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Mit Beginn des Schulalters nimmt der Unterschied der Anzahl Fussgängerunfälle je nach Verkehrsteilnahme (Fahrrad, Motorrad, Auto) Es handel t sich um.

Was ist davon geblieben? Doch dieser Film ist anders.

(DEADTHIRSTY)

Mit Beginn des Schulalters nimmt der Unterschied der Anzahl Fussgängerunfälle je nach Verkehrsteilnahme (Fahrrad, Motorrad, Auto) Es handel t sich um.

Oktober fearless females. One whistleblower can give the public the truth they need to stop a war. Oktober Elysium aus gammelfleisch. Oktober zu mus zerdrückt. Oktober ich bin dann mal weg. Oktober ich schreibe. September friedhof für kreative köpfe. September gibt es schutzengel für stadtmanagement? Ernst-August-Galerie Hannover , hannover , ihme-zentrum , immobilien. September Gemütliches Beisammensein. Gestern habe ich ein Gemütliches Beisammensein veranstaltet.

Es sollte zumindest eines werden. Es wurde aber so etwas wie eine Zusammenkunft meiner Feinde, jedenfalls kamen nur Leute, die mich in der einen oder anderen Form einfach nicht akzeptieren wollten.

Eine Freundin fragte meinen Nachbarn, ob das mehr sein Hund oder mein Hund wäre, obwohl ich dachte, es wäre klar, dass das mein Hund ist. Das sogenannte befreundete Ehepaar kommt herein und sieht die Umbauten und fragt, wann habt ihr das umgebaut? Ich sage schon ganz kleinlaut, das habe ich umgebaut. Ich sage ja, mit meinen türkischen Handwerkern, und füge verstärkend hinzu, mein Freund sei zu der Zeit im Krankenhaus gewesen.

Das geht erst recht nach hinten los: Waaaaas, er im Krankenhaus, warum das nicht erzählt worden wäre, ob das etwa von mir mutwillig runtergespielt worden sei. Ich fand also mein Gemütliches Beisammensein nicht gemütlich und werde auch keins mehr initiieren. Ich scheine nur die falschen Leute zu kennen oder es gibt nur falsche Leute, jedensfalls, was die Wahrnehmung meiner Person betrifft.

September der ekelhafte mann. September millionen berichten aus ihrem leben. September Beim Hören von Beethoven. Sommerzeit, ein altes wundervolles Löschblatt, geschöpft, marmoriert mit kleinen roten Fäden, dick, griffig, saugfähig, strukturiert. Sie fahren über Kaltenweide, er mit der Digital-Spiegelreflexkamera, die in der Fototasche wie ein gemächt aussieht.

Das ist Sprache, das ist Leben, das ist Wunderland. Wiederholt sich die Sequenz wieder und wieder? Das kleine muffig riechende Schreibheft. Beethoven ging zu Huren.

Er kam nicht klar mit sich, das hört man sehr schön in seiner Kunst. Im Anfang war das Wort. From Dusk till Dawn. Dämmerung, die zuerst immer eine Morgendämmerung ist, abends aber erklärende Beiworte braucht. Offenbar hat sie was burschikos Luxuriöses an sich. Dann war er tot. Hey, how are you? Ich musiziere schriftlich mit. Plötzlich ist das Wunderland da. Die Tulpen auf der Bettdecke. Friedas Tapetenmusterentwürfe wurden ihr von der Fabrik, in der sie arbeitete, enteignet und gewinnträchtig verwendet.

Joycens Muse war die Tochter. Handke und das Gebirge. Zen-Kloster yes, something like this. Was wird alles geschrieben unterm Himmelszelt! Was ist davon geblieben?

Beethoven war ein einziges Schwanken, ein Hin und Zurück. So wie ich mit dem Hund irgendwie zusammengewachsen bin, ein Zentaur geworden bin. Unter der Bettdecke schauen vier Pfoten hervor. Was erzählt der Pianist da? Es war einmal vor langer Zeit. Once upon a time. Kühles Resopal unter meiner Hand. Weil die tochter den Walzer auf dem Klavier übte, An der schönen blauen Donau, dachte sie ans Neujahrskonzert, in das sie früher gingen, als das Kind Kind war.

