Preis öl Barrel

 


Und wenn das in 4 Wochen nicht geschehen ist, berichten Sie in gleicher Ausführlichkeit hier darüber, dass der Ihnen bekannte unabhängige Wirtschaftswissenschaftler sich schon geirrt hat? Nun die Mineralölsteuer ist Fix. Und das ist auch gut so.

Historische Kurse zu Ölpreis Brent


Dabei werden ölhaltige Gesteinsschichten mit Chemikalien und Wasser unter enorm hohen Druck aufgebrochen. Diese Technik gibt es nicht zum Schnäppchenpreis, aber angesichts der gestiegenen Ölpreise ist die US-Förderung wieder konkurrenzfähig. Derzeit weiten die amerikanischen Ölfirmen ihre Produktion sogar aus. Das schwächt die Macht der arabischen Ölstaaten, die sich in der Opec verbunden haben.

Das Problem für die Opec: Mit ihrer hohen Produktion machen sie die Preispolitik des Förderkartells kaputt. Die Opec hatte eigentlich die Ölproduktion gebremst, um den zeitweise extrem abgestürzten Ölpreis zu sanieren. Das unterlaufen die USA mit ihrer steigenden Förderung. Die US-Ölbranche profitiert von einem zweiten Trend: Ihre Produktionskosten sind massiv gefallen. Doch die günstigsten Anbieter hätten ihre Kosten sogar halbieren können.

Für sie lohnt sich die Ölproduktion inzwischen schon bei einem Barrel-Preis von weniger als 40 Euro. Mit dem Geld kann sie ihre Aktivitäten weiter ausbauen. Hier können Sie selbst Artikel verfassen: Im Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen.

Deren Rüstungsindustrie stützt übrigens auch deren BIP. Obwohl es nicht unbedingt Steuern sein müssen, denn die Neuverschuldung liegt auf ähnlichem Niveau und diese ist weder gedeckt, noch rückzahlungsfähig. Deshalb Petrodollar oder Fracking. Fracking- der Beweis dafür, wie die gier nach Profiten und geostrategischer Vorherrschaft jegliche Vernunft über Bord wirft.

Ich lehne die Technologie des Frackings, ebenso wie Atomenergie es soll wohl bald was ohne radioaktives Spaltmaterial geben, ob das etwas besser macht, muss ich noch sehen ab. Es haben sich bereits erste Schäden für Mensch und Natur gezeigt. Es handelt sich um eine fossile Energiequelle die man uns jetzt als zukunftsfähig verkaufen will. Es kommt einem so vor als würde man einen Schritt nach vorne machen und zwei zurück.

Ich hoffe, dass wir nicht noch bitter bereuen werden, dass wir diesen Irrsinn nicht frühzeitig unterbinden. Damit hat keiner vor seiner Wahl gerechnet. Auch die New-Yorker Börse hat Höchstwerte.

Der Deutsche Export wird das zu spühren bekommen. Schwere Grundwasserschäden sind heute schon eingetreten. Die Dummheit und die Gier haben gesiegt. Ob die Methode nun billiger geworden ist oder nicht, es ist ein Raubbau an der Natur, der seinesgleichen sucht!

Dazu kommen noch die Folgen, die das Fracking hinterlässt. Die Frackingverrückten sollten sich lieber mit Geolgen unterhalten, die nicht von den Konzernen gekauft sind!

Früher warnten die Umweltschützer von den Schäden auf der Oberfläche Geologen vor den Folgen im Untergrund und dem Grundwasser. Ich erkenne keinen Unterschied. Die Schadenslage hat sich nur verändert Ich persönlich halte diese massive Ausbeutung aller Rohstoffe für sehr bedenklich. Aber nachhaltig ist das nicht Energy Information Administration, welche die Reserven für mit 32,77 Milliarden Barrel angibt, liegt darin begründet, dass die US-amerikanische Regierungsbehörde Gaskondensat und Flüssiggase wie Butan oder Propan nicht zur Erdölreserve zählt.

Zudem findet in keinem Artikel eine genaue Unterscheidung zwischen Ölreserven und Ölressourcen statt. Mit Ölreserven werden nachgewiesene und wirtschaftlich förderbare Vorkommen bezeichnet.

