesellschaft integriert werden. Allmählich akzeptiert er die technischen Wunder dieser Welt, doch er fühlt sich wie ein Gefangener. Er kann sich nicht an den für ihn völlig fremdartigen Lebensstil der Erdenmenschen gewöhnen und sehnt sich nach seiner Heimat. Als Gagh feststellt, dass er nicht der einzige Bewohner Gigandas auf der Erde ist, glaubt er, man wolle ihn und seinesgleichen für eine Invasion missbrauchen.

Man könnte die "Mittagswelt" als Abbild der vom Kommunismus angestrebten perfekten Gesellschaft halten. Durch den technischen Fortschritt wurden die Menschen der Erde aller materiellen Sorgen enthoben. Man arbeitet nur noch zum Vergnügen, um sich selbst zu verwirklichen oder kreativ tätig zu werden. Alle Erdenbürger sind so vernünftig und friedliebend, dass Regierungen nicht mehr nötig sind. Die Menschen wollen diese Segnungen bei Planetenbevölkerungen einführen, die für rückständig gehalten werden.

So genannte Progressoren arbeiten auf dieses Ziel hin. Das wird in einigen anderen Romanen der Strugatzkis aus Sicht eben jener Progressoren geschildert.

Diesmal ist es umgekehrt. Am Beispiel der Hauptfigur Gagh wird gezeigt, dass man die Menschen eben nicht zu ihrem Glück zwingen kann. Veränderungen müssen sich von innen heraus entwickeln, man kann sie weder Einzelpersonen noch Völkern aufoktroyieren. Er versteht Kornejs Ziele nicht, denn er entstammt einer völlig anderen Kultur. Gagh fühlt sich erst wieder zu Hause, als er zurück auf jener Welt ist, die Kornej für die Hölle hält. Das ist ein bisschen arg plakativ.

Zudem fungiert Gagh in vielen Kapiteln als Ich-Erzähler, und seine drastische Soldatensprache ist ein besonderes Schmankerl.

Er kann zukünftige und vergangene Ereignisse "sehen", insbesondere wenn er Personen oder Gegenstände berührt. Die Gedanken und Gefühle anderer Menschen sind kein Geheimnis für ihn. Die entsprechenden Visionen sind für Dan oft verstörend. Es kann sogar vorkommen, dass zornige Geister körperlich werden und Dan bedrohen. Doch seinen inneren Dämonen kann Dan nicht entkommen.

Der absolute Tiefpunkt ist erreicht, als er nach einem Alkohol- und Drogenexzess neben einer jungen Frau erwacht, mit deren Geld er sich heimlich aus dem Staub macht. Das wäre schon übel genug, aber die Frau hat einen kleinen Sohn, der offensichtlich misshandelt wird. Später erfährt Dan durch eine Vision, dass das Kind erschlagen wurde, woraufhin seine Mutter Selbstmord begangen hat.

Dan begreift, dass es so nicht weitergehen kann. Er hat inzwischen eine Aushilfsstelle in der Kleinstadt Frazier angetreten. Sein Arbeitgeber, dem er sich anvertraut, kennt das Problem nur allzu gut; er hat ähnliches durchgemacht. So kommt Dan in Kontakt mit den Anonymen Alkoholikern. In den folgenden Jahren bekommt Dan die Alkoholsucht in den Griff. Dieser Fähigkeit hat er einen neuen Spitznamen zu verdanken.

Man nennt ihn jetzt "Doctor Sleep". Da er keinen Tropfen Alkohol mehr trinkt, wird Dans unterdrücktes Shining wieder stärker. Gelegentlich erhält er mentalen Kontakt mit einem kleinen Mädchen namens Abra Stone. Ebenso wie Dan leidet sie darunter, dass sie mit niemandem über diese Dinge sprechen kann.

Obwohl sich die beiden nie persönlich sehen, entsteht ein enges Band zwischen ihnen. Dan wird im Verlauf der Jahre zum Vertrauten Abras. Jahre später wird Abra an dieses traumatische Erlebnis erinnert, als sie eine ganzseitige Zeitungsanzeige mit den Fotos verschwundener Kinder sieht.