Morgens oder im Traum hört sie oft den elektrischen Gong, der aber gar nicht läutet. Inzwischen ist es dunkel geworden. Um Zehn ist nochmal Leerung an der Hauptpost. Das Funktionieren will durch die Hintertür herein, fordert sein Gewohnheitsrecht. Das Licht hat sie schon länger an. Die Cd beginnt von vorn. Dass ich eins und doppelt bin? Wer ist die andere? Der Stereoklang ist gut. Penelope wartet nicht länger. Schreck im Bauch wie Messerstich, weil sie ein Klingeln phantasiert.

Das schlechte Gewissen, nicht allzeit bereit zu sein, um die Tür zu öffnen. Die kleine Frau muss doch immer tüchtig sein.

Mein winziger Ausschnitt der Unendlichkeit. Cool, wie das glinkt, klinkt. Ich setze sie aufs Papier. Ja, das war eine sehr schöne Musik-Darbietung für mich. In meiner Küche steht und durch die Tür in mein zimmer guckt. Den Wohnungsknauf gedreht hat. Und ich liege im Bett. Danke für die schöne CD-Musik. Als wäre ich nur der Handlanger zu seiner Erbauung. Wie das raunt und rast. Mein lieber Schwan, mein lieber Scholli. September im schritt imposant Denkmäler für gefallene soldaten, zum beispiel im hannoverschen georgengarten, werden pauschal aufgestellt, martialische zeichen aus stein.

September guck da- geh wechseln. September das gute alte unternehmerschwein. September der kapitalismus zeichnet alle. September alles auf dem weg September Verschenkte Fashion-Chance. Andrea Gallwitz machte den Vorschlag, die künstlerisch fragwürdigen Skulpturen am Maschsee und vielleicht in der ganzen Stadt, zum Beispiel am Leibnizufer, zu "Hannover goes Fashion" wöchentlich phantasievoll "neu einzukleiden".

September Metropolis - da stimmt doch was nicht. Der berühmte Film "Metropolis", zu dem jetzt weitere Film-Szenen entdeckt wurden, dreht sich um eine Frau, um Maria, die das Leben schützen will und die man klont, um aus ihr eine erotisch zum Bösen hin verführende Kunstfigur zu machen übrigens sehr schön im vorletzten Jahr von Cornelius Meister in Heidelberg mit Life-Orchester zum Kult-Event inszeniert.

Der junge, infantil gehaltene reiche Herr erkennt, dass Maria die Menschheit vor Kapitalmissbrauch und Versklavung an die Automation retten will und unterstützt sie. Wiedermal das alte Schema: Da stimmt doch was nicht. Wer sich genauer informieren möchte: Wohl wahr, nur die Autorin selbst unterliegt posthum nach wie vor einer Hexenjagd. September interesse an altlasten? September so wie heute. September ich könnte kotzen. Selbst, wenn ich 5.

Die Post für Deutschland. Neuere Posts Ältere Posts Startseite. Gemütliches Beisammensein der ekelhafte mann millionen berichten aus ihrem leben Beim Hören von Beethoven im schritt imposant Verschenkte Fashion-Chance Metropolis - da stimmt doch was nicht interesse an altlasten?

Verbo geniti verbum habent. Und das Minuskel-phi, Zeichen des Lebens, zusammen mit dem Tüpfelchen auf dem i, ist mein Namenskürzel: Inge Ingenium Ingenitum est? Hier sieht eine Krankenschwester rot, die sich dreidimensional mit Skalpell und Tupfer durch das Fleisch skrupelloser Ehebrecher arbeitet.

Die erfüllt natürlich nicht den Zweck für den sie eigentlich gedacht ist, sondern dient nur als sexy Accessoires, um die weiblichen Proportionen besser in Szenen zu setzen. Bei soviel purer Erotik empfehlen wir vor Sichtung genügend eisgekühlte Getränke bereitzustellen.

Nurse 3D; USA Amaray mit Wendecover, limitiertes Steelbook. Das wäre vermutlich noch kein Grund zur Sorge, würden nicht einige seltsame Vorkommnisse die schreckhafte Lisa zu Tode ängstigen ….