Hinsichtlich der Förderkosten ist nicht nur die Anzahl der Artikel mit Bezug zu den Förderkosten sowie mit Bezug zur Wirtschaftlichkeit des Frackings gleich, auch die Artikel selbst sind identisch. Ein Medienkonsument kann daraus sehr einfach ablesen, dass die durchschnittlichen Produktionskosten für ein Barrel Öl in den Vereinigten Staaten drei- bis viermal so hoch liegen wie in den Ölnationen am Persischen Golf und doppelt so hoch wie in Russland.

Hier die extremsten Beispiele:. Fracking lohnt sich in den USA also bereits ab einem Ölpreis von 30 Dollar oder erst ab 80 Dollar pro Barrel — oder irgendwo dazwischen. Tatsächlich müsste man an dieser Stelle ins Detail gehen, sich die einzelnen Schieferölvorkommen in den USA genauer ansehen und die Schwelle des Ölpreises für eine wirtschaftlich lohnende Förderung für jedes Vorkommen individuell bestimmen.

Doch selbst wenn man an diese Daten käme, wäre man kaum schlauer, da das Fracking in den Vereinigten Staaten ein Spekulationsobjekt für Investoren ist, die auf einen dauerhaft hohen Ölpreis, Neufunde von Öl sowie auf verbesserte und damit billigere Fördertechnologien wetten.

Zum anderen sind die verbliebenen nachgewiesenen Reserven an Schieferöl extrem gering. Tatsächlich finden sich in neun der Artikel eindeutige Hinweise, dass es sich beim Fracking-Boom auch um eine Blase handeln könnte, die jederzeit platzen kann.

Doch anstatt in diesen Beiträgen die eindeutigen Daten zur Ölförderung und zu den Ölreserven in den USA zu benennen, welche die These auf leicht nachvollziehbare Weise untermauern könnten, bleiben die Artikel in ihren Formulierungen schwammig, geben nur Meinungen von Experten wieder oder relativieren ihren Hinweis durch den Kommentar eines Experten umgehend.

Aufmerksame Leser von Artikeln des manager magazins, in dem sieben der neun kritischen Beiträge zur Wirtschaftlichkeit des Ölfracking-Booms in den USA veröffentlicht wurden, haben zwar eine Ahnung, dass dieser bereits in den nächsten Jahren wieder jäh enden könnte.

Die empirische und inhaltliche Auswertung liest sich wie eine Anleitung, wie man seine Konsumenten von den Fakten ablenkt. Diese weisen eindeutig darauf hin, wie abhängig die USA noch immer von Erdölimporten sind und wie sehr sie spätestens in einem Jahrzehnt von Importen abhängig sein werden.

Nur mit diesem Wissen kann man die geopolitischen Interessen der Vereinigten Staaten an den Ölnationen am Persischen Golf und Venezuela richtig einordnen. Die Berichterstattung auf Spiegel Online unterlässt es aktiv, auf diese Zusammenhänge hinzuweisen. Spiegel-Leser wissen nicht mehr, sondern werden von grundlegendem Wissen zum Verständnis der geopolitischen Interessen der USA mit Spekulationen über deren angebliche zukünftige Unabhängigkeit von Ölimporten abgelenkt. Karsten Montag lebt und arbeitet als freier Autor.

Er verfasst gesellschaftskritische Romane und Sachtexte. Eines seiner wichtigsten Ziele ist es, seine Mitmenschen zu ermutigen, sich ihre Meinung auf Basis von Fakten und unter Nutzung des gesunden Menschenverstandes zu bilden, anstatt der einseitigen und verzerrenden Berichterstattung der Mainstream-Medien zu vertrauen.

Weitere Informationen unter www. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, können Sie hier eine Spende abgeben. Da wir gemeinnützig sind, erhalten Sie auch eine Spendenquittung. Im Ländle gibt es die kapitalistische Ideologie neuerdings als Unterrichtsfach. Für das Jahr lauten sie: Anspruch an eine seriöse Berichterstattung Der Spiegel ist eines der wichtigsten Leitmedien Deutschlands.

Auswertung der Beiträge Vergleicht man die Anzahl der Berichterstattungen zu den einzelnen Themen und stellt man bei der Auswertung der Datensätze das Vorhandensein eines Bezuges sowie die jeweils angegebenen eindeutigen Daten zu einem Thema gegenüber, fallen sofort zwei Punkte auf.