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Im Juni kommen noch einmal 50 Mio. Er dauert nicht lange, bis McKirdy, der von sich behauptet, seit ihrer Gründung Mitglied der Home Land Security zu sein, in den Fachforen als Dieb, Betrüger und meisterhafter Geschichtenerzähler bezeichnet wird. Auch wenn diese Personen vor Ort natürlich noch anderens tun als nur zu buchen. Die richtig qualitaiv hochwertigen Steuerfachangestellten haben dann das nachsehen. Mit Räubern hat Brückner Erfahrung.

Der Beruf – als Berufung oder Mittel zum Zweck


Alu Walter , gefeiert im engen, grauen Wirtshaus. Stückl verlegt deren Tod auf die Bühne: Marei stürzt nicht am Berg ab, sondern wird von einem versehentlichen Schuss ihres Liebsten getroffen. Und damit öffnen sich die himmlischen Gefilde: Szenenapplaus für den in Goldpracht erstrahlenden Barockaltar.

Hier werden Klischees vergnüglich bedient und demontiert, mischen sich Kitsch und Komik aufs Köstlichste. Gabriella Lorenz, Abendzeitung Druckausgabe S. Stellen sich die Putten geschlossen vor die Tür und drücken von innen dagegen.

Und sie haben ja Recht: Und zweitens ist dieses spezielle Exemplar in Sachen Süderweiterung unterwegs: Will Potsdam an die Zugspitze und Neustrelitz an den Tegernsee verlegen. Der erste Schritt dahin führt über eine kleine Berghütte, die Urenkel Kai-Uwe eigentlich längst schon kaufen wollte. Die aber ist noch immer vom Vorgänger besetzt, der einfach nicht stirbt: Der Brandner Kasper hat eben seinen Alexander Duda spielt den Brandner nicht als harmlosen Opi, sondern als agilen, alterslosen Burschen, der sich um Gesetz und Machtverhältnisse wenig schert.

Um seine Enkelin Marei aber sehr wohl. Als die der Boandlkramer abholt, ist etwas in ihm in Stücke gebrochen. Toni Berger, der Boandlkramer des Staatsschauspiels bis zuletzt, ist vor kurzem jährig gestorben. Seine verdruckste, fistelnde Personifikation des Todes hat selbst die härtesten Kritiker begeistert. Maximilian Brückner "Männer wie wir" ist ihm ein würdiger Nachfolger und trotz vortrefflichstem Mundart-Mundwerk wohl auch nicht in Gefahr, in der Komödienstadel-Schublade zu enden.

Brückner spielt einen erstaunlich jungen Tod ohne den platten Eros von Brad Pitt: Für ein weiteres fast-ewiges Bühnenleben sollte das reichen. Rauschgoldengel im Barockhimmel - Bayerischer geht's nimmer: Sabine Leucht, taz, 9. Könnte es eine Neuinszenierung dieses bayerischen Kultstoffs von Autor Kurt Wilhelm nur in etwa mit der Urfassung aufnehmen? Stückls Ensemble zaubert ein dreistündiges Feuerwerk aus dem alten löchrigen Hut des neuen Boandlkramer und Riederinger Musikant Maximilian Brückner, der wie ein Irrwisch, wie Rumpelstilzchen, über die Bühne wirbelt.

In Mimik, Gestik und Rollenverständnis - einfach grandios. Der Star eines höchst unterhaltsamen Abends. Hinter ihm brauchen sich die weiteren Mimen dieses Volks-Epos wahrlich nicht zu verstecken: Stückl treibt sie zu Höchstleistung an. Nahtlos in die hervorragenden schauspielerischen Leistungen der Truppe fügt sich erneut eine Ammergau-Fraktion ein: Nicht zu vergessen die Brandner-Enkelin Marei, treffend und überzeugend umgesetzt von Kathrin von Steinburg, anno geboren in Oberammergau.

Markus Zwink runden die absolut sehenswerte Inszenierung ab. Ludwig Hutter, Münchner Merkur , Was sollte ein jeder bis zu seinem Ende mit sich führen?

Weder Herztropfen noch Testament, nein, einen Kerschgeist und ein Kartenspiel. Christian Stückl inszeniert am Münchner Volkstheater einen neuen "Brandner Kaspar", der mindestens ebenso viel Genuss bereitet wie sein Vorgänger am Residenztheater.

Das Thema ist alt und wird vor allem im Ludwig Bechstein - erzählt in einem Gedicht die Sage von einem Ritter, der mit dem Tod um sein Leben würfelt. Unvermittelt, fast während der Vorhang sich noch hebt, beginnt das Stück mit einer solchen Kraft und Lebensfreude, dass sich der Zuschauer kaum entziehen kann.

Unter den - wie üblich hervorragenden - Schauspielern erstaunt besonders Alexander Duda Dr. Schöning in "Lulu" , der in aller Schalkhaftigkeit einen gereiften, fast ernsten Kaspar darstellt. Kathrin von Steinburg, neu am Volkstheater, kann als grazile Marei einen zarten Akzent gegen die kernige Männlichkeit ihres Umfelds setzen. Shakespeare hin und Büchner her, als Volksstück bleibt der Brandner erstklassig.

Im Telefonbuch von München indes gibt es 81 Brandners, davon kürzt sich einer mit "K. Aber die Zeiten ändern sich, sogar in Bayern, und eines Tages, wie der abgespielte Held lang nimmer gesehen, doch längst nicht vergessen ward, da suchte sich der Bühnenkaspar eine neue Bleibe und zog mit Sack und Pack ins Münchner Volkstheater.

Mit Sack und Pack? Wenn man genau hinsah, so trug er nichts als seinen Charme mit sich hinein. Er lebt, der Todesschuss des Boandlkramers hat ihn verfehlt. Auch fürs Theater ist er zum Glück wieder lebendig; Christian Stückl hat ihn so frisch und frei und laut und leis' und bunt und musikalisch inszeniert, dass die Wehmut es schwer hat mit der Mahnung an schöne alte Resi-Zeiten. Denn wer kann und will hier schon vergleichen?

Wer dem verstorbenen Schauspieler Toni Berger den Boandlkramer vielleicht zu Recht als "Rolle seines Lebens" zuschreibt, der kommt nun nicht umhin, das Gleiche auch mit Maximilian Brückner zu tun Mit abgespreiztem kleinen Finger verfällt er erst ins Grübeln und danach dem Kerschgeist. Mit verschmitzt beschwipster Naivität nimmt er sich dann ausgerechnet den Brandner Kaspar, sein Opfer, zum Kumpel, verliert beim falschen Kartenspiel und schenkt dem Alten so zum geselligen Lebensabendbrot noch 18 Jahre.

Der Boandlkramer ist die falsche Besetzung für den Tod, und deswegen ist Maximilian Brückner die richtige Besetzung für den Boandlkramer. Er, der die Passion schon in Oberammergau gibt, bringt in München die Gaudi. Er zelebriert das Spiel seiner charmanten Hauptdarsteller, lässt ihnen Zeit, ihren Rollen ein unverwechselbares Profil zu geben.

Alexander Duda braust auf in der verschmitzten, sinkt in sich zusammen in der rührenden Titelrolle, verleiht seinem Brandner Kaspar die trotzige Schnute eines dörflichen Urgesteins.

Die munter aufspielenden Bläser sind die Jungen Riederinger Musikanten. Und waren sie zuvor noch eine wilde Jägersbrut im stilisierten düstren Wald, so hangeln sie sich nun als lendenschürzige Engelsputti vom goldenen Stuck vor Petrus' Pforte.

Ja, der Bayernhimmel, da geht's dem theaterfrommen Stückl, seinem Bühnenbildner Alu Walter und der Kostümbildnerin Ingrid Jäger dann ein bisschen durch mit der fidelen Herrlichkeit. Und dem nun schon etwas lebensverdrossenen Brandner Kaspar, dem der Boandlkramer listig einen himmlischen Vorgeschmack gewährt, gehen die Augen über: Als hätt's ein Bruder Asam hingepinselt, türmen sich da Papyrus und Pastelltöne, und über allem wacht Hubert Schmid mit gar zu verkniffenen roten Lippen als weibisch wallender Erz-Michael.

Doch das ist's eben auch: Lang ist es nicht her, da schien eine Neuinszenierung der hohen bayerischen Nationalkomödie noch ebenso utopisch wie der Handel mit dem Tod. Doch der Stückl Christian und der Brandner Kaspar haben zweierlei gemein: Sie pfeifen mutig auf die Konvention und lachen sich im Nachhinein ins Fäustchen In Bayern, so sagt man, gibt es wieder einen Brandner Kaspar, der lebt seit April im Münchner Volkstheater und fühlt sich sauwohl herinnen.

Brückner bekam vor Aufregung eine Lungenentzündung, wie er sagt, hielt aber durch und brach sein Studium an der Falckenbergschule ab, um weiter spielen zu können. Ein junger Tod, verführbar und verführerisch und, wenn schon nicht im Stück, so doch auf der Bühne ein Gewinner. Mit seiner irrwitzigen Performance hat sich Brückner aus dem Schatten von Toni Berger gespielt, der mit dem Boandlkramer zur Legende wurde.

Doch nie war Mammon, der personifizierte Reichtum, so sexy wie heute: Seitdem geht es Schlag auf Schlag. Sein neuer Film "Allein", die schwierige Liebe eines Medizinstudenten zu einer Borderlinerin, ist derzeit in den Kinos zu sehen.

Der im Januar verstorbene Volksschauspieler hat als "bayerischer Tod" Theatergeschichte geschrieben. Doch Publikum und Kritik sind hingerissen von der berührenden wie saukomischen Inszenierung. Wenn der Applaus mal wieder gar nicht enden will, würde Brückner vor schierem Glück am liebsten in die Menge hopsen.

Das hat er sich bisher zwar noch nicht getraut. Seit Freitag ist es offiziell: Einmal im Jahr wird Brückner in Zukunft am Sonntagabend zu sehen sein. Drehbeginn für die erste Folge ist im Juni. Stolz wie Bolle ist er auch über die kürzliche Nachnominierung für die renommierteste deutsche Fernsehauszeichnung, den Grimme-Preis: Heute werden die Preisträger verkündet. Schon die Nachnominierung ist doch toll. Noch vor ein paar Jahren habe ihn das Angebot für eine dieser Nachmittags-Gerichtsshows "echt gekränkt".

Diese Zeiten sind vorbei. Anspruchsvolle Rollen und Auszeichnungen, etwa der Film-Preis des Deutschen Kritikerverbandes, trudeln derzeit nur so ins Haus, dass einem schwindlig werden könnte. Abzuheben droht Brückner aber nicht. So ganz vom Himmel gefallen ist der Erfolg nicht.

Allein im Januar war er dreimal zur besten Sendezeit im Fernsehen zu sehen: Sein Kino-Debüt gab er als schwuler Torwart in "Männer wie wir". Gerade stand er als windiger Reporter für "Schwere Jungs", die wahre Geschichte über die ersten deutschen Olympia-Teilnehmer nach , Bobfahrer aus Garmisch, vor der Kamera.

Und im April ist er bei Wedel - ein "Geist". Nicht schlecht für einen, der sagt, dass er lange Zeit nichts mit Theaterstücken anfangen konnte, als Gymnasiast in Schülervorstellungen herumkasperte und sich an der Münchner Otto-Falckenberg-Schauspielschule mit den einzigen Dramen bewarb, die er damals kannte - vom Fernsehen: Denn trotz seiner Auftritte im berühmten Riederinger Krippenspiel war Brückner nicht so theaterbegeistert.

Obwohl er zu seiner eigenen Verwunderung aufgenommen wurde an der Münchner Kaderschmiede für den Schauspielnachwuchs, hat er die Schule vorzeitig verlassen. Der Anfang dort war hart, gibt er offen zu. Dem Volkstheater wird er jedenfalls vorerst erhalten bleiben. Das nächste Projekt kann oder will er aber noch nicht verraten. An Stückl, den man als seinen Entdecker bezeichnen kann und in dessen Salzburger Jedermann-Inszenierung Brückner auch diesen Sommer wieder den Mammon spielt, schätzt er, "dass er die Barriere zum Publikum durchbrechen will.

Das ist auch mein Antrieb. Dabei gehört Brückner nicht fest zum Volkstheater-Ensemble. Das gibt ihm die Freiheit, sich im Kino und Fernsehen in verschiedenen Rollen auszuprobieren. Nicht festgelegt werden will er auf den blondgelockten Kindskopf und das sympathische bayerische Landei - was er im normalen Leben tatsächlich zu sein scheint.

Er kann schon auch anders. Das Verkleiden und das Spiel mit der Maske liebt er jedenfalls schon lange. Ursprünglich wollte er Arzt werden, ist in fast jedem Porträt über Brückner zu lesen. Dabei habe ihn daran eigentlich mehr die Wirkung von Rolle und Kostüm fasziniert, wenn er ehrlich ist: Und ist sich darüber im Klaren, dass es mit den ganzen Streicheleinheiten, die der Erfolg so mit sich bringt, schnell vorbei sein könnte. Seine Familie ist dem ältesten von acht Kindern deshalb das Wichtigste.

Aus Riedering im Chiemgau, wo er aufgewachsen ist und mit seinen zwei jüngeren Brüdern in einem Bauernhaus wohnt, will er auf gar keinen Fall weg: Daheim sei er auch nicht der umschwärmte Film-Fuzzi, erzählt er.

Das will er auch nicht sein. Solange das so ist, ist ja noch alles in Ordnung. Premiere war vor fast genau zwei Jahren. Dass die Schmonzette nun auch im Münchner Volkstheater zum Hit geworden ist in der Pause hört man Besucher erzählen, sie seien schon zum dritten oder vierten Mal in der Aufführung und würden demnächst noch Freunde dazu einladen , mag noch einen eigentümlichen Grund haben, über den Kurt Wilhelm bezüglich seines Residenztheater-Erfolgs berichtet hat.

Immer wieder sei von einem "Trosteffekt" durch das Stück gesprochen worden. Das habe er anfänglich nicht ernst genommen, bis ihm Angehörige erzählten, dass ein Sterbender vom Brandner-Himmel geredet und dass ihm der Gedanke daran Trost und Hoffnung bedeutet habe. Danach ist er ruhig entschlafen. Ein Märchen, eine Legende kann die Todesangst besänftigen und sich als Trost und wahre Sterbehilfe erweisen.

Frohlocken und Hosianna Münchner Volkstheater: Spring abi, dann springen sie. Aus seinen Augen funkelt's. Längst schon haben die Riederinger München und sein Volkstheater erobert. Wenngleich sie alle im täglichen Leben ihrem "bürgerlichen" Beruf nachgehen. Und so passt das Jubiläum des Trachtenvereins perfekt zu dem des Volkstheaters: Am Samstag, den Und das innerhalb von nur zwei Jahren. Freibier von Paulaner, Bierbänke im Foyer, sieben Blaskapellen.

Eine Stimmung, wie man sie sich hier schöner nicht ausdenken kann. Ein Geben und Nehmen zwischen Bühne und Parkett. Es bejubelte nicht nur Maximilian Brückners so abgründigen wie abgefeimten Boandlkramer; nicht nur Alexander Dudas deftigen und hinterkünftigen Brandner Kasper; nicht nur die Riederinger und das ganze himmlische Personal. Am Ende wurden sie alle gefeiert. Am meisten Christian Stückl, dieser Wundermann, der sich in einer improvisierten Rede bei allen Beteiligten bedankte; zuerst bei der Souffleuse Anna Münzer, "die seit hundert Vorstellungen unten sitzt und darauf wartet, dass irgend jemandem der Text nicht einfällt".

Vorstellung werden wir wohl nicht schaffen, aber vielleicht können wir Euch alle zur Denn unter den Zuschauern waren jene, die den "Brandner Kaspar" zum ersten Mal sahen, eindeutig in der Minderheit.

Nicht wenige waren zum sechsten, siebten, achten Mal oder noch öfter in dieser Aufführung. Heuer aber hat das Volkstheater ihm etwas ganz Besonderes geboten: Ein Blick ins Paradies. Müchner Merkur , Doch bei der Sogar die Baumstümpfe stehen diszipliniert an der richtigen Stelle. Ein kurzer Blick in den Zuschauerraum, dann gibt Danny das Signal: Die Honorarabrechnungen für die Gastschauspieler kann er da auch noch parallel unterschreiben. Und weil er heute Geburtstag hat, gibt es noch einen kleinen Kuchen und ein Ständchen der Riederinger dazu.

In den jugendfreien Stellen geht es, so viel darf man verraten, um Schnäpse, die unbedingt getrunken werden müssen.

Die Schauspieler rotten sich um Danny und seine Monitore zusammen. Er steuert mit einem Joystick die Bühnenkamera über den Zuschauerraum und das eigene Publikum hinweg. Heute sind nur wenige Trachtler da, die vielen hübschen Frauen machen das aber leicht wett.

Donnernder Applaus und Dannys letzte Amtshandlungen: Ich gehöre ja zu denen, die mit der Inszenierung im Residenztheater aufgewachsen sind. In dem Alter fand ich das Ganze recht beeindruckend, und als die Inszenierung ins Fernsehen kam, wurde sie bei uns fast zum alljährlichen Allerheiligen-Pflichtprogramm. Aber es dauerte nicht lange, und die gemalten Kulissen und das ganze Künstliche wurden mir zu fad. Und Theater als solches konnte mir auch gestohlen bleiben. Dann kam Shakespeare auf Deutsch dazu, und mit dem Besuch von 'Was ihr wollt' auch mein erster Kontakt mit dem Volkstheater.

Aber es brauchte doch tatsächlich die Ausstrahlung einer Aufzeichnung der neuen Brandner-Inszenierung von Christian Stückl an Allerheiligen , die Dokumentation 'Bayernhimmel überm Zuckerhut - der Brandner Kaspar in Rio' im Mai und Kritiken und Premierenphotos der Stückl'schen 'Peer Gynt'-Inszenierung vom März mit dem mich höchst beeindruckenden Maximilian Brückner in der Titelrolle, um mich zuerst in besagte Inszenierung zu locken, und um mich danach um Karten für den 'Brandner Kaspar' zu kümmern.

Und das hatte fast gar nichts mit Maxi Brückner zu tun Ich sollte die inzwischen beinahe sagenumwobene Inszenierung denn für Karten sollte der zukünftige Besucher wie seit der Premiere am 7. April besser Stunden vor Vorverkaufsbeginn am Theater sein oder eine schnelle Internetverbindung haben, um zumindest eine kleine Chance auf eins der Tickets zu haben endlich mit eigenen Augen live erleben.

Und "erleben" ist auch die richtige Beschreibung für das was da abgeht. Diese Brandner-Vorstellung war die letzte der Saison, und - ebenfalls nach Auskunft meiner Nachbarn - möglicherweise auch Maxis letzte.

Schon zur Pause eine Schreckensvision für mich! Es war aber zumindest die letzte Vorstellung mit Souffleuse und Florian Brückner, denn sie wurden an diesem Abend verabschiedet. Vom Aufgehen des Vorhangs an war Stimmung im Saal, besonders gelungene Textpassagen wurden mitgesprochen - ich kam mir ziemlich allein vor. Alle um mich rum lachten immer schon Sekunden bevor es für mich lustig wurde. Ganz zu schweigen vom Boandlkramer! Was mich früher an der piepsigen Stimme und dem Rumgeschleiche so genervt hatte, war jetzt ganz anders: Wer sonst kann schon auf einem Zeh und Ellbogen zwischen zwei Tischen hängend balancieren und dabei noch Karten spielen?

Maxi hat offensichtlich keinen einzigen Knochen im Körper, so hüpft er rum, rauf und runter, bleibt im Text nicht hängen, und sieht so bemalt wie er ist, irgendwie wirklich ganz dürr und klapprig aus. Was er im wahren Leben definitiv nicht ist - ich hatte ihn ja vorher schon in einigen Filmen erlebt und in Peer Gynt in der Unterhose in der Wüste rumturnen sehen. Schmal ist er ja, aber schön und gut gebaut.

Der ganze Abend war eine Höllengaudi, und wie fast alle wollte ich wiederkommen. Mit einem Mal anschauen kriegst ja höchsten die Hälfte mit!

Sogar wenn Maxi nicht mitspielt Das Bayerische Fernsehen hat sich leider seit - angeblich wegen der zahlreichen Zuschauerwünsche - entschieden, an Allerheiligen wieder die "alte" Inszenierung ins Programm zu nehmen. Alle Engel - sehr neckische Engerl: Christian Stückls "Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben"-Inszenierung, die Premiere hatte und mittlerweile die hundertsechzigste ausverkaufte Aufführung verzeichnet, ist auf dem besten Weg zum Kultphänomen.

Stückl hat eine kantigere, wildere, eigenwillige Version aus seiner Vorlage geschnitzt: Und das Volkstheater-Publikum geht begeistert mit. Von Anfang an wird mitgeklatscht, wenn die Riederinger Musikanten aufspielen, viele Zuschauer kennen die Text-Highlights auswendig, und so stellt sich die Vision ein, dass sich demnächst im Volkstheater Szenen abspielen werden wie einst bei der Rocky Horror Picture Show.

Rainer Gansera, Süddeutsche Zeitung , Hilfe für die Münchner Aids-Hilfe. September nammidogs wars wieda soweit: Der "Wiesn Brandner" stand aufm Programm vom Volkstheater, wia oiwei zum Beginn von der neien Spuizeit, samt dem gemeinsamen Besuch der Wiesn hinterher.

Und dieses Moi war i a mit dabei, zsamm mit einer Freundin. Sonst san scho a ziemlich vui Leit in Tracht im Publikum, aber am Sonntag warn de ohne arg in der Minderheit. Sogar i hob mi in die 'leichte Nichtfaschingskostümierung' gschmissen.

Unsere Plätze warn in der Mitte der 2. Reihe, oiso ein wunderbarer ungestörter Blick aufs Wesentliche. Zur neien Saison ist der Bühnenboden frisch renoviert und bemalt worn und die Bodenklappen haben neie Scharniere kriagt.

Sie ham auf der Bühne scho a ganz schee vui glacht, ned blos mir vor der Bühne. Und danach samma alle - Schauspieler, Techniker und Publikum, und später san dann a no andere Schauspieler vom Volkstheater nachkemma, aber ohne an Chef Christian Stückl, weil der war ja in Oberammergau - auf d'Wiesn ins Winzerer Fähndl gfahrn.

Ah de anderen Schauspieler aus Bayern warn in Tracht. Und da hob i endlich die Chance ghabt amoi mit Maxi zum reden - und es hod sich bestätigt, was alle, die mit eahm zsamm'arwaten oder eahm interviewen ham derfa, über eahm gsogt oder gschriebm ham - er is einfach a Schatz! Er schaut wirklich guat aus, is super nett und bescheiden, hod an angenehm festen Händedruck - blos leider wuchert scho wieda der Gesichtspelz.

Er konn gar ned verstehen wia dengga auf englisch geht - ja mei, auf deutsch kann ich das halt nicht, und bairisch dengga und dann englisch reden geht a ned! Sei Bruader Dominikus is mindestens genauso nett, und schaut fast so guat aus wia Maxi. Er hod woi koa Zeit mehr. Oda da Kardinal Richelieu ois neia Dienstherr war einfach zu verführerisch. As Essen war guad und reichlich, as Bier süffig - aber des von der Traditionswiesn hod mia besser gschmeckt. Irgendwann war dann Ende mit der Musik und die Ordner ham versucht, uns an die frische Luft zum kriegn.

De mehran Leit warn scho weg, aber de Riederinger ham Sitzfleisch. Mia zwoa san dann ganga, aber de warn no guat dabei. Es war zwar zapfig koit, aber mia san ohne Probleme über de ganze Wiesn zum Hauptbahnhof kemma, und ham am Montag koan schweren Kopf ned ghobt. Leider hod de Kamera, wia schon weiland im August bei der Premiere vom 'Räuber Kneissl', wos mas neigregnet ghabt hod, scho wiada an Geist aufgem.

Aba i glab, i hobs no ned erwähnt - Maxi schaut guat aus und is so was von nett! Ihr Stimme klingt als Brandner komplett anders. Und das ganze Gesicht juckt. Wie lange dauert die Maske? Hat er sich diese Akrobatik selbst ausgedacht? Ich mache auf der Bühne sehr viel vor. In dem Fall kann man aber sicher sein, dass ich ihm garantiert nie vorgemacht habe, wie er auf den Tisch springen soll.

Das Geniale daran ist, den Tod eben nicht als siechendes Gerippe zu zeigen, sondern als jungen, schnellen Typen. Er trinkt den Schnaps wie ein kleiner Bua, der zum ersten Mal Schnaps trinkt - dadurch wird der Boandl auch so sympathisch.

Ich denke nicht, dass es respektlos ist. Und beim "Jedermann" denke ich jedesmal, das ist eigentlich zu schwer. Das Komödiantische ist für mich der einzige Weg, wie man das aushalten kann. Also ist der Brandner Kasper eher tröstlich? Es ist ein naiver Glaube, ein Volksglaube, und der ist ja fröhlich.

Am letzten Wiesnwochenende gehen wir nach der Vorstellung immer mit allen Zuschauern auf die Wiesn. Da kam eine Frau zum Maxi Brückner, hat ihm einen Kerschgeist mitgebracht, mit ihm getrunken und gefragt: Selbst in Brasilien haben Sie den Brandner aufgeführt - mit Untertiteln. Kann ein Brasilianer diesen Humor verstehen? Bei den Witzen über Jäger und Wilderer hat's nicht funktioniert, den Unterschied gibt's dort einfach nicht. Aber wenn der Petrus sagt: In Brasilien dagegen haben alle sofort schallend gelacht.

Immer wenn's ins Katholische ging, waren die Brasilianer sofort dabei. Das ist ja auch gelebter Katholizismus: Die Freude darüber, dass der Brandner, der sture Hund, der nicht dran glauben will, am Schluss geläutert wird und oben steht und sagt: Jetzt fängt's Leben erst richtig an. Worüber die Brasilianer verwundert waren: Dass bei uns lauter männliche Engel im Himmel waren.

Nach deren Vorstellung sind die Engel alle Mädels. Ist das Stück auch was für Nicht-Katholiken? Selbst der ärgste Nichtgläubige steht ja am Ende da mit dem Thema Tod, ob er will oder nicht. Das Stück hat einen gigantischen Kern. Wenn zum Beispiel der Petrus sagt: Man könnte heute in einer modernen Inszenierung zeigen, dass wir das letztlich alle tun würden, wenn wir könnten. Das war die Idee von unserem Grafiker.

Wahrscheinlich wird er ihn auch genommen ham. Der Brandner Kaspar wird am Samstag zum Mal im Volkstheater aufgeführt. Ein kleines Glossar zum Stück von Kurt Willhelm.

Sein einziger Begleiter ist sein Karren-Ross, mit dem er seine Fuhren absolviert. Das ist also eine Art transzendental reisender Pegasus, vom Boandl wird es aber auch "Krampn" genannt. Dem Boandl ist stets kalt, seine Dienstkleidung ist stark mitgenommen.

In Bayern hält man das für ein Gerücht. Er verdankt seine Erlösung zwei Dingen: Der bayerischen Sündenausnahmeregel "Wuidern guit ned" und dem Humor der Dreifaltigkeit nebst Maria, die sich für die Erheiterung durch Kaspar mit dem Paradies revanchieren.

Bei den Menschen hilft er gegen Schwindel, schlechte Karten und Todesangst. Den Boandlkramer macht er betrunken. Er friert dann zwar nicht mehr, dafür zockt er fahrlässig.

Weswegen der Boandl dem Kerschgeist im Nachhinein das Attribut "hinterkünftig" beifügt. Er verdinglicht quasi das Bayerisch-anarchische, dass sich sogar über das Schicksalsbuch und jeglichen himmlischen Plan hinwegsetzt. Wäre er im anderen Stapel, wäre das Stück recht schnell aus. Wir sehen zwar nur die Pforte des zweifellos prächtigen Paradieses, aber offenbar ist der Himmel föderal strukturiert. April sahen im Volkstheater Menschen das Stück.

Brückner verbrauchte 3 Anzüge und 2 Hosen. Ansonsten ist die Requisite hauptsächlich mit Auffedern der Engelsflügel beschäftigt. Dezember die Vorstellung vom Brandner Kaspar anstehen tät.

Aba dann war ziemlich lang no oa oazinge Kartn frei - i hob länga drüber nochdenkt ob i de wirklich brauch. Aber dann hots mi doch packt, und i hobs packt. Oiso war i dann hinten bei der Technik de a ganz entspannte Vorstellung g'habt ham und des ganze Theater vor mir ausgebreitet, blos de Bühne war scho ganz schee weit weg. Von do hots scho arg kloa ausgschaut.

Foit ma sunst gar ned so auf. Aba g'hört ma ois guat. Jedenfalls ist vorher der Christian Stückl vorn Vorhang getreten und hot versuacht, so was wia a Einleitung zum Abend zum geben.

De Idee war gut, nur die Umsetzung is a wenig schwierig worn, weil durch die Gucklecher im Vorhang dauend jemand durche glangt hot und eahm wira Karniggl von oaner Seitn zur andern gscheicht hot. Und dann hams versucht eahm mit Musik von der Bühne zum spuin.

Aber nach ana Zeit hot er zusammen mit den Riederingern und dem Maxi Brückner dann hoit doch beschlossen, den Brandner zum macha, aba hoit ganz anders. Beim Brandner habm sie sich schon bei der Die Aufführung hot jetzt keine Jubiläumsbesonderheiten ghabt, nur der Erzengel Michael hat sich dieses Moi nach seinem besonderen Spezl ausm Taubenzüchterverein erkundigt. Nach der Vorstellung standen im Foyer schon ein paar Biergartengarnituren, aba i woit einfach nimmer sitzen.

Stehtisch hots gottseidank a geben. So ungefähr Leut' sind dageblieben, und natürlich die Mitwirkenden und anderen Beteiligten. Die Riederinger sand Ständchen spielend aus dem Zuschauerraum kemma ned in de Lederhosen, sondern in der trachtlerischen Winterversion mit langen Stoffhosen.

Bis dann der Maxi und der Schmid Hubert kemmma san hods no dauert, de hamm ja erst die ganze Farb aus eanane Gesichtern bringa miassen. Leider wuchert beim Maxi der Gesichtspelz wieder ganz heftig - ma sieht eahm ja kaum mehr vor lauter Haar. Seltsame Markn aus Erding, aber is scho gangga. Zum Raucha san zerscht olle ganz brav vor de Tür naus in de Saukeitn, irgendwann is der Windfang dazukemma. Christian Stückl hot für sich as Rauchverbot im Foyer da scho lang aufg'hebt ghabt, und irgendwann wia de Leut dann weniger worn warn, ham dann olle im Foyer graucht.

Hartgesotten - aber doch noch für Überraschungen sensibel. Die Petition ist immerhin angenommen Wolfgang Back. Grüezi Eidgenossen - ich bin wieder da. Das hat heute sehr gut geklappt. Also das geht mir wirklich auf den Keks Wolfgang Back. Ich bin immer noch nicht ganz zufrieden Wolfgang Back. CC2 Audiocast Wolfgang Rudolph. Da muss ich mich auch noch einmischen.

Audiofolge Wolfgang Rudolph. Es wird höchste Zeit, dass ich jetzt reagiere. Ich komme mir vor, als wäre ich in einem floralen Freudenhaus.

Lorenz Hanewinkel gehört zu den deutschen Computerpionieren Wolfgang Back. Vieles steckt noch in der Pipeline Wolfgang Back. Umzug des Forums Wolfgang Rudolph.

Brauchen wir eigentlich diese Europahansels? Der Ritt über den Bodensee Wolfgang Back. Der Cast ist auf dem Server, Wolfgang Rudolph.

Danke an die Schweizer Wolfgang Back. Bald ist es wieder so weit Wolfgang Back. Mal eine ganz andere Seite Wolfgang Back. Soll ich das jetzt glauben - oder ja oder nein? Die Sendung von heute hatte wieder politische Aspekte Wolfgang Back. Sorry, da ist schon wieder etwas quer gelaufen Wolfgang Back.

So etwas habe ich noch nie erlebt Wolfgang Back. CeBit - erfolgreich zu Ende gegangen Wolfgang Back. Guten Morgen liebe Sorgen Wolfgang Back. Never ending Story Wolfgang Back. Super Wetter in Garmisch Wolfgang Back. Endlich kommt einmal so ein Thema hoch Wolfgang Back.

Bin gut in Garmisch angekommen Wolfgang Back. Frustration breitet sich aus Wolfgang Back. Es ist schon ein bisschen fremd, hier zu posten Wolfgang Back. Die Würfel sind gefallen Wünsche und Neuigkeiten Wolfgang Rudolph. Das war eine lange Abstinenz meinerseits Wolfgang Back.

Der zweite Schritt folgte bereits. Der erste Schritt ist getan! Der Erfolg braucht ein zukunftsfähiges Konzept! Es geht immer weiter Wolfgang Back. Google Streetview in Deutschland Wolfgang Back. Wir wissen es nicht Wolfgang Back. Ich fahre am Donnerstag mal wieder nach Paderborn Wolfgang Back. Die Jubiläen kommen bald. Die Nachricht machte mich richtig traurig.

Tabula Rasa war angebracht Wolfgang Back. Ich muss das ein wenig geradestellen. Jetzt geht das schon wieder mit der Bandbreite los. Nichts los im Blog Wolfgang Back. Die letzten Tage hatten nicht viel mit dem Computer zu tun. Google hat mir geschrieben Wolfgang Back. Wie war das mit dem Internet? Tut mir leid Wolfgang Back.

Die Reaktionen im Forum haben mich nachdenklich gemacht. Wie viel schlauer bin ich eigentlich? Die Sendung am 2. August hat eine ausgefallene Produktionstechnik Wolfgang Back. Bruder Jakob macht Probleme Wolfgang Back. Ich wäre gerne selbständig. Vielen Dank für die Anteilnahme Wolfgang Back. Auch private Dinge gehören zum Blog Wolfgang Back.

Offensichtlich gehört der Computerclub zum Allgemeinwissen Wolfgang Back. Die Satellitenausstrahlung hat einiges bewirkt Wolfgang Back.

Den Test bestanden Wolfgang Back. Wir diskutierten darüber - unterschiedlich. Das Paradies ist in Gefahr Wolfgang Back. War der erste Schweizer doch ein Kölner? Mir scheint, dass es sich um Wegelagerer handelt Wolfgang Back. Sommerpause beim CC2 Wolfgang Back. Ich habe Ulrich Rohde wiedergefunden Wolfgang Back. Die Aufrüstung ist erst mal abgeschlossen Wolfgang Back. Heute habe ich aufgeräumt!

Da denkt man länger drüber nach Wolfgang Back. Eigentlich ist es anachronistisch Wolfgang Back. Man lernt nie aus. Die Schweiz gehört mittlerweile doch zu Europa Wolfgang Back. Alles lief sehr gut Wolfgang Back. Schon wieder ist Düsseldorf auf der Tagesordnung Wolfgang Back. Es steckt mehr dahinter Wolfgang Back. Eines macht mich nach wie vor stutzig Wolfgang Back.

Morgen ist Wahltag Wolfgang Back. Immer schwerer Wolfgang Back. Ein Lob tut Not Wolfgang Back. Morgen geht es wieder nach Düsseldorf ins Studio Wolfgang Back. Frage an die Community Wolfgang Back. Eigentlich wollte ich gar nicht reagieren Wolfgang Back. Osterfrühstück mit gesegneten Eiern Wolfgang Back. Morgen ist die "Kommunikation" als Stundensendung dran Wolfgang Back.

Downloadserver für TV-Folgen funktioniert wieder! Langsam müssen wir unser Augenmerk nach Europa richten Wolfgang Back. Oftmals ist man überrrascht Wolfgang Back. Das steht uns allen noch bevor Wolfgang Back. Die Diskettenkopie - Geschichten, die das Leben schrieb. Zurück in heimischen Gefilden Wolfgang Back. Morgen also geht's zur CeBit Wolfgang Back.

März sind wir auf der CeBit Wolfgang Back. Jetzt endlich rücke ich mit den Bildern raus Wolfgang Back. Ich dachte, ich hätte mich verhört Wolfgang Back.

Rosenmontag kommt wieder eine Stundensendung Wolfgang Back. Ich bin wieder aufgetaucht Wolfgang Back. Gestern war Steve Jobs wieder dran. Gestern habe ich Abschied von mir selbst genommen Wolfgang Back.

Meine Garage ist mittlerweile mein Lebensmittelpunkt Wolfgang Back. Eine Sitzung kann vieles klären Wolfgang Back.

Es gibt immer neue Software Applikationen Wolfgang Back. Sendung dürfte jetzt überall geladen sein. Sendung hat einiges durcheinandergebracht Wolfgang Back. Macht das eigentlich Sinn? Die Welt schaut zu, wie ein Dienst verhunzt wird. Messen kommt von Mist Wolfgang Back. Neben der Kappe Wolfgang Back. Da kann keiner so recht Auskunft geben.

Garmisch sagt wieder guten Tag Wolfgang Back. Wieder mobil - und ganz anders Wolfgang Back. Google hat mir sorgar geantwortet Wolfgang Back. Hat meine Software einen Benimmkurs absolviert?

Die Zeit vergeht im Fluge Wolfgang Back. Ein Problem kommt auf mich zu Wolfgang Back. In der letzten Zeit war ich etwas schreibfaul Wolfgang Back. Bald ist der 9. Das Forum hat auch seine Macken Wolfgang Back. Es ist viel passiert Wolfgang Back. Die Eskapaden in die Apple Welt lösen viele Raktionen aus. Es liegt was in der Luft Wolfgang Back. Es ist passiert - einer mehr in der Apple Welt Wolfgang Back.

Heute mal wieder eine alte Geschichte Wolfgang Back. Alles hat seine Gründe Wolfgang Back. Die Wahl ist vorbei Wolfgang Back. Einige Tage vergingen ohne Update Wolfgang Back. Das Wahlstudio für unsere Wahl Wolfgang Back.

Das war wohl ein kleiner Faux pas Wolfgang Back. Erste deutsche Feldstärkenreportage Wolfgang Back. Geschichten, die das Leben schrieb. Die Globalisierung treibt Blüten Wolfgang Back.

Ich habe es geahnt Wolfgang Back. In diesem Punkt werden wir noch viel erleben Wolfgang Back. Die Wahl ist gelaufen Wolfgang Back. Mithilfe gefragt Wolfgang Back.

Was haben wir nur falsch gemacht? Auf der Suche nach der wahren Anonymität Wolfgang Back. Seherische Kräfte Wolfgang Back. Die Politik wühlt auf Wolfgang Back.

Morgen legen wir wieder eine Sonderschicht ein. Geschichten, die das Leben schrieb Wolfgang Back. Nachtrag zur gestrigen Sendung Wolfgang Back. Wie Daten verrohen Wolfgang Back. Heute passierte ne ganze Menge Wolfgang Back. Wer kennt die Lösung? Entschuldigung, ein bisschen Schmunzeln musste ich schon Wolfgang Back. Meine Urlaubsantenne Wolfgang Rudolph. Es kann eben alles passieren. So soll es einmal aussehen Wolfgang Back. Man macht sich Gedanken um mein Wohlergehen Wolfgang Back.

Es gibt auch noch gute Nachrichten Wolfgang Back. Es rumort in der Szene Wolfgang Back. Bald sind es 10 Jahre Wolfgang Back. Irgendwie wird das Netz immer unehrlicher Wolfgang Back. Es wird ganz schön munter Wolfgang Back. Unsere Mitwirkung wird immer wichtiger Wolfgang Back. Der Tipp hat geklappt Wolfgang Back. Der Weltmeister in Aktion Wolfgang Back. Überall lauern die Betrüger Wolfgang Back. Da muss mir jemand helfen! Zum Glück macht die neue Sendung keine Zicken.

Nimmt das denn überhaupt kein Ende? Hat ja mal wieder bestens geklappt Wolfgang Back. Lasst uns aufstehen und der Dummheit in der Politik die Rechnung präsentieren! So einfach ist das auch wieder nicht Wolfgang Back. Braucht man eigentlich Computer? Die Idiotie von den sicheren Pässen. Klar, bis er mal wieder Fristen verfallen lässt und einen Schuldigen sucht. Obwohl ich sehr gut bezahlt werde — ca. Gehalt — nach fast 20 Jahren Berufserfahrung in einer kleinen Kanzlei habe ich einfach langsam die Nase voll vom egoistischen, leicht reizbaren Chef und seinem Chaos.

Begebe mich gerade auf die Suche nach Optionen — und eine kleine Kanzlei steht da ganz hinten auf meiner Liste, soviel ist klar. Und bin nun — trotz fortgeschrittenen Alters — gespannt darauf, was sich bietet. Nur unter Wert werde ich mich nicht verkaufen. Leider tun dies die meisten Damen einfach immer noch. Ohne Not hat man natürlich auch besseren Stand. Ich muss ja nicht wechseln. Am Besten noch den Bilanzbuchhalter machen, in der freien Wirtschaft dürften Sie für 3, was finden.

Ich möchte mich an dieser Diskussion beteiligen und aufzeigen, dass es beim Steuerberater auch anders aussehen kann. Im Februar diesen Jahres habe ich meine Umschulung zum Steuerfachangestellten mit Auszeichnung 1,5 gesamt abgeschlossen. Habe ich Glück gehabt? Vor allem weil ich dieses Gehalt als Berufsanfänger bekomme — ich freue mich schon darauf, wie es mit ein paar Jahren Erfahrung und Bilanzbuchhalter-Fortbildung aussieht.

Nach gut einem Jahr 3, Euro in der freien Wirtschaft. In zwei Jahren möchte ich Bilanzbuchhalter sein. Ich hatte ne Umschulung mit Note vier und 2, am Anfang.

Nach gut einem Jahr in die Finanzbuchhaltung mit 3, plus 44 und Leistungsprämien. Nach drei Jahren Will ich den Bilanzbuchhalter in der Tasche haben, dann komm ich auf 45, Sind eigentlich Steuerfachangestellte zu dumm dazu einen Tarifvertrag auf die Beine zu stellen, oder was ist das Problem. Jede Branche hat einen Tarifvertrag, oder fast jede, nur wir nicht. Wir verdienen das, was wir verhandeln können.

Das Gehalt wiederspiegelt gar nicht die Leistung, die wir täglich erbringen oder bzw. Und das Problem ist nicht nur das Gehalt an sich, sondern auch die Arbeitsbedinungen und das allgemeine Klima in den Kanzleien.

Pausen werden nicht gemacht, dafür aber Überstunden. Fehler sind beinahe eine Abmahnung wert. Das Problem, dass die Steuerkanzleien nach Personal suchen ist hausgemacht. Die Ursache liegt an den schlechten Arbeitsbedingungen. Wo ich schlecht bezahlt werde, arbeite ich nicht. Und daher gehe ich. Das ist ganz einfaches Denken. Zumindest hier können die Steuerfachangestellten vernünftig sein.

Und die Steuerberaterkammern und deren Einsatz können wir auch gestrost in der Pfeife rauchen. Die sind die Interessenvertretung der Steuerberater und werden kaum unsere Situation ändern.

Die gucken, das weitere blauäugige Schulabgänger sich für den Beruf interessieren, Steuerfachangestellter werden um dann wieder ein paar Jahre den jeweiligen Tschango zu spielen. Dabei wäre es so einfach: Für einen Tarifvertrag benötigt man nur einen Betriebsrat. Und den kann man schon bereits in einer Kanzlei mit fünf Arbeitnehmer aufbauen. Und das können auch Teilzeit- oder Halbtagskräfte sein. Und im Nu hat man einen Betriebsrat, jemand auf Augenhöhe ggü.

Und wenn man das nicht alleine hinkriegt, kann man immer noch in die jeweilige Gewerkschaft eintreten. Für uns ist es ver. Aber ohne Betriebsrat keine Vertretung, so einfach ist. Die Gewerkschaften sind nur unterstützend. Das Geld ist da, vergleichen wir mal die Gehälter ggü. Dann gibt eine unglaublich hohe Diskrepanz.

Sehr interessant was ihr alles schreibt. Ich bin seit kurzem eine ausgelernte Steuerfachangestellte. In dem Betrieb wollte ich nicht bleiben, weil es mir dort so langweilig war, dass ich öftermal auf dem Stuhl eingeschlafen bin. Jetzt habe ich eine neue Stelle. Weil ich nur Rückenschilder, eine kleine Buchhaltung, Papier schreddern, und weitere organisatorische Sachen erledigt habe … Ah ja und geschlafen… Jetzt!

Ich habe an meinem ersten Tag gleich drei Buchhaltungen bekommen, die ich am gleichen Tag buchen musste. Bis mir mein Chef sagte, dass er mir kündigt, weil ich zu wenig kann. Morgen, habe ich ein Vorstellungsgespräch in einem anderen Büro. Ich bin mal gespannt was dabei rauskommt. Ich habe noch nicht aufgegeben? Meine Erfahrung ist die, dass Bewerber diesbezüglich sehr selbstbewusst auftreten und dies aufgrund der Marktsituation auch können.

Also Leute, Bauch einziehen, Brust raus, und selbstbewusst auftreten. Wir StB brauchen engagierte und fähige Mitarbeiter. Bald wird auch der letzte merken, dass das nicht für einen Apfel und ein Ei zu haben ist und gute Leistung gut entlohnt werden muss.

Wer lustlos agiert und keinen Bock auf Weiterentwicklung hat, kann dafür nicht fürstlich entlohnt werden. Fragen Sie doch mal, was der Kassierer bei Aldi verdient für eine wesentlich einfachere Tätigkeit. Wahrscheinlich fahren Sie S-Klasse und jammern herum, wie schlecht Sie bezahlt werden. Wer länger als ein oder zwei Jahre in der Branche bleibt, hat nicht alle Tassen im Schrank!

Hoffentlich verlieren Sie Ihre Mitarbeiter und müssen die Arbeit selbst machen. Wer nach einer so anspruchsvollen Ausbildung es wagt, seinen ehemaligen Azubi mit unter 2. Bei uns in der Abschlussklasse haben alle, die eine Abschlussnote von 3 oder besser hatten, nach einem oder ein paar Jahren die Kanzleien verlassen und sich Arbeitsplätze in der Industrie gesucht. Nur 1 Monat Kündigungsfrist, noch Resturlaub aus dem Vorjahr und schwupps, nach drei Tagen war sie weg. Warum ist sie weg?

Sie wollte ein monatl. Gehalt bekommen, das mit einer 3 beginnt. Lange Diskussionen mit den Chefs bla bla bla usw. Das alles, nachdem Sie gerade ein paar tausend Euro aus eigener Tasche für Ihre Fortbildung rausgehauen hat.

Dann ging alles ganz schnell. Sie hat sich ein Xing-Profil angelegt, Headhunter sind auf sie zugekommen. Gehalt beginnt mit einer 4, betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen, 35 Stunden-Woche, Arbeitszeitkonto, alles drin. Ich, und nicht selbstbewusst? Ich hab meine erste Ausbildung zur Verkäuferin mit Bravour abgeschlossen.

Ausbildung zur steuerfachangestellten verkürzt um ein halbes Jahr. Neben der Ausbildung zur Steuerfachangestellten fachabi samstags gemacht. Und noch nebenbei gejobbt. Das Alles neben zwei kleinen Kindern. Ich bin jetzt in meiner alten Kanzlei immer noch tätig nur nicht mehr für sondern für Mindestlohn.

Das Selbstbewusstsein Ist nicht mehr so wie es war, weil ich mich bei der steuerfachschule endriss angemeldet habe für ein fernlehrgang zum bilanzbuchhalter und ab September geht das Studium los. Das sind monatliche Ausgaben die ich tragen muss.

Ich darf nicht arbeitslos sein. Vorstellungsgespräch beim neuen Arbeitgeber ist gut gelaufen, er hat mir selber angeboten. Aber erst ab Oktober, evtl. Wenn er noch genug Arbeit hat, den er hat schon drei Leute eingestellt. Für bin ich am Wochenende in die Kanzlei gekommen und Buchhaltungen gemacht.

Es ist nicht meine Schuld, dass ich so eine schlechte Ausbildung hinter mir habe. Meine Ausbilder haben auch nur ein Quiz Spiel mit einander gespielt auf der Arbeit.

Woher hätte ich wissen sollen, dass es in anderen Kanzleien anders ist?!? Ich habe kein Problem damit, dass ich für Mindestlohn arbeite, Hauptsache ich lerne und komme weiter. Mittlerweile sind meine Chefs mit mir und mit meinen vorschritten zufrieden und sagen es auch. Vielleicht bin ich gar nicht so schlecht.

Vielleicht sind zwei Monate Probezeit einfach zu wenig Zeit um das feststellen zu können?!? Davon kann man sich keine gescheite Wohnung mehr leisten heutzutage und überhaupt ist alles was unter 10 Euro Stundenlohn ist aufstockungsgefährdet, da kannste zum Amt gehen und was dazu beantragen, nein danke. Ne Putzfrau bekommt schon mehr.

Ich mach doch nicht eine solch anspruchsvolle Ausbildung, um dann am Hungertuch zu nagen. Bürokaufleute bekommen mehr und deren Ausbildung ist dagegen ein Klacks, kenne beide… Bin hochmotiviert und eine gut ausgebildete Fachkraft bei Fachkräftemangel. Mindestlohn geht gar nicht und unter auch nicht, bis braucht man schon, um leben zu können. Den Rest schaffe ich. Und es ist eh nur vorübergehend. Und das kriege ich hin! Die kleine Kanzlei, in der ich arbeite, hat eine Stelle ausgeschrieben: Inzwischen sind neun Bewerbungen von Umschülern reingeflattert.

Es gibt also mehr als genug Bewerber und keinen Grund für Steuerberater umzudenken und mehr zu zahlen. Diese Umschüler knechten dazu ja noch ein Jahr kostenlos. Nichts gegen Umschüler, aber wenn eine Kanzlei dringend einen SteuFA sucht, dann ist ihr mit einem Umschüler doch auch nicht geholfen..?

Das sind die zeitaufwändigen Dinge, die also auch nicht so viel Gewinn bringen. Also kann man daran keinen gut ausgebildeten und somit auch besser bezahlten Steuerfachangestellten verschwenden.

Diese Umschüler sind der Beweis dafür, dass die StB mal wieder es anders haben möchten als sonst. Die richtig qualitaiv hochwertigen Steuerfachangestellten haben dann das nachsehen.

Umschüler kosten nichts und daher ist es gut für alten knauserigen StB…. Sie haben nur das Nachsehen, wenn sie weiterhin beim Steuerberater arbeiten. Also bei mir ist das so ich fand den Beruf interessant habe die Ausbildung zum Der Beruf ist wirklich kein leichter, man muss immer aktuell bleiben um korrekt arbeiten zu können und einiges an Infoquellen nutzen und auswendig kennen.

Als wäre das nicht schon schlimm genug wird man miserabel bezahlt und kann aufgrund von Fibu- und Lohnbuchhaltungszeiträumen nie wirklich ohne bei Kollegen zu betteln Urlaub nehmen. Um auf den Punkt zu kommen der Beruf ist die Mühe nicht Wert und ich habe noch nie eine Entscheidung so sehr bereut wie die, diese Lehre zu machen.

Gehen Sie in die Buchhaltung der Freien Wirtschaft. Mein Einstiegsgehalt lag damals bei 1. Wobei dieses nach dem Abgang von drei Kolleginnen nach einigen Monaten auf 1. Von Freunden und Bekannten aus der Berufsschulzeit wusste ich, dass deren Verdienst in etwa meinem entsprach. Geblieben bin ich nur, da mir mein Chef Unterstützung bei der Weiterbildung zum Steuerfachwirt zugesagt hat. Dieses Versprechen wurde auch gehalten. Während eines 3 monatigen Lehrganges in einem renommierten Bildungswerkes habe ich alle Kenntnisse erworben um die Prüfung mit 3,0 zu bestehen.

Dazu muss aber gesagt werden, dass die 3 monatige Fehlzeit durch Überstunden rausgearbeitet wurde und ich sogar an den freien Wochenende die dreistündige Fahrt Richtung Heimat antrat um mich Samstags mit den Problemen meiner Mandanten rumzuschlagen anstatt mich auf die Prüfung vorzubereiten.

Mit Freude trat ich in die Gehaltsverhandlungen mit meinem Chef … frustriert kam ich aus diesen raus. Wenn ich das Gehalt meiner Kollegen und Kolleginnen sehe komme ich dabei aber immer noch gut weg. So wurden deren Gehälter auf Grund der Mindestlohnregelung angehoben um mindestens die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. Auf dem Papier zumindest. So wurde es gleichzeitig in mehreren Vier-Augen-Gesprächen untersagt Überstunden in der Leistungserfassung anzugeben!!! Denn bezahlt wurden diese seit je her nie.

Da es um gut bezahlte Jobangebote in der Region schlecht bestellt ist bleibt einem nichts anderes übrig als in der Tretmühle zu bleiben. Besonders die älteren Kollegen haben keine andere Wahl. Darin lag vor ein paar Jahren noch meine Hoffnung hinsichtlich der Gehaltsentwicklung. Doch hat die Steuerberaterkammer volle Arbeit geleistet. So viel zum Fachkräftemangel.

Aber auch hier hat die Steuerberaterlobby gute Arbeit geleistet. Meines Erachtens sollten die Regelungen nach dem Steuerberatergesetz aufgeweicht werden so dass es Bilanzbuchhaltern etc. Die Steuerberater werden sich freuen denn so werden sie von den immensen Nebenkosten siehe Beitrag oben befreit und können sich auf das Wesentliche, nämlich die Steuerberatung konzentrieren ;o.

Nebenerscheinungen wie schlechte Bezahlung und Termindruck wirken sich leider demotivierend auf diesen Beruf aus. Die unbezahlten Umschüler können nur kurzfristig aushelfen. Immer wieder neue Umschüler einstellen? Und dann haben wir auf der Angebotsseite nur schlecht umgebildete Fachkräfte, die den Preis zurecht runter drücken werden?

Da würde ich wirklich wahnsinnig werden. Ok, ich arbeite momentan auch mehr, als normal. Aber wenn ich meinem Chef sage, dass ich morgen erst nachmittags da bin, dann geht das in Ordnung. Das sollten Deine Kollegen auch verstehen. Wir dürfen uns nicht wegducken… Wenn ich da von Mindestlohnregelung höre. Wir sind doch keine ungelernte Arbeiter, die kaum deutsch können. Aber man kann was sicherlich dagegen tun, mit Sicherheit. Wir brauchen endlich auch eine starke Lobby, eine starke Interessenvertretung.

Momentan sehe ich nur die Gewerkschaft, welche diese Aufgabe erfüllen könnte. Aber dafür sind Betriebsräte notwendig. Und das kann jeder Betrieb für sich entscheiden. Da müssen sich die Mitarbeiter mobilisieren. Das kann doch nicht sein… Selbst ein Leiharbeiter würde mehr verdienen. Wo sind wir denn hier!!!! Er hat mir gekündigt, einen Steuerberater und eine bilanzbuchhalterin eingestellt. Ich muss meine Weiterbildung zum bilanzbuchhalter zahlen.

Die Prüfung ist am Das geht bis Mitte Dezember, mo-fr bis Ca. Reichen mir eigentlich 24 Stunden aus um das alles zu schaffen? Wann und ob ich meine Kinder in der Zeit sehen werde-keine Ahnung. Unterstützung vom Staat Krieg ich keine, auch kein Bafög, kein Wohngeld, nichts! Auch eine Betreuung für die Kinder ist nicht drin, den wenn alles gut läuft bin ich erst so gegen Mittlerweile habe ich mich an das Ministerium für Bildung und Forschung gewendet, vielleicht haben die doch noch was für mich.

Neidisch werde ich wenn ich höre, dass studierende, die voll studieren und Praktikums absolvieren, mehr bekommen als ich. Das tut richtig weh! Wenn ich dann noch solche Beiträge lese, denke ich dass ich alles in meinem Leben falsch gemacht habe.

Hätte ich doch als Verkäuferin genau so viel verdienen können. Eine Arbeit wo man sein Kopf nicht anstrengen muss, man hat super Abwechslung sitzen, stehen, Regale einräumen. Mir selber ist bekannt das jemand aus München ca. Allerdings ist dieses Gehalt für eine 42 Std. Somit liegt diese Person knapp sehr knapp über dem Mindestlohn i. Es scheint zu stimmen, dass sich — wie einige Personen in Deutschland sagen — sich Leistung immer lohnt!!!

Allerdings frage ich mich inzwischen warum das Abi absolvieren, die Ausbildung machen… um dann 1 EuroCent Brutto mehr zu verdienen? Ich habe dieses Jahr abgeschlossen, ein super Prüfungsergebnis, mein Chef bot mir ,- Berlin , ich war ein paar Monate dort, habe gekündigt, jetzt Einstieg ,- in einem Dinestleistungsunternehmen plus mehr Urlaub. Mein alter Chef hat rumgejammert und wollte auf einmal ,- drauflegen. Sorry -da kommt man sich schlichtweg verarscht vor. Der AN ist kein Bittsteller und für solche AG möchte ich nicht arbeiten, die immer erst Kohle rausrücken, wenn es nicht anders geht.

Der Mangel an Angestellten bei den Steuerberatern ist selbstverschuldet, schlechte Bezahlung für viel Wissen, das ist die Idelakombinantion für diese Damen und Herren, kein Wunder , das die Guten weggehen. Hab ich auch so gemacht. Bin mit 2, Euro eingestiegen, nach gut einem Jahr in die freie Wirtschaft mit 3, Euro. Wie sind so die Erfahrungen, wie reagieren die Unternehmen bei denen ihr euch beworben habt auf den Berufswechsel?

Ich bin laut Arbeitsvertrag als Finanzbuchhalter bei einem Immobilienunternehmen angestellt. Hallo liebe Steuerfachangestellten, liebe Leser die es werden wollen und auch hallo an die Steuerberater,. Meinereiner ist seit über 20 Jahren in dem Beruf und verdient über den Daumen 3. Das ist für diese Brache OK. Rational und verglichen mit den Leuten die in der freien Wirtschaft da rumbuchen und fummeln wird das ganze Desaster allerdings offenbar.

Ich sage es knallhart raus! Auch wenn diese Personen vor Ort natürlich noch anderens tun als nur zu buchen. Wer jedoch die Auffassungsgabe und das KnowHow eines Steuerfachangestellten hat wird über alles das was er dort vorfindet schmunzeln. Ich rede hier nicht von Leuten die das Jahre machen aber wer Jahre in dem Job mit Erfolg tätig ist wird sich hier wieder finden.

Der Rest erträgt den Job häufig nicht dauerhaft. Man muss schon eine Hochleistungsmaschine sein, ein Dickes Fell haben und an Verstand sollte es nicht fehlen. Natürlich muss man auch mental gesund sein und über ein echt positives Grundnaturell verfügen. Sost frisst einen der Job schneller auf wie man das glauben kann oder man endet bei 1.

Ich finde es übrigens sehr Bedenklich wie viele männliche Kollegen genau diesen Damen hier ihren Überlebensinstikt ankreiden. Nicht jeder hat die Kraft oder das Selbstvertrauen die Dinge zu ändern. Dort überwiegt der Selbsterhaltungstrieb.

Das Paradoxe ist sie erreichen auf Dauer genau das Gegenteil damit. Zurück wie sich Steuerfachangestellte nach über 20 Jahren fühlen. Hätte ich blos was anderes gemacht. Verputzer oder Maurer vieleicht? Hätte man was gelernt wo man am Ende des Tages den Wert erkennen kann.

Etwas schaffen und leisten. Was leisten wir denn? Alles nur mit Quatsch verdient. Wäre die Gesellschaft in der Lage vernünftige klare Gesetzte zu schaffen wären wir unnötig wie ein Kropf. Dieses ganze Spezialwissen bringt keinen weiter. Das ist Spezialwissen fernab von sinnvoll oder nötig. Das System an sich ist krank. Da kommen wir zu einem weiteren Punkt.

Man fühlt sich häufig den Launen der unantastbaren Mandantschaft ausgeliefert. Rückendeckung ist häufig Fehlanzeige. Die Geschichte weiter oben mit den neuen Kollegen welche ja immer die Besten und die Tollsten sind kennen vermutlich alle. Kosten ein haufen Geld und sind nach 20 Arbeitstagen und am Ende 6 bezahlten Monaten wieder weg. Dafür ist Geld da. Am ende so einer Überlegung fühl man sich immer wieder beschissen.

Dann kommt noch der liebe Staat. Der offentsichlich nichts anderes zu tun hat um uns alle permanent einen rein zu drücken. Wer badet dieses Theater denn immer und immer wieder aus? Das müssen natürlich die Bienchen tun und dann schreiben hier Steuerberater das wir ja auch die Fortbildungskosten bedenken müssen. Sieht hier noch einer den Witz? Selbständige Steuerberater halten sich, den Ärzten ähnlich, häufig für Götter. Natürlich nicht alle aber was nutzt es wenn man genau bei so einem landet? Man ist ja nur der doofe Zuarbeiter der ja ehe immer nur alles falsch macht.

Dazu neigen Steuerberater häufig noch zu dem Taltet der Kommunikationsunfähigkeit. Kommunizieren kann man nur seinen Unmut. Es sind halt einfach keine Götter. Viele der Punkte haben mich persönlich selten oder kaum getroffen. Ich leide in vielen Punkten mit meinen Kollegen. Diese Kollegen wurden von Kollegen ausgebildet welches schon bei Kollegen gelernt haben.

Steuerberater und selber ausbilden? Da muss ich echt fragen kennt das noch wer? Wer erklärt mir eigentlich mal woher die armen Azubis wissen sollen was der Chef will wenn die einzigen Gespräche aus Zurechtweisungen und Gemecker bestehen? Ihr seht das liest sich trotz eines vernünftigen Entgelts wie ein Trauerpost. Das passt so gar nicht zu meiner Frohnatur und meinem Lebensmut. Man sollte auch meinen eine Person mit meinem Verstand und meiner Auffassungsgabe hätte dafür nicht über 20 Jahre brauchen dürfen.

Vieles war schleichend, manches sieht man mit dem Alter anderst und wieder manches verdrängt man. Unfassbar das man sich solange selbst sowas zufügt. Aber das gibt halt auch den Blick für die Damen welches sich so richtig ausbeuten lassen. Den unglücklichen sage ich: An die Ahnungslosen welche diesen Job lernen wollen. Hast du keine klare Vorstellung was du danach machst und machst du das weil dein Vater oder Oder oder meint es wäre eine gute Idee.

Steigst du danach im Familienbetrieb ein oder gehst danach studieren oder du weist was du willst dann ist das sicher mit das Beste was du an Praxiserfahrung sammeln kannst. Habe das hier auf einem Tablet im Zug verfasst und hoffe es wurde nicht zuviel Wortsalt. Und zwar fange ich September meine Ausbildung als Steuerfachangestellte an und zwar im Finanzamt für den mitteren Dienst.

Ich lese jetzt soviel Negatives ebenso aber auch viel Positives Beamtenstatus usw wegen Finanzamt. Meint ihr es lohnt sich eher im Finanzamt zu arbeiten nach der Ausbildung oder sollte man sich lieber woanders umsehen? Ich würde auf jeden Fall erstmal im FA bleiben. Vor allem wenn du Chancen auf Beamtenstatus hast. Da raus kommst du jederzeit, wieder rein wird eher schwierig. Nachdem ich mir nun die ganzen Kommentare durchgelesen habe komme ich zu dem Entschluss, dass hier doch irgendwas falsch läuft.

Ich arbeite in der nähe von Stuttgart in einem kleinen Betrieb und liebe meinen Beruf. Klar nerven mich manchmal die Mandanten aber ist es nicht überall so? Ich will immer neue Sachverhalte lernen und will mich weiterbilden. Der Beruf ist abwechslungsreich und sehr interessant und als es ums Gehalt ging nach der Ausbildung, habe ich meine 2.

Hallo Nicole, ich bin auch der Meinung man kann einiges rausholen wenn man sich schlicht und einfach traut zu fragen. Welche Abschlussnote hattest du denn? Komme aus einer Kanzlei in Südostbayern mit ca. Zum Kotzen… habe auch noch gut Urlaub vom Vorjahr über, wann auch nehmen?!

Letztes Jahr um die Zeit war ich so überarbeitet und gestresst, dass ich obwohl ich vor Schwindel und Kopfschmerzen trotz Krankschreibung jeden Tag in die Arbeit gegangen bin um die Arbeit zu erledigen. Ich habe die Umschulung im Alter von 48 Jahren angefangen. Ein einziger Steuerberater hat mich genommen. Wie ich später erfuhr, haben die meisten Steuerberater eine Abneigung gegen Umschüler. Ich habe in der Berufsschule mit 16 bis jährigen gesessen und hatte Angst, dass ich nicht mithalten kann.

Mein Chef hatte folgende Regelung in Gang gesetzt: Ausbildungsjahr weil das Wichtigste komplett. Weil es das Jobcenter bezahlte, hatte ich noch zusätzlichen Unterricht für das 2. Ausbildungsjahr, wo nur Steuerberater die Ausbilder waren. Bei den gleichen Leuten machte ich 1 Woche Prüfungsvorbereitung. Ich wollte mehr lernen, aber der Steuerbearetr meinte mmer, ich will zu viel. Wir hatten den Verdacht, dass er nur eine zusätzliche Arbeitskraft wollte und er nicht an mich glaubte.

Ich fragte sehr häufig nach einer besseren Ausbildung, mit dem Hinweis, dass ich nur 2 Jahre habe. Aber irgendwann hat man auch keine Lust mehr zu fragen. Er war sehr überrascht, dass ich mit einer 2 abschloss. In der Schule, wir hatten sehr gute Lehrer, habe ich mehr über den Beruf gelernt und fand ihn interessanter als in der Kanzlei, wo ich manchmal eingepennt bin.

Er hat mir und meiner Kollegin 1. Weil er eine Förderung vom Jobcenter bekommen sollte, sagte er mir am Telefon, dass er denen nicht mit so einem mickrigen Gehalt kommen wollte und ich 1.

Meine Kollegin habe ich gefragt ob er ihr das auch angeboten hat — Fehlanzeige. Ich habe 1 Woche nach der Prüfung in einer anderen Kanzlei angefangen für 1. Dort das krasse Gegenteil: Überlastung bis der Arzt kommt, