SC Johnson GmbH

 


Am nächsten Tag wollte ich es bis Robertson schaffen. Alkoholwerbung ist in Deutschland umfassend gesetzlich reguliert. Eine neue Ära, ein neues Paradigma.

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Zusätzliche Features Duden Korrektor Duden: Von Trittschalldaemmung haben die wohl nie was gehoert. Um so intensiver jedes Geraeusch im Umfeld. Vor allem vom Zimmer ueber mir. Die Dame hatte wohl Stoeckelschuhe an.

Zeit bleibt ja bis zum naechsten Freitag noch genug, denn es sind ungefaehr nur noch Km bis Port Elisabeth. Der Vormittag in Mosselbay verging relativ schnell und der Entschluss stand fest, heut zumindest noch bis George zu fahren. Das Wetter war diesig und es sollte evtl. Bei untergehender Sonne gab es auch noch schoene Lichtspiele. Schon mehr Gardenroute als bisher. Auch die Luft klarte wieder auf. Nach einigen Talsenken boten sich knackige Steigungen und steter Gegenwind kosteten viel Kraft.

Enorm was hier Grossgrundbesitzer alles anbauen. Aber immer wieder feststellbar die gut gesicherten Privatgebaeude und hohen Zaeune. Platznot haben die hier in dem grossen Land nicht. Auch George ist eine grosszuegig angelegte Stadt die wohl keine Hochhaeuser benoetigt. Wieder ein neuer Radtag. Strahlblauer Himmel, eitel Sonnenschein. Kein Wölkchen am Himmel und eine klare Sicht. Stromausfall im Hotel, ja in der ganzen Stadt.

Das Geschäft muss ja weitergehen. Landschaftlich kann man nun wirklich schon von einer Garden Route sprechen. Nach einigen Kilometern war dann doch die N2 wieder die bessere Wahl. Immer wieder studierte ich die Karte um für Radfahrer die wohl beste Route zu fahren, doch es ist wie verhext.

Die N2 ist autobahnartig und zu laut. Bin eben am anderen Ende der Welt. Aber anscheinend immer noch kein Winter in Sicht. Tja, nun sitz ich hier in Knysna bei drückender Nachmittagshitze und hab den Fehler gemacht einen Rose zu trinken. Kommt da auch noch so ein gemeiner Berg, der das letzte von mir fordert. Aber wenigstens die Sicht ist kristallklar und als sich gegen Spätnachmittag die Sonne hinter mir senkt, zückt es mich bei traumhaften Lichtspielen und Landschaften ständig zu fotografieren.

Nach nie endenden Geraden ist Plettenbay erreicht. Ein Touristenort, wo am Sonntag Nachmittag viel los ist. Immer wenn man in so einen Strandort fährt, geht es meist steil nach unten zum Meer. Ein Zimmer war schnell gefunden und es begann wieder das übliche Prozedere. Meist ist es so, dass die Zeit immer fast zu kurz ist. Ich bin eigentlich zwei Tage zur früh dran. So, es ist wieder so weit, auf in den neuen Tag. Unerbärmlich knallte wieder die Sonne vom strahlblauen Himmel und es ging weiter Richtung Osten.

Zum Thema Sonne sollte es nicht zynisch klingen, mir ist die Wettersituation zuhause durchaus bekannt. Nun haben wir erst Montag und es sind nur noch Km bis nach Port Elisabeth. Doch heut ist erst mal der Tsitsikamma Nationalpark dran. Aufgrund der starken Sonneneinstrahlung loesten sich nun, obwohl immer mit 50er Sonnencreme behandelt, bereits einige Hautstellen auf der Nase und ich sah aus wie ein groestetes Huhn. Ueberraschend war heut wieder Rueckenwind zu vernehmen und es stand schon wieder einer dieser Anstiege vor mir an, der von Plettenburg aus hinauf auf die etwa Hm hoeher liegende Kuestenstrasse fuehrte.

Er fuehrt jaeh nach den erklommenen Hoehenmetern nun wieder auf der R hinab zu Natures Valley. Wieder so ein Aussteigerort, wo man die Buddle Rotwein in den Sand stecken- und die Welt einem den Buckel runter rutschen kann. Markant zu die Feststellung, dass hier gewaltige geologische Kraefte am Werk sind und die tiefen Taleinschnitte nicht von Wasserlaeufen, sondern von Erdverschiebungen kommen.