Abra erfährt einiges über diese Kreaturen und erkennt, dass sie verantwortlich für den Tod zahlreicher Kinder im ganzen Land sind. Sie werden weiter morden und müssen aufgehalten werden. Da Abra allein nichts ausrichten kann, bittet sie Dan um Hilfe. Es handelt sich um eine Gruppe, die sich selbst als der "Wahre Knoten" bezeichnet und seit Jahrhunderten durch die Lande zieht, immer auf der Suche nach Menschen, die das Shining haben.

Wenn sie Steam konsumieren, bleiben sie ewig jung. Ohne Steam altern und sterben sie. Steam ist besonders rein, wenn er von Opfern stammt, die unter Qualen sterben. Tatsächlich wird "Doctor Sleep" als Fortsetzung des Romans vermarktet. Zugegeben, Hauptfiguren aus "Shining" sind vertreten, die Geister aus dem Overlook-Hotel spielen eine Rolle und man erfährt, wie es Daniel nach dem Tod seines Vaters ergangen ist. Die Handlung beginnt drei Jahre nach dem Ende von "Shining".

Danny wird wieder von Mrs. Massey der Frau aus Zimmer und Horace Derwent heimgesucht. Verbindungen zwischen den beiden Romanen bestehen also durchaus. Sie werden nur eigentlich nicht gebraucht, oder anders gesagt: Schrieb ich gerade "etwas"? Es folgen Spoiler, bitte ggf. Das ist mir denn doch eine Spur zu banal. Die Figurenexposition geht noch weiter. Erst ganz allmählich kristallisiert sich der Konflikt mit dem Wahren Knoten heraus und es wird eine Bedrohungssituation etabliert.

King ist ein viel zu guter Erzähler, als dass dieser Teil des Romans langweilig sein könnte. Ich habe Abra sofort ins Herz geschlossen und auch Dan ist mir nicht gleichgültig geblieben. Zumindest ist ihre Motivation verständlich. Soweit ist für mich alles gut; genau so mag ich meinen King. Manche Rezensenten kritisieren, dass die Expositionsphase zu breiten Raum einnimmt und dass King zu oft abschweift.

Ich finde, dass genau hier Kings Stärken liegen. Der Abschluss, die Auflösung, der finale Kampf usw. Viel zu früh zeichnet sich ab, dass der Wahre Knoten ein Haufen von Versagern ist. Zu keinem Zeitpunkt gerät irgendeine Hauptfigur wirklich in Gefahr, viel zu leicht lässt sich Rose the Hat austricksen.

Ich will nicht zuviel verraten, lasst es mich daher so sagen: Massey hat in den verwesenden Überresten ihres kleinen Fingers mehr Gruselpotential als der ganze Wahre Knoten zusammengenommen! Schuld ist der Übersetzer. Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod! Zur Vorgeschichte siehe Kind Bis vor drei Jahren, in der Stalin-Ära, war Leo Demidow überzeugter, absolut linientreuer Kommunist und hat als hochrangiger Geheimdienstoffizier zahlreiche Menschen verhaftet, egal ob er von ihrer Schuld überzeugt war oder nicht.

Leo hat sich grundlegend gewandelt. Er bereut seine früheren Taten zutiefst und versucht sie auf seine Weise wiedergutzumachen. Da es in der vom Kommunismus angestrebten perfekten Gesellschaft keine Kriminalität geben kann, werden Leo und Timur mehr oder weniger inoffiziell tätig und müssen sich Behinderungen ihrer Arbeit gefallen lassen. Doch Leo lässt sich nicht beirren und verhaftet nur Personen, denen er ein Verbrechen nachweisen kann. Ein Kollege Leos hatte die Eltern der Mädchen ermordet.

Leo hofft, aus dieser Konstellation könne eine normale Familie werden, doch die vierzehnjährige Soja hasst ihn und will ihn tot sehen.

Die Rede schlägt wie eine Bombe ein. Bislang für undenkbar gehaltene politische und gesellschaftliche Umwälzungen zeichnen sich ab. Tatsächlich werden die einstigen Jäger zu Gejagten. Allerdings werden sie nicht vom Staat für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen, sondern von einer im Untergrund Moskaus agierenden Bande, der es gelingt, zwei ehemalige Geheimpolizisten in den Selbstmord zu treiben.