Erstaunlich, mit welch eisernem Willen mancher Filmemacher an seiner Karriere bastelt. Zwar erreichen diese Produktionen nicht einmal annähernd den Standard gängiger Videopoduktionen, finden aber dennoch immer wieder einen Verleih, der die günstig inszenierten Werke auswerten möchte. Traurigerweise erlitt sein aktueller Streifen das gleiche Schicksal wie viele andere Horrorfilme der letzten Zeit in Deutschland. Der einst zu Unrecht indizierte Slasher aus dem Jahre dürfte vermutlich nur den wenigsten Käufern ein Begriff sein.

Wie bereits das wenig einleuchtende Cover Welcher Zusammenhang besteht bitte zwischen der dort abgebildete Fratze und dem vorliegenden Indie-Schocker? Die braucht nämlich händeringend eine neuen Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Da sie in ihrem bisher wenig erfolgreichen Leben nichts anderes getan hat als zu putzen, bewirbt sie sich als Reinigungskraft in einem riesigen Krankenhaus und erhält zu ihrem Erstaunen direkt eine Festanstellung vom Anstaltsleiter höchstpersönlich.

Der hat jedoch verschwiegen, dass der Job auch einen Haken besitzt. Denn tief unten im Keller befindet sich ein Hochsicherheitstrakt, der unter dem Namen Abteilung X einige der gemeingefährlichsten Psychopathen der Stadt beherbergt. Dort soll die etwas unsichere Lisa auch ab und an mal durchwischen, damit einige der irren Gewaltverbrecher auch bisschen was zum Glotzen haben. Aus Poltergeist- und Spukfilm wird kurzerhand ein Sekten-Grusler, der ewig benötigt, bis er überhaupt mal in die Puschen kommt.

Und in der Tat, bereits mit den Credits die sich im Übrigen zehn lange Minuten ziehen offenbart sich auch gleich der zweifelhafte Qualitätsgehalt dieser vollkommen überflüssigen Billig-Produktion. Fast schön möge man meinen, man würde eine Produktion auf Amateurniveau sehen. Oft lässt sich kaum erkennen, was da eigentlich auf der Mattscheibe passiert. Zudem nervt die unprofessionelle Kameraführung, die ständig damit beschäftigt ist, die nun wahrlich nicht schönen Gesichter möglichst nah heranzuzoomen.

So unterhalten sich die wenigen Angestellten ununterbrochen über belanglosen Nonsens, wobei sich der Filmfreund nicht nur einmal fragen dürfte, ob in dieser Klinik eigentlich überhaupt gearbeitet wird.

Zudem scheint die Tatsache vollkommen realitätsfern, dass sich die neue Angestellte problemlos in einem Hochsicherheitstracht bewegen darf, ohne dabei von geschultem Sicherheitspersonal beaufsichtigt zu werden. Die hebt sich mit ihrer schlichten Optik von den Hochglanz-Amazonen anderer Mainstream-Schocker ab und schafft es sogar durch ihre Natürlichkeit so etwas wie Sympathie beim Zuschauer zu wecken. Trotzdem verliert sich ihr ansatzweise talentiertes Agieren in einem viel zu langweiligen Anstaltsthriller, der irgendwie ohne nennenswerte Höhepunkte einschläfernd vor sich her plätschert.

Leidlich spannender Gruselfilm, der zwar trotz oder gerade wegen seiner unprofessioneller Inszenierung charmant indielike ausschaut aber — absolut uncharmant — langweilig ist ….

Die deutsche Fassung ist ungeschnitten. Hinzukommt, dass die deutsche Heimkinofassung trotz mangelndem Blutgehalt unverständlicherweise erst ab 18 Jahren freigegeben ist! Doch der Job wird für die ohnehin schon traumatisierte Frau zum Albtraum. Sie beginnt Geräusche in dem menschenleeren Gebäude zu hören und scheint Personen auf den flackernden Aufnahmen der Überwachungskamera zu sehen. Als Detektiv Marling Michael Biehn in der Klinik auftaucht und der verängstigten Roslyn von einem Serienkiller erzählt, der seit geraumer Zeit sein Unwesen in der Gegend treiben soll, wird die labile Psyche der jungen Dame auf eine harte Probe gestellt ….