Hierbei wird der afrikanische Kontinent nach Norden gedrueckt. Ja, in einigen hundert Millionen Jahren soll es kein Mittelmeer mehr geben. Es empfiehlt sich also, den nachkommenden Generationen den Tipp zu geben, am Mittelmeer Urlaub zu machen, schiesslich haben wir es nicht mehr lange. Es war abgeschattet, regnete aber nicht.

Tat fuer meine geroesteten Hautflecken ganz gut. Von der R aus waren auf der N2 zwei markante Bruecken zu sehen, deshalb fuhr ich nochmal zurueck und schaute mir die imposanten Schluchten darunter an. So, dass war nun der erste Teil des Tsitsikamma Parks und nun am Bloukranspass angekommen, die Ueberlegung den noerdlichen Teil des Nationalparks auch noch zu besichtigen.

Wenn schon mal da, dann natuerlich! Jedoch erklaerte eine Dame an der Einfahrt zum Park, die Strasse sei gesperrt, jedoch fuer Fahrraeder ginge es. Also trat ich drauf los. Wieder hinab, es wurde enger und der Urwald schien foermlich den Weg einzunehmen.

Kein Auto, da gesperrt und lediglich Urwaldvoegel zerrissen die Stille mit ihren Schreien. Ploetzlich ein Pavian am Strassenrand, nach einer Kehre mehrere aufgeschreckte Artgenossen und nach einer weiteren Kurve ganze Horden von fluechtenden, aufgeschaeuchten und schreienden Artgenossen.

Mit Gaensehaut fuhr ich durch und hoffte nur, es moege keiner dieser stattlichen Tiere mir wutentbrannt nachstellen. Die Strasse wurde immer schlechter und Felsabbrueche waren der Grund fuer die Sperrung. In der deutschen Presse ein Artikel.

Doch nun wieder zurueck auf der Hauptstrasse. Seit vielen hundert Kilometern beobachte ich perfekte, gepflegte Strassenraender. Kurz geschnittener Rasen und kein Muell. Das war in Asien anders. Da waren diese teilweise Muellhalden. Die Firma Stihl ist hier gut vertreten. Denn all die Arbeiter haben diese Rasentrimmer in Aktion und man sieht ganze Strassenkolonnen, die fleissig arbeiten.

So, der Tag neigt sich dem Ende zu. Nach knapp Km und einem erlebnissreichen Tag die Suche nach einer Bleibe. Mein Navi zeigt in Fahrtrichtung die naechste Unterkunft in Stormsrivier. Der kleine Ort beherbergt viele Touristen, die sich in diesem Nationalpark tummeln und ein 5 Sterne Hotel ist auch gleich gefunden. Nochmal kurz zum Hotel. Es war ein Volltreffer.

Eine freundliche Chefin zeigte mir gestern ein uebergrosses Zimmer im Erdgeschoss, das Rad durfte mit und der Haushund, eine uebergrosse, verspielte Dogge war gleich mein Freund. Doch nun zur Tour. Zuerst schien es ja ein weiterer, ganz normaler Radtag zu werden. Der Himmel war bedeckt, die Temperaturen angenehm und auch der Wind schien zu passen. Auf der N2 immer imposant die Blicke in die tiefen Schluchten, die markant die Landschaft spalteten und darin ganz tief unten tiefbraune, aber klare Bachlaeufe, gefaerbt vom eisenhaltigen Wasser.

Soweit ging alles gut und ein kleiner Pass auf der R zog sich ueber 5 Km hinauf auf etwa Hm. Bereits mehrfach nieselte es und war dann auch wieder trocken. In Kagiso Heights angekommen machte ich an einem Obstgeschaeft eine kleine Pause und sah mit Missmut auf den einsetzenden Nieselregen, der in Schauer ausartete.

Doch was sollte ich tun? Doch es kam noch schlimmer. Hochkonzentriert im Spiegel den ueberholenden Verkehr im Blick war das alles eine stressige Angelegenheit. Da es endlose Geraden waren, neigten die Autofahrer dazu, entsprechend schnell zu fahren und manche rasten ziemlich knapp mit hohen Tempo an mir vorbei.

Wie schon im Internet beschrieben, koennen die hier noch nichts mit Radfahrern anfangen und solange es, wie meist ueblich, den breiten Seitenstreifen gibt, ist auch alles in Ordnung. Aber wehe wenn dieser nicht da ist. Klitschnass und ausgelaugt vom Gegenwind wurde es zumindest an der R wieder trocken, jedoch der Wind wurde noch staerker.