Leo ermittelt in diesen Fällen und ihm wird schnell klar, dass er selbst zum Kreis der gefährdeten Personen gehört. Dies war Leos erster Auftrag. Zielperson war eigentlich der Priester Lasar. Beide sind nach Sibirien deportiert worden. Anisja, die sich jetzt Frajera nennt und sich erbarmungslos an die Spitze einer Verbrecherbande gekämpft hat, wurde nach einiger Zeit freigelassen. Lasar befindet sich noch immer in einem der schlimmsten Gulags in der Region Kolyma.

Frajera entführt Soja, um Leo zu zwingen, Lasar aus dem Gulag zu befreien. Leo schleust sich mit Hilfe seines Vorgesetzten Frol Panin inkognito in das Lager ein, doch er fliegt schon bei der Ankunft auf und wird nun von seinen Mithäftlingen genauso gefoltert, wie sie es einst erdulden mussten.

Währenddessen versucht Frajera, Soja auf ihre Seite zu ziehen. Das Mädchen ist nicht abgeneigt So ergeht es der Hauptfigur Leo Demidow. Im Gegensatz zu einigen Ex-Kollegen akzeptiert er seine Schuld. Aber kann er Wiedergutmachung leisten und gar Vergebung finden? Oder ist Verdrängung der einzig mögliche Weg? Was das angeht, ist damit eigentlich alles gesagt. Leos Wandlung wird aber nur richtig verständlich, wenn man seine Erlebnisse in "Kind 44" kennt. Erneut ist Leo Kristallisationspunkt realer geschichtlicher Geschehnisse.

Diesmal erlebt er am eigenen Leib, was seine Opfer durchmachen mussten. Abermillionen Menschen haben in den verschiedenen Straf- und Arbeitslagern auf unvorstellbare Weise gelitten, Millionen sind dort gestorben.

Diesmal geht der Autor allerdings noch einen Schritt weiter, und prompt gerät das Ganze aus den Fugen. Soweit die wahre Geschichte.

Smiths Erfindung Vorsicht Spoiler: Sowohl Frajera als auch Frol Panin spielen dabei wichtige Rollen. Panin schickt Frajera nach Ungarn. Sie soll dafür sorgen, dass aus den friedlichen Demonstrationen blutige Kämpfe werden, die er mit massivem Militäreinsatz beenden kann. Auf diese Weise will er der von Chruschtschow angestrebten Abrüstung der konventionellen Streitkräfte entgegenwirken.

Frajera wiederum lässt sich absichtlich benutzen, um der ganzen Welt vor Augen zu führen, wie brutal die Sowjetunion ist. Leo, seine Frau Raisa und Soja geraten mitten in diesen Aufstand hinein. Auf diesen effekthascherischen Teil des Romans hätte ich gut verzichten können. Nicht so gut wie "Kind 44", aber das war auch nicht zu erwarten. Der ältere, Alban, ist aufgrund einer Kombination aus beinahe übermenschlichen Kräften und absoluter Gefühllosigkeit zu einer perfekten Tötungsmaschine mit einer Vorliebe für sadistische Spielchen geworden.

Als Pendergast ihn zuletzt gesehen hat, ist Alban im Dschungel Brasiliens verschwunden. Das ist eine eindeutig an Pendergast gerichtete Botschaft, aber was hat sie zu bedeuten und wer ist der Absender?

Es wurden keinerlei Spuren hinterlassen und Pendergast hat keinen Ansatzpunkt. Für Angler ist Pendergast der Hauptverdächtige in dieser Angelegenheit. Bei der Autopsie wird ein Türkis in Albans Magen gefunden. Pendergast lässt nicht locker, bis Angler ihm den ungewöhnlich gefärbten Stein für eine Herkunftsanalyse überlässt. Um sich abzulenken und den Kopf frei zu bekommen, unterstützt Pendergast in der Zwischenzeit seinen alten Freund Vincent D'Agosta bei den Ermittlungen in einem anderen Mordfall.

Zunächst geht D'Agosta von einem Raubmord aus, doch schon bald zeigt sich, dass als Täter nur ein Gastforscher in Betracht kommt, der sich für das im Jahre in die Museumssammlung aufgenommene Skelett eines männlichen Hottentotten interessiert hat.