Düsteres Setting ist immer gute Voraussetzung für einen ansprechend gruseligen Horrorschocker. Eigentlich keine schlechte Idee, sich in Zeiten ekelerregender Splatterexzesse wieder traditionellen Werten zuzuwenden und sich mit dem subtilen Grusel zu beschäftigen — wären da nicht ein Dutzend Ungereimtheiten, die dem Film schwer zu schaffen machen.

Die hat jedoch einiges in ihrer Kindheit erlebt, so dass sie plötzlich merkwürdige Geräusche wahrnimmt und glaubt in der geschlossenen Klinik Geister zu sehen. Ganz auf Kosten ihres labilen Geisteszustandes, der allmählich in den Wahnsinn kippt. Als düsterer Horrorfilm getarnt, offenbart sich dem Zuschauer schnell, dass der Mysteryanteil in diesem Film nur schmückendes Beiwerk ist. Verwunderlich ist das alles natürlich nicht, wurde Protagonistin Roslyn in früher Kindheit vom Vater missbraucht, von der Mutter fast in den Tod getrieben und war Patientin in genau jener Klinik, deren Akten sie nun aufbereitet.

Während sie schnell Freundschaft mit Psychiater Dr. Das komplexe Gestrüpp zu durchdringen dürfte dabei den meisten Zuschauern recht schwer fallen, zumal der Film nur selten wirklich schlüssig alle Handlungsstränge plausibel erklärt, was wiederum eigene Interpretationsmöglichkeiten ermöglicht. Zwar wirkt ihre Rolle nur selten sympathisch; der geistige Verfall der Leidtragenden ist von so beachtlicher Intensität, dass es etwas schade ist erleben zu müssen, wie derart Talent in einem unstrukturierten Genrefilm wie diesen verbraten werden musste.

Wer hier Blut, Gewalt und Splatter erwartet — liegt gänzlich falsch! Beklemmender Psychotrip mit erschütternden Wendungen. Leider wirkt die gesamte Inszenierung, trotz überraschendem Twist oft zu überladen und wenig schlüssig. Etwas weniger wäre hier mehr gewesen. Zum Glück retten die hervorragenden Schauspieler den unausgegorenen Spuk vor dem Untergang. Bis auf kurze Einstellungen gibt es hier nix zu sehen, was die hiesige FSK daran hindern könnte den Film in Deutschland auch für Jugendliche zugänglich zu machen.

Under the Bed — Es lauert im Dunkeln Zimmer — Traust Du Dich rein? The Evil Inside Anfänglich voller Lebensmut und erfreut darüber den Start in ein neues Leben gewagt zu haben, verblasst die Euphorie umgehend, als die kleine Helena den ersten Milchzahn verliert und fortan seltsames Gestammel von sich gibt. Eine Zahnfee soll ihr angeblich des Nachts erscheinen.

Die hält sich den Tag über in ihrem neuen Kleiderschrank versteckt und kriecht am Abend aus ihrem Versteck, um die verschüchterte Helena zum Bringen neuer Zähne zu zwingen. Viel zu oft wird wohliges Schauergefühl durch obligatorische Schlachtplatten ersetzt, um dem Begriff Horror gerecht werden zu können.

Umso mehr dürfte es Fans atmosphärischer Gruselfilme freuen, dass im Fahrwasser immer gleicher Horrormachwerke auch hin und wieder kleine Ausnahmestreifen das Licht der Filmwelt erblicken, die sich souverän gegen die Masse an austauschbarem Horror-Nonsens behaupten und dem Zuschauer auf altmodischer Methode Gänsehaut bescheren wollen. Spanien hat sich seit einigen Jahren in Sachen subtiler Gruselei zum Geheimtipp entwickelt. Und weil diese Art des Angstmachens gut angenommen wurde, machen es nun die Italiener den Spaniern gleich.

Hier wurde eine ganz eigene Version von der Geschichte der bösen Zahnfee auf Zelluloid gebannt. Weniger ist mehr lautet die Devise. Zentrum des Bösen ist diesmal ein seltsamer Kleiderschrank, der ein böses Geheimnis birgt. Nachdem das antike Möbelstück das Kinderzimmer der unschuldigen Helena ziert, beginnt ein zunehmend geistiger Zerfall der kleinen Filmheldin einzutreten.