Dazu kamen immer wieder Senken, worauf es wieder entsprechend hoch ging. Tja, nun ist die ganze Tour fast abgefahren. Die Tage vergehen immer schneller, jedoch war jeder Streckenabschnitt landschaftlich und charakteristisch schoen und man kann sagen, per Pedes das Land wirklich kennengelernt zu haben.

Waehrend ich hier am PC meine Tageserlebnisse niederschreibe, stuermt und gewittert es draussen und Regen klatscht auf das Blechdach ueber mir. Die Wirtin machte eine gruendliche Einweisung, wie das Gelaende betreten wird und uebergab mir die elektronischen Schluessel. Jeder Raum ist alarmgesichert und ein Hochspannungszaun umgibt das Gebaeude.

Auf meine Frage was das Objekt den kosten wuerde antwortete sie 7. Entspricht ca Euro. Nunja, ist auch mal ganz schoen. Morgen sollte es wieder besser werden und dann werd ich wohl die letzte Etappe noch fahren. Ein Betrieber eines Bikshops in Port Elisabeth sicherte mir eine Radschachtel zu, wo mein treues Steppenwolfbike auf dem Heimflug verpackt wird und Vorfreude in mir auf den tief verschneiten Bayerischen Wald.

Fast schon muetterlich umarmte mich die Herbergswirtin von ihrem Sicherheitstrakt und gab mir einige Tipps mit auf den Weg. Die Entscheidung die Schlechtwetterfront in Jeffreysbay auszusitzen war richtig. Das Wetter ist wieder gut, nur ist es schwuelwarm und man schwitzt sehr leicht. Besonders ereignissreich waren die 80 Km zum Zielort ja nicht mehr. Wieder mal ein paar Steigungen und das erste mal so ganz ohne Wind.

An der Strecke ein Kontrastprogramm zwischen Arm und Reich. Mit Hochspannungszaeunen gesicherte Golfplaetze, etwas weiter wieder Blechbarraken und herumlummernde Neger, alle fuenf Minuten sieht man hier im Schnitt einen Polizeiwagen, ein Pickup mit einer Minizelle hinten drauf.

Auch Tape war schnell beschafft und so stand am spaeten Nachmittag alles packbereit im Zimmer. Wieder mal hatte ich Glueck mit der Wahl des Guesthouses.

Der Vater ein Bauunternehmer, die Tochter Englischlehrerin fuer Piloten, die weiteren Gaeste vorwiegend Flugschueler aus den arabischen Laendern, die am naheliegenden Flugplatz ihre Lizenzen machen.

Eine Einladung zum Abendessen konnte ich nicht abschlagen. Doch da war es noch eine gute Stunde hell, der Hunderter heut war auf dem Garmin noch nicht erreicht und es war ein herrlicher Sonnenuntergang. Ein ganz neues Gefuehl ohne diese Zusatzkilos, so zu fahren bin ich gar nicht mehr gewohnt. Wahrscheinlich sind dies die letzten Kilometer in diesem Jahr. So muss eine Radsaison enden!!

Es gab Lammfleisch am Grill und der Unternehmer klagte ueber Alkoholismus und Korruption bei den schwarzen Arbeitern, er habe 65 davon und drei weisse Vorarbeiter. Uebrigens, die gefahrene Tour war eine Premiere. Trotz vieler ausgewichener Glasscherben kein einziger Platten waehrend der ganzen Km.

So was war noch nie da. Vor Tagen zerberstete eine vom Muellwagen herunterfallende Flasche vor meinem Rad und ich dachte, jetzt muss ein neuer Mantel drauf. Glueck muss man haben. Die Taschen sind gepackt und es war schon ein bisschen Stress, das Rad in die zu kleine Schachtel zu packen. Es verbleiben zwei Stunden bis das Shuttle mich zum Flughafen abholt und Gelegenheit ein paar Gedanken und Eindruecke fest zu halten.

Also ein kleines Fazit der Reise. Meines Erachtes sind diese Menschen hier um das schoene Land zu beneiden. Voll von wunderschoenen Kuesten, traumhaften Nationalparks, gruenes Weideland und Berglandschaften. Das Land ist gross und weit und das Klima ist in diesen Breitengraden ertraeglich.