D'Agosta freut sich über die Hilfe seines alten Freundes, nur um gleich wieder allein dazustehen, denn Pendergast erhält die Information, dass der Türkis nur aus einer ganz bestimmten aufgegebenen Mine am Rande des Saltonsees in Kalifornien stammen kann. Also zieht D'Agosta eine andere alte Bekannte zu Rate: Sie stellt fest, dass dem bewussten Skelett ein Oberschenkelknochen fehlt, obwohl es in den dazu gehörenden Unterlagen als vollständig bezeichnet wird, und dass es sich um die Überreste einer ungefähr sechzigjährigen Amerikanerin handelt.

Währenddessen erkundet Pendergast die Umgebung der Türkismine. Da er annimmt, dass er in eine Falle gelockt werden soll, sucht er nach einem Hintereingang. Es gibt tatsächlich einen, er befindet sich in einem verlassenen Luxushotel. Dort wird Pendergast von einem Killer angegriffen.

Es gelingt ihm, den Mann zu überwältigen, doch ganz offensichtlich ist dieser nur ein Handlanger oder vielmehr ein Köder. Trotz Pendergasts Vorsicht schnappt die Falle zu.

Beide Männer werden mit Gas betäubt. Nachdem Pendergast wieder zu sich gekommen ist, sorgt er dafür, dass der Killer ins Gefängnis wandert. Der Mann schweigt hartnäckig, beginnt aber nach einiger Zeit, vom Gestank vermoderter Blumen zu faseln und zu toben.

Grab des Schreckens , zunächst wieder obenauf und im Vollbesitz seiner Kräfte, nur um nach der Hälfte des Romans tiefer zu stürzen als je zuvor. Berücksichtigt man die Tatsache, dass seitdem schon zwei weitere Pendergast-Romane erschienen sind, spoilere ich jetzt wohl nicht zu sehr, wenn ich verrate, dass er sogar stirbt.

Mir war das eindeutig "too much", wie Guido Maria Kretschmer sagen würde. Bis dahin ist der Roman aber durchaus gelungen. So gut gelungen, dass ich während der Lektüre dachte, ich könnte in ihn in dieser Review als einen der besten der Reihe bezeichnen. Geschickt wird Spannung aufgebaut, werden falsche Spuren gelegt und faszinierende Schauplätze wie der Saltonsee beschrieben, von dessen Existenz ich bis dato keine Ahnung hatte. Es verschlägt Pendergast sogar in eine Favela in Rio de Janeiro, wo er erfährt, was aus Alban nach dem Verschwinden im Dschungel geworden ist.

Pendergasts Sohn hatte einen erstaunlichen, aber nicht unglaubwürdigen Sinneswandel. Der Ausflug in die schaurige Vergangenheit von Pendergasts Familie ist interessant, zumal er dazu führt, dass Pendergast am Ende einige Altlasten abschüttelt. Bis es soweit ist, macht Pendergast eine Wandlung durch, die für all jene, die diese Figur seit Jahren kennen und ins Herz geschlossen haben, geradezu schockierend sein dürfte. Mir und meiner besseren Hälfte ist es jedenfalls so ergangen. Leider hat besagter Showdown mir einen Strich durch die Rechnung gemacht, wobei ich noch lobend erwähnen sollte, dass auf übernatürliche Phänomene vollständig verzichtet wurde.

Ich habe nur eine Frage: Wie kam der Türkis in Albans Magen? Zur Vorgeschichte siehe Spin und Axis. In den Wirren der Spin-Jahre ist die Kriminalitätsrate so stark angestiegen, dass die Gefängnisse entlastet werden mussten. Seit sich die Verhältnisse wieder beruhigt haben, ist die State Care zu einer Fürsorgeeinrichtung für Menschen geworden, die nicht vom sozialen Netz aufgefangen werden.

Sandra Cole haben über die Aufnahme neuer Kandidaten zu entscheiden. Orrin ist scheint verwirrt zu sein, ist aber nicht aggressiv und hat kein Verbrechen begangen. Es spricht also nichts dagegen, ihn in die Obhut seiner Schwester zu übergeben, die bereits von Bose benachrichtigt wurde. Doch dann wird Sandra von ihrem Vorgesetzten von dem Fall abgezogen. Orrin hat angeblich einen Pfleger angegriffen und soll für unzurechnungsfähig erklärt werden.