Deren Erklärungsversuche werden wie so oft im Genrefilm kaum Beachtung geschenkt. Dennoch fühlt sich auch Mutter Sophia von reichlich Unbehagen bedroht und beginnt den seltsamen Hinweisen der Tochter nachzuforschen. Der Kleiderschrank im Zimmer der kleinen Heldin wirkt in den faden, dreckigen und farblosen Bildern gespenstig bedrohlich. Erst nach und nach wird dessen Geheimnis gelüftet, so dass die Geschichte um das antike Möbelstück konsequent spannend bleibt. Hierbei rückt nun das Schicksal der Mutter in den Vordergrund, die versucht das Rätsel rund um die Herkunft des Kleiderschrankes zu lösen.

Die sterile Krankenhaus-Atmosphäre will hierbei nicht so recht zum übrigen Stil des eher düster gehaltenen Streifens passen. Vielmehr wirkt der schroffe Schauplatzwechsel auf Zwang konstruiert, um eine Brücke zur Herkunft des Möbelstücks schaffen zu können. Zugunsten eine konventionellen Inszenierung treiben sie mit hanebüchenem Ende auf die Palme, das in seiner Form dann doch eher an austauschbarem Horrorquatsch aus Hollywood erinnert. Schade eigentlich, denn nur wenige Horrorfilme aus letzter Zeit konnten mit auf altmodisch getrimmten Gurselschauern überzeugen.

Statt eimerweise Eingeweide und unmenschliche Folterei zu zelebrieren, zählen Atmosphäre, Optik und Geschichte. Die Macher haben durchdachte Gruseleffekte in die Handlung gestreut, die ihre bedrohliche Wirkung zu keiner Minute verfehlen.

Das geschickte Spiel von Licht und Schatten, sowie der märchenhafte Einschlag erinnert in seiner Darstellung an kommerzielle Horrorfilme aus Amerika. Der Film ist trotz seine oftmals unweigerlichen Vorhersehbarkeit spannender als das übliche Horroreinerlei, welches aktuell den hiesigen Heimkinomarkt überschwemmt.

Horror der alten Schule. Zuschauer mit einer Leidenschaft für subtile Schauer sollten unbedingt einen Blick riskieren. Hier zählen vorwiegend die leisen Töne, von daher geht es hier eher blutfrei zugange.

Gruselfans können bedenkenlos zugreifen. Die Frau in Schwarz Apparition — Dunkle Erscheinung Wright scheint fest der Überzeugung zu sein, dass das Filmdokument echt sei und beginnt Recherchen im Internet zu betreiben. Angenommen man dreht einen Horrorfilm, der unerwartet zum Geheimtipp avanciert. Die klügste Vorgehensweise wäre vermutlich die, den lukrativen Überraschungs-Hit mit einer Fortsetzung weiterzuspinnen, um schnell noch im Fahrwasser des Originals die Kasse klingeln zu lassen.

Rasch kritzelt man einige Ideen auf Papier und wärmt einige Schockeffekte lau auf, die man bereits unzählige Male im Vorgänger präsentiert bekommen hat. Garniert mit einigen derben Splatter-Szenen hofft man nun, dass sich der Erfolg abermals wiederholt.

Zu allem Erstaunen gelingt ihm das recht solide, dennoch erreicht er aber nur in den wenigsten Momenten die unheimlichen Qualitäten des Originals. Das subtil-schauerhafte Gruseln ist hier Mangelware. Vielmehr setzt der Film auf Hektik und Blutzoll. Die actionlastige Geisterhatz verirrt sich in einigen Momenten in recht deftigem Gekröse, sodass vor allem Splatter-Fans auf ihre Kosten kommen dürften.

Die Geister gehen arg rabiat zur Sache, sodass die eigentlich beunruhigend-ängstigende Atmosphäre, zugunsten deftiger Splatter-Exzesse in den Hintergrund rückt. Die ahnungslosen Kids werden von einer Szenarie zur nächsten getrieben, immer die Angst im Nacken haben zu müssen, kreativ um die Ecke gemeuchelt zu werden.

