Schaufenster-Prostituierte in Amsterdam: So arbeiten sie im Rotlichtviertel

 


Wenn sie aus der Schule kam, wartete er in seinem Auto. Loverboys, so nennt man in den Niederlanden diese Typen, die Schulmädchen durch ihre Liebe an sich binden und sie anschaffen schicken. Wahrscheinlich steckte sie schon zu tief drin, wahrscheinlich war sie nicht mehr erreichbar für fremde Hilfe. Das Problem ist allerdings nicht die Prostitution, sondern alles, was sie an sich zieht: So ganz glücklich scheint die Stadt Amsterdam mit ihrem Rotlichtviertel aber doch nicht zu sein.

Schaufenster-Prostituierte im Amsterdamer Rotlichtviertel ist ein lukrativer Job


All das muss in diesen 15 Minuten stattfinden. Das Ziel des Besuchs ist übrigens der Höhepunkt des Mannes. Wenn der schon nach drei Minuten kommt, hat er eben Pech gehabt.

Man könnte sich den Rest der Zeit wahrscheinlich schon noch mit der Prostituierten unterhalten, aber die Frauen haben dazu meistens gar keine Lust. Damit Maria überhaupt mit 25 Männern hintereinander verkehren kann, sitzt sie oben, umfasst den Penis und achtet darauf, dass er nicht zu weit in sie eindringt. Sie hat alles bestimmt und den Rhythmus angegeben. Ein Besuch dauert 15 Minuten. Als er nach zehn Minuten noch nicht gekommen ist, hat sie gesagt: Das Gerücht, dass Prostituierte ihre Freier nicht küssen, ist übrigens wahr.

Aber — wie so vieles — kann man sich auch diese Form von Intimität kaufen. Küssen ist genauso schwer zu finden wie Auspeitschen oder Fisting. Das macht nicht jede Frau. Dass mitten in ihrer schönen Stadt ein Rotlichtviertel existiert, stört die Amsterdamer nicht. Das Problem ist allerdings nicht die Prostitution, sondern alles, was sie an sich zieht: Viele Touristen, Dealer und Taschendiebe und viele laute und zum Teil aggressive Männer, die sich betrinken und bekiffen und alles vollkotzen.

Trotzdem ist De Wallen ein ganz normales Wohnviertel. Er hat dann ganz schockiert geantwortet: Na das ist doch klar. Das sind Bikinifrauen, die da stehen. Und da kann man dann reingehen und sich einen Kuss kaufen. Aber ich bin mir sicher, dass der Kleine sehr früh aufgeklärt wird und damit ganz normal umgehen wird. So ganz glücklich scheint die Stadt Amsterdam mit ihrem Rotlichtviertel aber doch nicht zu sein.

Nicht umsonst hat sie dort für Millionen Euro Häuser gekauft, über Fenster geschlossen und sie zu Sozialwohnungen umbauen lassen. Dass die Stadt ihnen ihre Jobs wegnimmt, sehen die Prostituierten allerdings sehr kritisch. Und das bedeutet auch, dass wir kein Recht haben, ihnen ihre Existenz zu nehmen. Viele der Frauen wurden schon in eine hoffnungslose Situation hineingeboren — in Familien mit Geld- und Alkoholproblemen, vielen Kindern und wenig Bildungschancen.

Da bleibt vielen Frauen nichts anderes übrig als die Prostitution. Mehr Infos unter www. Hier können Sie selbst Artikel verfassen: Im Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen. Wenn Gast unsympathisch ist - man kann ihn wegschicken.

Blödsinn für Hilfsorganisation Tanten! Zigtausend Fälle sind bekannt, als "gerettete" nach Heimaturlaub ganz freiwillig bösen Zuhälter betitelt zurück genommen zu werden. Mir tun es die Mädels im Büro oder Krankenhaus viel mehr Leid.