Doch nun zur Schattenseite. Es herrschen seit Abschaffung der Apartheid immer noch viele gesellschaftlich-soziologische Probleme, die die politisch gewollte Rassentrennung ueber Jahrzehnte hervorgerufen hat. Dies hab ich in diesen 14 Tagen selbst erfahren und in Gespraechen mit Menschen und Beobachtungen mir ein Urteil darueber bilden koennen, wie komplex und verwurzelt die Probleme sind.

Es wird noch Generationen dauern, bis sich diese Situation hoffentlich verbessern wird. Es liegt nun an den Menschen, was sie draus machen. Aber wo man auch auf der Welt hinschaut, vor allem auf dem afrikanischen Kontinent, in Indien, sind Klassengesellschaften, Diskrimination und Feindlichkeiten an der Tagesordnung.

Da bin ich wieder froh in der alten Welt zu leben. Meist uebergewichtige Menschen praegen das Bild und stopfen das mit Geschmacksverstaerkern, kuenstlichen Industriefett und Zucker versehene Zeugs in sich rein. Naja, sie sind satt, die Lebensmittelindustrie hat ihren Profit und spaeter auch noch die Aerzteschaft.

Letztes noch die Energieverschwendung. Einesteils ist hier taeglich Stromausfall, doch andererseits wird Energie in Massen vergaeudet. In jedem Supermarkt laufen ganze Arsenale an Kuehlanlagen, die Strassenbeleuchtung brennt bei Tag und wenn man sieht, was hier Autos fahren, dann kann man nur mit dem Kopf schuetteln. Doch anscheinend ist kein Wille dazu da. So, nun ist Zeit zum Flughafen zu kommen und ich schliesse diesen Blog ab.

Waren wieder tolle Erlebnisse und Erfahrungen, am unteren Teil der Welt. Wieder mal Zeit eine Radwoche zu unternehmen. Krankheitsbedingt musste Melanie absagen, wofür Julia mitreiste. Bei der richtigen Tour de France, die dieses Jahr am ab 6. Die Profis der Szene strampeln dann wieder in schier unmenschlichen Schinderetappen mit viel Medienspektakel und pharmazeutischer Unterstützung durch Frankreich und kommen auch in die Region der Königsetappen, wo wir als Vorhut, wenn auch nicht ganz so schnell, die Strecken erkundeten.

Nur schade, dass sie die Schönheit dieser Landschaft nur zum Teil ausdrücken können. Dies klappte auch soweit ganz gut. Was die Streckenführung anbelangt, so haben wir Tracks aus dem Gpsies Portal übernommen und leicht abgeändert, was sich an sich bewährt hat.

Diese Tracks sind als Ling so wie auch die kompletten Fotos bei den jeweiligen Tagen eingefügt. Eigentlich wollte ich zeitnah, also jeden Abend mit Fotos und Text über das Erlebte berichten, dies war jedoch nicht möglich, da einfach keine Zeit war. Die Tage bestanden vorwiegend aus Radfahren. So eben ein Bericht kurz nach dem Ende der Tour.

Die Lings der gesamten Bilder zu den jeweiligen Tagen folgen noch in Kürze, wenn sie auf Picasa eingestellt sind. So kam es, dass wir so gegen 3: Juni, von Rettenbach aus, einen Sprinter vollbeladen mit Rädern, nötiger Utensilien und sieben motivierten Radfahrern Richtung Schweiz aufbrachen, um noch am selben Tag die erste Tour zu bestreiten.

Radsport ist hier wohl sehr begehrt. Südöstlich dieses Ortes war dominant der untere Teil des Mont Blanc zu sehen. Leider war er etwas in Wolken gehüllt, man sah nur die unteren Schneefelder und eine imposante Gletscherzunge die fast bis zum Ort herunterreichte. Lediglich für Radler war eine Trasse vorhanden. Der Einfachheit halber dachten wir, wir essen gleich im Hotelrestaurant.

Nobel ging es zu. Als wir die Speisekarte sahen verging uns jedoch der Appetit. Kurz hochgerechnet inclusive Getränke würden sich pro Person incl. Getränke 50 bis 60 Euro summieren. Da wir Radler sind und Kohlehydrate brauchen, versuchten wir die Bedienung zu überreden den Koch um Spagetti zu fragen. Doch abgesehen von aufgelackten Obern war das Essen dort zwar etwas günstiger, doch zufrieden konnte man nicht sein.

Wie werden wohl die nächsten Tage. Den Tourteilnehmern ging es jedenfalls gut und die Höhenmeter des ersten Tages hatten alle gut weggesteckt. Ein neuer Radtag lag vor uns und eitel Sonnenschein. Bis zum Cormet de Roselend lagen noch einige Höhenmeter vor uns, die wir nach einer Stunde hinter uns hatten und am Pass angelangt waren.

Nassgeschwitztes Zeugs runter, trockene und warme Sachen anziehen und ab in die wärmeren Luftschichten. Immer schlimm, bis die Muskulatur wieder warm ist und man seinen Rhytmus wieder gefunden hat. Zu erwähnen ist hierbei, dass die Höhenmeterangaben auf dem Diagramm der Gspies Lings nicht immer stimmen. Die unter dem Tag beschriebenen Höhenmeterangaben sind richtig.

So, nun wieder der nächste Pass. Es war relativ kühl und von von unten sichtbar kündigte sich vor dem Skitouristenort eine Staumauer an. Hotelburgen, Restaurants und Skilifte, wo nun mal in dieser Zeit nicht viel los ist. Eigentlich dachten wir, es sei geschafft. Doch nach dem Track lag unser Hotel noch etwa 3 Km hinter der Ortschaft, die sich eh schon lang dahinzog.

Es ging immer leicht bergauf und zu allem Übel kam uns ein böiger Fallwind entgegen, der das Treten schwer machte und jeder Meter Fortbewegung erschien mühselig. Man bekam Böen von vorne die einen fast umwarfen. Ein zermürbender Kilometer lag noch vor uns, bevor wir endlich in die Ortschaft, wo das Hotel war, einbogen. Die Hauswand des zauberhaften Hotels bot Schutz vor dem Wind und die Sonne heizte unsere ausgekühlten Körper wieder auf. Keiner hatte noch mit so einem Finale gerechnet.

War ein toller Tag. Wir rechneten schon eventuell mit dem Auto fahren zu müssen. Doch nach dem Frühstück war es zwar kalt, aber trocken. Es waren dahin noch etwa Hm. Es gibt da einen Spruch. So auch bei uns. Schneewände am Wegesrand und eine atemberaubende Berglandschaft.

Bereits gegen Mittag waren wir bei Metern angekommen. Da gab es Gipfelbier. Leider waren auch viele Motorräder unterwegs und es war wie auf jedem Pass immer viel los.

So, nun geht es aber lange bergab. Ein doch so unscheinbarer kleiner Anstieg auf der D Es gibt zwei Col de Madeleine. Der wo wir waren, ist nicht der Pass der Tour de France, sondern nur eine namensgleiche Kuppe.

Nun gut, es geht weiter. Mittags machten wir immer Brotzeit bei geöffneter Hecktür mit französischem Käse und stärkten uns mit einem Bierchen auf die noch vor uns liegenden Kilometer. Wir kamen an einer tiefen Schlucht vorbei, wo eine riesige Sperranlage auf einem Felsen wohl im Mittelalter die Handelswege sicherte. Man kann jeden nur empfehlen sich diese Gegend mal anzuschauen. Desto südlicher man in die Seealpen, in die Provence kommt, desto kontrastreicher und markanter wird die Landschaft.

Ein Zweckgebäude, eine Bleibe für Geschäftsreisende und Arbeiter. Doch es hat alles gepasst. Alle rüsteten auf, Radflaschen gefüllt, Kette geschmiert, Rucksack komplett,….

Ich freu mich heuer schon beim Fernsehschauen, wenn ich diesen oder jenen Abschnitt wiedererkenne und sagen kann, dort biste auch schon gefahren. Aber wenn man sein Tempo und Rhythmus findet, so ist das kein Problem.

Doch es wurde schnell kalt, der Passwind pfiff schneidig und kühlte unsere geforderten Körper aus. Ein Haus, das so wie es schien, vorwiegend von Radtouristen lebt. Doch da wär heut noch was zu fahren.

Wird sich wohl bei der Bergankunft der Elite bei der Tour de France ändern. Erste Schauer arteten zu ergiebigen Regengüssen aus, die mit zunehmender Höhe auch entsprechend kälter wurden. Zuerst hoffte ich das Gegrolle verziehe sich in ein anderes Tal. Es schütte aus Kübeln und Blitze zuckten mit lautem Knall vom Himmel. Umziehen, Foto und schnell wieder runter.

Während der Abfahrt wurde man noch vom Spritzwasser des Rades von unten her richtig durchgespült und der Hoseneinsatz füllte sich schnell mit kaltem Wasser. Das Gebäude war abgewohnt, die Sanitären Anlagen sowie die Elektrik veraltet, der Teppichboden unhygienisch.

Die Zimmer wirkten wie abgenutzte Studentenbuden. Nach etwa Hm passierten wir den Lac du Chambon, einen riesigen, nur halb gefüllten Speichersee, vor dessen Staumauer wir uns an den Serpentinen Höhenmeter für Höhenmeter hocharbeiteten.

Wir hatten bereits gut Hm und es ging noch weitere Hm hinauf aufm, oder wer den Col du Galibier noch fahren will, bis Hm. Es regnete und wir kleideten uns entsprechend ein. Um uns schneebedeckte Alpengipfel und eine gigantische Landschaft. Aber gut, des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Entlang des Weges viele in den Stein gehauene Tunnels, die wie Maulwurfslöcher anmuten und Stauanlagen, wo kleine Kraftwerke Energie erzeugen.

Das Wetter wurde wieder besser und in ausgewaschener, klarer Luft tat boten sich traumhafte Kulissen. Als wir nach einer herrlichen Abfahrt in Guillestre ankamen, nahmen wir im Hotel den uns angebotenen Waschservice dankend an. Die Restaurantsuche im Ort mit knurrenden Magen war wie üblich bis es jedem halbwegs passte mit ein paar Umwegen verbunden, wenn es auch auf dem Vorplatz im Freien ziemlich kalt war.

War wieder ein toller Tag. So, nun kommt noch ein weiterer Tag, wo viele Höhenmeter und drei kräftige Anstiege vor uns liegen. Schön, wie abwechslungsreich wieder mal diese Etappe ist.

Man kann nur immer wieder von dieser Gegend schwärmen. Wenn man auch noch gutes Wetter hat, so ist ist das Radlerglück vollkommen in dieser Traumlandschaft der Seealpen. Der Col de Cayolle stand nun als nächstes an. Oben am Pass ein unscheinbarer Felsstein, wo wieder mit Fotos die Anwesenheit dokumentiert wurde und wir uns in m Höhe mit Getränken und trockenen Sachen auf die Abfahrt vorbereiteten.

Interessant hierbei ist, dass doch jeder gefahrene Pass seinen eigenen landschaftlichen Charakter hatte. Doch mit dem richtigen Tempo schlängelte man sich Höhenmeter für Höhenmeter bergauf, wo es entsprechend kühler und windiger wurde.

Verschwitzt und ausgezehrt und doch stolz, wieder einen Pass abhacken zu können, machten wir Gipfelfotos und zogen uns rasch um, um nicht zu sehr auszukühlen. Doch schnell kann sich die Welt ändern. Zuerst sahen wir weit hinten am Himmel ein bisschen Bewölkung, eine etwas dunklere Stelle im Blau. Nach etwa einer viertel Stunde ging es weiter und es schien ausgestanden zu sein. Wir dachten, oben am Valberg ist das Hotel und sollte es wirklich schlimm werden, so fahren wir ja bergauf, also bleiben wir auch warm.

Uns bot sich die ersten Höhenmeter ein gigantisches Lichtspiel, wo die Sonne teilweise wie ein Punktspot durch die Wolken knallte, während in kurzen Abständen gewaltige Blitze herunterfuhren. Im Osten tiefschwarz, vom Westen her wärmte uns bereits wieder die Sonne den Rücken.

So traten wir mit hohem Tempo den Valberg hinauf und neben ein paar Spritzern vom Asphalt bekamen wir keinen einzigen Tropfen von oben auf die Haut. Tja, schon der letzte dieser Tour. Da es zur Küste zuging, waren die Passhöhen bereits etwas niedriger und man spürte auch an den Temperaturen das südliche Klima schon deutlich. Unser Kücken die Julia legte sich an diesem Tag besonders ins Zeug und entwickelte sich förmlich zu einer Bergziege.

Jeden Pass bezwang sie tapfer und war stolz darauf, die Mutter auf Abstand gehalten zu haben. Nachdem wir den Col de la Couillole ging es zur letzten längeren Talfahrt. Ich fuhr prompt einen Platten. Eine Natur atemberaubend schön. Alfred holte uns dort mit dem Auto ab und wir fuhren zum etwa 20 Km entfernten Hotel nach Carros, wo wir ein sehr gutes Haus vorfanden. Zimmer mit Einbauküche waren vorhanden. Da wir während der Tour aufgrund der französichen Portionen immer Hunger leiden mussten, entschlossen sich die Frauen einzukaufen und selbst zu kochen.

Es wurde am Balkon aufgedeckt und unsere leeren Radlermägen wurden mit Spaghetti in mehreren Variationen endlich mal richtig gefüllt. Eigentlich spielten wir mit dem Gedanken am nächsten Tag nach Hause zu fahren, doch da Hotel und Wetter gut waren hängten wir einen Tag, wenn schon mal an der Cote de Azur, dran und machten am Samstag noch Sightseeing und Baden in Nizza wo wie die mehr oder weniger schönen Strandnixen sowie die kulturellen Stätten, siehe das 6.

Urlaub mal anders, einfach so wie die meisten Touris hier. Nach vielen Radtagen doch auch ganz nett anzuschauen. Alle paar Minuten landete oder startete entlang der Strandmeile ein Touriclipper und brachte wieder ein paar hundert Sonnenhungrige in eine der Metropolen der Cote da Azur. Eine Urlauberin berichtete, sie sei gestern von einem Moped angefahren und verletzt worden. Die Handtasche wurde ihr weggerissen und der Typ flüchtete mit dem Motorrad. Da wo die Touris sind ist eben auch der Abschaum der Gesellschaft und treibt die Kriminalitätsrate in die Höhe.

Nichts desto trotz hatten wir einen schönen Tag und nach kurzer Besichtigung der Innenstadt und des Hafens gings mit dem Bus zurück zum selbst gemachten Abendessen. Was ist so ein Blog?? Dazu ein kleiner Rückblick auf die letzten 20 Jahre Medien und Historyerfassung. Handschriftlich hielt ich in den 90er Jahren noch das Erlebte fest. In meinen Radtaschen befanden sich ein Dutzend 24x36cm Filme, eine schwere Spiegelreflexkamera, mit der ich die Highlights festhielt und mich nach dem Entwickeln ärgerte, wenn das eine oder andere Foto nicht so richtig scharf war.

Es hat sich derweil jedoch einiges getan. Diese hab ich immer nachgereicht und unser Webseitenspezialist Christian hat sie dann aufbereitet und auf unsere Homepage gestellt. Es ergeht auf diesem Wege von mir ein ganz herzlicher Dank an ihn. Er bastelte trotz seiner ständigen Zeitnot auf die Schnelle noch diesen Blog, auf den ich fast in Realtime Texte und Bilder einstellen kann, zurecht und ich glaube ich kann ihm im Namen aller Mitglieder in Sachen Webseitengestaltung für unsere Homepage allerhöchstes Lob aussprechen.

Selbstverständlich sollten auch weitere Aktivitäten von Mitgliedern in diesem Medium präsentiert werden. Ich mach schon mal die Premiere. Nun, ich hatte im November am ehesten Zeit, die Temperaturen sind in der ausgewählten Region soweit passabel, meinen Kumpel, den Weltenbummler Ludwig, kann ich treffen, das Land soll relativ sicher sein und ich hatte schon vor Jahren mal vor, diese Gegend zu besuchen.

Als Nächstes die Überlegung, was man da in drei Wochen so auf die Reihe bringen kann. Ich nahm mir fest vor, nicht zu Tageskilometer zu bolzen, sondern auch was anzuschauen. Die Kultur sollte nicht zu kurz kommen. Zur Alternative stehen zwei Kurse. Bei der ersten Variante, müsste ich jedoch ein Stück mit dem Zug fahren, da km in dieser Zeit nicht realisierbar sind. Die zweite Variante wären etwa km.

Das wäre, wenn das Wetter mitspielt, machbar. Doch wie sagte schon Beckenbauer. Im neuesten Dreamliner von Boeing, das ist doch die Type, bei der die Batterien immer brennen. Ganz aus Carbon, super Entertainmentangebot an Bord. Das Essen wär auch ganz gut, wenn man es nicht immer verschlafen würde. Zwar fühlt man sich als Economyreisender immer noch wie in der Sardinenklasse, jedoch hat sich in den letzten Jahren in der Entwicklung doch einiges getan.

So soll so ein Clipper nur noch 3l auf km pro Passagier verbrauchen. Ihm war wohl der Flug zu teuer, deshlab entschloss er sich ab Osterhofen mit dem Rad runter zu fahren. Wir timten es so, dass wir uns in Hanoi trafen.

Im Gepäck hatte ich seine Freundin Monika, die ihn die nächste Zeit begleitet. Auch er hat einen Blog über seine, etwas längere Radreise geschrieben. Etwas stressig verlief es beim Einchecken in Hanoi, wo Monika plötzlich wie vom Erdboden verschwunden war. Ein Zollbeamter fand ihr Visum nicht in Ordnung und stellte ihr ein Neues aus. Als sie dann noch an der falschen Gepäckannahme wartete, fand ich sie mit etwas entnervtem Gesichtsausdruck.

Doch noch kurz zum gestrigen Abend. Bereits als wir mit dem Taxi vom Flughafen zum Hotel gefahren sind, beobachtete ich das Verkehrstreiben so aus dem Fahrzeug. Wir vereinbarten uns zum Essen zu treffen. Unsere Hotels lagen nur etwa einen Kilometer auseinander und ich machte mich auf den Weg dorthin im Zentrum Hanios, was schon ein Abenteuer für sich war. Man konnte man kaum einen Tritt vor den anderen setzen, alles am Bürgersteig ist zugebaut bis zum Rand.

Schon ein Kontrast zu unserer Welt! Doch nun zum ersten Radtag. Er begann mit einem Schrecken. Wohl lag es am Jetlag, denn ich wollte früh aufstehen und mein Rad zusammenbauen, welches sich immer noch in der Schachtel im Zimmer befand. Im Restaurant tauschten wir bei gutem Essen unsere Erlebnisse aus und besprachen, wie der Ablauf der nächsten Tage und Wochen werden soll. Um mein Vorhaben zu realisieren, in drei Wochen einige Länder per Pedes zu durchfahren, war ein an sich enger Zeitplan gesetzt.

Deshalb der Entschluss, wenn auch etwas verspätet, heute Richtung Ha Long aufzubrechen. Hab ja in verschiedenen Ländern schon einiges erlebt, aber das was hier abgeht ist schon was Besonderes. Es ist jedoch ein Chaos, das irgendwie funktioniert. Um es in kurze Worte zu fassen: Gott sei Dank ist Rechtsverkehr.

Doch nicht am Seitenstreifen, wo die Roller und auch ich fahre. Dort fährt man links. Wenn Gegenverkehr kommt, dann lässt du ihn rechts vorbei. Überholen im Seitenstreifen tut man jedoch rechts. Man sollte in solchen Situationen nicht zu viel denken, sondern drauf los fahren und das tun, was alle machen. Und siehe da, es funktioniert!! Ein deutscher Verkehrspolizist oder ein Beamter des Ordnungsamtes sollten hier mal einen Kurs machen. Kann mir nicht vorstellen, dass dieses Verkehrsaufkommen nach unseren Verkehrsregeln funktionieren würde.

Da wär wahrscheinlich die meiste Zeit Stau. Als sich nach etwa zwei Kilometern die Anspannung etwas löste, fiel mir auf, ich bin wohl in den Augen der vietnamesischen Verkehrsteilnehmer ein Kuriosum.

Besonders nett waren die Kinder, auf den teilweise mit vier Personen besetzten, stinkenden Rollern oder Mopeds. Manche Fahrer trugen Nadelstreifenanzug, andere hatten eine ganze Hühnerfarm hinten drauf, Einer am Sozius schlief während der Fahrt, angelehnt am Rücken des Fahrers. Mobilität ist eben nicht nur des Deutschen höchstes Gut. Die Strecke nach Ha Long hatte es in sich. Nun ausserhalb Hanoi, Richtung Osten fahrend, kam in mir der Entschluss die ganze Etappe heute noch zu schaffen und so wurde es dunkel.

Baustellen und hektischer Lastverkehr machten das Ganze zwar zu einem besonderen Abenteuer, jedoch zu keinem Vergnügen. Erst vor Ha Long Bay auf der beleuchteten Touristenautobahn wurde der Verkehr geringer und es stachen beleuchtete vielstöckige Hotels aus der Nacht. Die Wahl eines Mittelklasseschuppens erwies sich letztendlich am nächsten Morgen als Fehler. Beim Betreten des Zimmers erschlug es mich förmlich von einem starken Mottenkugelgeschmack, dachte mir jedoch, dass es sich bestimmt bessert, wenn gelüftet wird, oder die Klimaanlage läuft.

Vergeblich suchte ich nach dem Auspacken meiner Utensilien nach einem Fenstergriff, doch hinter den Vorhängen war nur Festverglasung.

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