Von Bose, der sich sehr für Orrin interessiert, erfährt Sandra, welchen Hintergrund die Geschichte hat. Orrin war Nachtwächter in einem Lagerhaus, das Boses Erkenntnissen zufolge als Umschlagplatz für verschiedene Chemikalien genutzt wird.

Die Chemikalien werden zur Herstellung einer illegalen Variante der marsianischen Lebensverlängerungstherapie benötigt. Wahrscheinlich hat Orrin zu viel gesehen und soll mundtot gemacht werden. Sandra und Bose die sich ineinander verlieben machen gemeinsame Sache, um Orrin die Flucht zu ermöglichen und die Schmuggler zu überführen. Orrin hat einige Hefte mit Text gefüllt, der so gar nicht zu dem etwas zurückgebliebenen jungen Mann passen will. Am Ende übernimmt ein gewisser Isaac Dvali die Berichterstattung.

Die drei Personen erzählen eine phantastische Geschichte aus einer weit entfernten Zukunft: Auf der durch massive globale Erwärmung unbewohnbar gewordenen Erde existiert kein Leben mehr.

Die Menschheit hat sich über die anderen Planeten des Weltenrings ausgebreitet. Neue Formen des Zusammenlebens wurden entwickelt. Die Bewohner der künstlichen Insel Vox sind durch limbische Implantate miteinander sowie mit den Prozessoren ihres gigantischen Habitats vernetzt und haben eine Art gemeinsames Über-Ich entwickelt, welches sie als Coryphaeus bezeichnen. Sie sind besessen von der Idee, sich mit ihren Göttern - den "Hypothetischen" - zu vereinigen. Zu diesem Zweck wollen sie von Äquatoria zur Erde reisen.

Doch der Torbogen, der Erde und Äquatoria miteinander verbindet, hat seine Funktion schon vor Jahrhunderten eingestellt. Eine Durchquerung, so wird angenommen, ist nur möglich, wenn sich jemand auf Vox aufhält, den etwas mit den "Hypothetischen" verbindet. Es ist bekannt, dass Personen, die von den "Hypothetischen" absorbiert wurden, alle Jahre neu erschaffen werden.

Nachdem ich nun alle Romane der "Spin"-Trilogie gelesen habe, kann ich nur feststellen, dass eine Trilogie nicht nötig gewesen wäre. Wilson hätte es beim titelgebenden Band belassen sollen! Nach dem sehr enttäuschenden mittleren Band gefällt mir der letzte wieder besser, aber auch "Vortex" kann sich nicht mit dem ersten Roman messen. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn Wilson nicht versucht hätte, die in "Spin" offen gebliebenen Fragen zu beantworten, sofern denn überhaupt Fragen offengeblieben sind.

Hier wird deutlich gesagt, was man sich bei der Lektüre von "Spin" schon zusammenreimen konnte. Man könnte sie eher als automatisch ablaufenden Prozess verstehen. Im Grunde handelt es sich um Maschinen, die einfach nur einer Programmierung folgen, dabei aber unfassbare Macht erlangt haben. Was sie mit den Menschen tun, ist nicht Ausdruck einer wohlwollenden göttlichen Absicht.

Dieses letzte Kapitel wird weder für den vorliegenden Roman noch für das Verständnis von "Spin" wirklich gebraucht. Es gefällt mir sowieso nicht, wenn wichtige Informationen in derart gedrängter Form in einen Roman hineingequetscht werden. Handlungsgegenwart, Vergangenheit und weit entfernte Zukunft beeinflussen sich gegenseitig. Turk Findley, den wir aus "Axis" kennen, wird Er schreibt seine Erlebnisse auf.

Vor allem funktioniert die menschliche Ebene viel besser als in "Axis", die Figuren und ihre Beziehungen zueinander sind interessanter. Im Kommentar zu "Axis" habe ich moniert, dass Wilson seinem Universum kaum etwas Neues hinzuzufügen hat. Zumindest was den Zukunfts-Handlungsstrang angeht, gilt dieser Kritikpunkt diesmal nicht. So finde ich die vernetzte Gesellschaft von Vox faszinierend. Das Verhalten aller Bewohner der Insel wird durch ein kollektives Gewissen normiert.

Was auf den ersten Blick gar nicht so schlecht aussieht, erweist sich schon bald als Tyrannei der anderen Art. Damit sich Turk, ein Relikt aus einer völlig anderen Zeit, in dieser Welt zurechtfindet, wird ihm eine Frau namens Treya als "Dolmetscherin" zur Seite gestellt.

Als Treyas Implantat zerstört wird, so dass sie nicht mehr der Kontrolle durch Coryphaeus unterliegt, erwacht Allison sozusagen zum Leben und verdrängt die Treya-Persönlichkeit Wer "Spin" nicht kennt, hat wirklich etwas verpasst.

Für "Axis" und "Vortex" gilt das leider nicht. Zur Vorgeschichte siehe Die Mission. Jamie Carpenter hat Alexandru Rusmanov vernichtet, einen der ältesten und mächtigsten Vampire der Welt. Der Preis für diesen beispiellosen Erfolg ist hoch. Frankenstein ist beim Kampf gegen einen von Alexandrus Werwölfen über eine hohe Klippe ins Meer gestürzt und wird für tot gehalten. Jamies Mutter wurde in eine Vampirin verwandelt und darf die Operationszentrale von Department 19 nicht mehr verlassen.

Jamie gibt sich die Schuld für den Tod seines besten Freundes, doch Frankenstein lebt. Dante hat eine alte Rechnung mit Frankenstein offen, wovon dieser nichts ahnt. Jamie hat eine neue Mitstreiterin für Schwarzlicht gewonnen, die zu einer guten Freundin für ihn und seine Geliebte Larissa Kinley die Vampirin wurde ebenfalls als Schwarzlicht-Agentin rekrutiert geworden ist: Jamie, Larissa und Kate bilden ein eingespieltes Team.

Immer öfter sehen sie an ihren Einsatzorten den Schriftzug "Er kehrt zurück". Dracula hat Alexandru, Valeri und ihren jüngeren Bruder Valentin, seine drei treuesten Gefolgsmänner, vor über fünfhundert Jahren zu Vampiren gemacht, kurz nachdem er selbst durch eine übernatürliche Macht in den ersten je dagewesenen Vampir verwandelt worden ist.

Sollte es den Agenten von Department 19 nicht gelingen, Dracula zu vernichten, bevor er seine volle Stärke zurückerlangt, dann wird nichts ihn stoppen können. Matt Browning, ein Teenager, der nach einem Vampirangriff in der Schwarzlicht-Zentrale behandelt worden ist und nach Hause entlassen wurde, wird zum Vierten in Jamies Bund, als es ihm gelingt, zu Schwarzlicht zurückzukehren.

Man weiht ihn in die Hintergründe eines Projekts ein, das unter dem Codenamen "Lazarus" läuft und so geheim ist, dass selbst hochrangige Agenten wie Jamie nicht über alle Details informiert sind. Allerdings gibt es Verrat auf beiden Seiten: Valentin Rusmanov ist mit den Plänen seines Bruders nicht einverstanden. Er läuft zu Schwarzlicht über. Hätte ich mich mal nicht auf die positiven Internetreviews verlassen! Mir gefallen die ersten beiden Bände nicht wirklich.

Dieses Szenario wurde in "Die Mission" ausreichend etabliert, es wird in "Die Wiederkehr" nicht weiter ausgearbeitet. Wie schon in Band 1 wird viel gekämpft.

Eher sogar noch mehr. Die Gewaltdarstellung hat es derart in sich, dass ich die Vermarktung dieser Romane als Jugendbücher nicht verstehen kann. Jede einzelne Kampfsituation wird, um es positiv auszudrücken, mit viel Liebe zum Detail beschrieben. Vampire werden mit UV-Licht gegrillt oder sie zerplatzen blutig, sobald ihr Herz zerstört wird. Damit die Beschreibungen in der x-ten Wiederholung nicht langweilig werden, wird der Gewaltgrad einfach immer weiter gesteigert. So kommt es mir jedenfalls vor und ich fand's ermüdend.

Überhaupt frage ich mich, warum der Roman mehr als Seiten umfassen muss. Abgesehen von den redundanten Kampfszenen wird viel auf den Beziehungsproblemen der offenbar heftig pubertierenden Teenager herumgeritten. Zumindest wenn es so aufgesetzt rüberkommt wie hier. Das schlimmste Ärgernis ist erneut Jamie, die Hauptfigur der Serie. Man muss natürlich berücksichtigen, dass der Typ nicht mal volljährig ist, dann werden seine hormongesteuerten Eskapaden verständlich.

Er ist gerade mal seit drei Monaten dabei und ein Team in die gefährlichsten Einsätze führen darf. Wodurch qualifiziert er sich für all das?

Durch die Tatsache, dass er Alexandru mit mehr Glück als Verstand vernichten konnte? Ansonsten hat er nur schlechte Eigenschaften. Was für eine Nervensäge. Dabei hat der Roman durchaus einzelne positive Aspekte zu bieten, etwa die Rückblicke in Draculas und Frankensteins Vergangenheit, Valentins freundlich-überlegene Konversation mit den Leuten von Schwarzlicht und Kapitel, in denen eine tot geglaubte Person damit meine ich nicht Frankenstein!

Die besten Kapitel sind also jene, in denen Jamie nicht vorkommt Im Jahre kontrollieren Invasoren vom Ganymed die ganze Welt. Die Zentralregierung der Menschheit wurde zerschlagen. Alle Länder der Erde wurden in Lehen für hochrangige Ganymedaner und menschliche Günstlinge aufgeteilt.

Unter der Führung eines charismatischen Fanatikers namens Percy X haben sie sich in den Bergen verschanzt und leisten hartnäckig Widerstand. Trotz aller Anstrengungen ist es Marschall Koli, dem ganymedanischen Militäradministrator von Tennessee, noch nicht gelungen, die Widerständler auszuschalten.

Koli träumt vergeblich davon, den Partisanenführer gefangen zu nehmen, ihm die Haut abzuziehen und diese zu einem schönen Wandbehang zu verarbeiten. Ein in ihren BH implantierter Peilsender soll es den Ganymedanern ermöglichen, die lästigen Rebellen aufzuspüren. Mekkis gehört der konservativen Fraktion an und hat gegen die Eroberung der Erde gestimmt. Zur Strafe wurde ihm Tennessee als Lehen zugeteilt. Um diese Demütigung in einen Erfolg umzuwandeln, beabsichtigt Mekkis, Percy die Herrschaft über einen Teil des Landes anzubieten und ihn somit zu korrumpieren.

Das kann der Weltverband der Psychiater und Psychoanalytiker nicht zulassen. Diese Organisation arbeitet insgeheim hinter den Kulissen gegen die Ganymedaner. Man hat erkannt, dass Percy als Symbol für den Widerstand die letzte Hoffnung der Menschheit verkörpert. Paul Rivers erhält den Auftrag, Percy entweder vor den Nachstellungen der Ganymedaner zu schützen oder ihn zu töten, um ihn zum Märtyrer zu machen.

Währenddessen sucht Gus Swenesgard, einer der lokalen Feudalbarone, nach einem Geheimbunker, in dem angeblich Frauen für den Fall in Sicherheit gebracht wurden, dass die Menschheit in Abbilder der wurmartigen Invasoren umgezüchtet werden sollte. Der Bunker existiert wirklich, aber darin warten keine schönen Jungfrauen auf ihre Befreiung. Stattdessen werden dort Superwaffen gelagert, die vor Beginn der Invasion von Rudolph Balkani, dem genialen Leiter des Büros für psychedelische Forschungen, erschaffen worden sind.

Diese Waffen fallen den Neeg-Parts in die Hände. Sollten sie eingesetzt werden, dann wären nicht nur die Ganymedaner von der Wirkung betroffen, sondern alle Bewohner der Erde Zum Glück wurde das Buch nicht in dieser Form veröffentlicht, denn es wird dem genannten Meisterwerk in keiner Weise gerecht. Ein Präkog, der eine schreckliche Zukunft vorhersagt, ist ebenso vorhanden wie Telepathen und Roboter, die nicht von echten Menschen zu unterscheiden sind, sowie die unvermeidliche zierliche dunkelhaarige Frau, der nicht zu trauen ist.

Gibt es überhaupt einen Roman von P. Dick, in dem keine solche Figur vorkommt? Und natürlich hat Dick keine handelsübliche Invasionsgeschichte abgeliefert. Das geht schon mit den Invasoren los.