Ich habe noch niemals so viele Kommentare zu einem Artikel erlebt. Von seinem persönlichen Standpunkt hat jeder in seinem Kommentar recht. Fakt ist, Prostitution ist nicht umsonst das älteste Gewerbe der Welt und wird die Menschheit noch in hundert Jahren in unterschiedlichster Form begleiten.

Und alle erzählten Fakten aus dem Bericht sollte man auch nicht für bare Münze nehmen. Habt ihr keine wichtigeren Themen?!

Frauen werden zum Sex gezwungen und verdienen Euro die Stunde. Ich glaube, wenn sich das in Osteuropa rumspricht, dann muss keine Frau mehr gezwungen werden, weil es dann dort keine Frauen mehr gibt. Wenn man nur mal kurz nachrechnet, dann macht die Dame bei 25 mal Euro einen Tagesumsatz von Euro.

Und das an tagen. Abzüblich kosten für das Zimmer bleiben nur 1. Irgendwie tut mir da meine Friseuse mehr leid. Die schafft das in 45 Arbeitsjahren nicht. Muss mal mit meinen Erwachsenen Töchtern reden. Nach einem Jahr könnten wir azswandern. Die Frau möchte ich mal sehen, die das verdient. Und dann gehen Arme und Reiche gleichermassen zu derart teuren Prostituierten?

Irgendwie erscheint mir der Bericht sehr realitätsfremd. Selbst hier in der Schweiz kostet eine halbe Stunde im Saunaclub, inklusive Eintritt für den ganzen Tag, nur umgerechnet bis Euro. Teilweise ist sogar Essen mit drin. Und Küssen gehört meist sowieso zum Standardprogramm, nur Zungenküsse bieten nicht alle Damen an. Ich verstehe deshalb nicht, warum manche teuren Sexurlaub in Thailand machen und sich nicht in Europa umschauen. Der internationale Sextourist hat sich auf Deutschland eingeschossen.

Morgens Mathe, mittags Hure, manchmal Sex in den Freistunden dazwischen, diese Geschichten erschüttern die holländische Gesellschaft. Emotionale Abhängigkeit zwischen Prostituierten und Zuhältern hat es immer schon gegeben. Frauen werden durch Drogen, Gewalt, auch durch Zuneigung hörig gemacht, damit sie funktionieren. Dass aber junge Männer systematisch nach Schulmädchen suchen, um sie zu Huren heranzuziehen, ist ein bisher unbekanntes Phänomen, das Eltern, Lehrer und Polizei überfordert.

Niederländische Schulen veranstalten deshalb Aufklärungsseminare, Sozialeinrichtungen richten Häuser für die Opfer ein, Kriminologen beschäftigen sich mit dem Thema. Und auch in Deutschland werden die ersten Eltern wach, wenden sich an Hilfsorganisationen, weil sie nicht wissen, wie sie ihre Töchter vor deren Zuhältern retten sollen.

Am Morgen lief sie in die Schule, versuchte, anwesend zu wirken. Am Nachmittag lief sie zu Treffpunkten und stieg in sein Auto. Wenn sie sich weigerte, kniff er sie, schlug sie, an Armen, Beinen, dort, wo niemand es bemerken würde. Ständig klingelte ihr Handy, kamen Nachrichten von ihm, "wo bist du?

Zu Hause erzählte sie, sie gehe zu einer Freundin. Wahrscheinlich steckte sie schon zu tief drin, wahrscheinlich war sie nicht mehr erreichbar für fremde Hilfe. Kannemann ist eine kleine, runde Frau, pensionierte Kommissarin, 35 Jahre lang hat sie in Deutschland bei der Polizei gearbeitet, nun lebt sie abwechselnd in Deutschland und den Niederlanden.

Sie wurde durch eine Vermisstensendung auf das Thema Loverboys aufmerksam. Seit zwei Jahren ist sie in der Stiftung "stoploverboys" tätig. Nachrichten Panorama Prostitution Prostitution: Morgens Mathe, mittags Hure. Morgens Mathe, mittags Hure 2.