Auch wenn die Geschichte gegen Ende hin fast schon surreale Züge erhält und sich die Helden in einer Art Parallelwelt wiederfinden, so kann man sich als Filmfreund nicht darüber beschweren, trotz allem hanebüchenen Hocus Pocus, sich doch irgendwie kurzweilig unterhalten gefühlt zu haben. Von unheimlicher und subtiler Atmosphäre ist hier kaum noch irgendwas zu verspüren.

Nervenstrapazierende Schockeffekte sind in dieser Fortsetzung Mangelware und werden schier und einfach durch derbe Splatter-Effekte ausgetauscht. Da werden Köpfe zerquetscht und eingetreten und Leiber mittels Starkstrom zerfetzt und verbrannt.

Das Splatter-Herz dürfte vor derart ungenierter Zeigefreudigkeit vor Freude tanzen. Sicherlich erfindet auch dieser Spuk-Film das Genre nicht neu und auch sonst hat man all das, was der Film letztendlich bietet, bereits um Längen besser woanders gesehen. Dennoch hat dieses Sequel auch seine Momente, die zudem aufgrund der hervorragenden technischen Fingerfertigkeit zu überzeugen wissen. Gerade gegen Ende hin sind die Grenzen des typischen Found-Footage-Filmstil kaum noch als selbige zu erkennen.

Da wird die Kamera von Geistern getragen, die dann um die verbleibenden Protagonisten umherschwirren. Aber auch die wenigen Geistereffekte siehe Filmplakat! Deftiger Splatter statt wohldosiertem Gruselvergnügen — Eine gelungen Fortsetzung, die sich zwar altbewährter Mechanismen des ersten Teil bedient, dennoch irgendwie vollkommen anders ist. Paranormal Activity 3 The Amityville Haunting Dumm nur, dass die psychopatische Seele des Wärters immer noch durch das alte Gemäuer spukt.

Dennoch, bevor das muntere Treiben auf der heimischen Mattscheibe so richtig in Fahrt kommt vergehen geschlagene 45 Minute — 45 Minuten in denen der Filmfreund den wahrscheinlich ungruseligsten Geist der Filmgeschichte in einigen kurzen Spuksequenzen zu Gesicht bekommt. Bedenkt man, was dem Zuschauer und den Protagonisten an haarsträubenden Hintergrundinfos über das leerstehende Gefängnis vermittelt werden, grenzt die karismalose und lapidare Darstellung des Geisteraufsehers fast schon an einer Veräppelung an Zuschauer und den Filmcharakteren.

Dabei dürfte dem Zuschauer, aufgrund der Banalität des Gezeigten, das ein oder andere schamhafte Grinsen nicht verwehrt bleiben. Zumindest ist das Ende mit seinem doppelbödigen Storytwist recht witzig ausgefallen, sodass man getrost über erste Filmhälfte hinwegsehen darf. Dabei kommt der gierige Gorehound auch bei der ein oder anderen Splatterszene auf seine Kosten, welche aber dennoch immer im überschaubaren Rahmen bleiben und nicht ausufernd zelebriert dargestellt werden.

Aufgrund der augenzwinkernden Inszenierung schaut man gern über diverse inhaltliche Schwächen hinweg. Der doppelte Schlusstwist überrascht, der Killergeist enttäuscht mit seiner fast schon ausdruckslosen und lapidaren Inszenierung. Kenja und ihre Clique werden bei ihren winterlichen Ausflügen mit den Schneemobilien von einem Schneesturm überrascht und flüchten in ein naheliegendes leerstehendes Sanatorium. Vielmehr erschien mir der Gedanke, dass man schnell noch die Kuh melken wolle, bevor das Franchise in Vergessenheit geraten würde.

Daher konzentrierten sich die Produktionen weniger auf Charakterentwicklung, stimmigen Storyaufbau etc. Leute, ich habe derart dumme Scheisse entschuldigt, aber derart Filme haben nichts mehr mit Freude zum Genre gemein schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen. Die beiden Teile zuvor waren schon derart schrecklich, aber das aktuelle Sequel bringt das Fass zum kochen.

Ich deute mal letzteres.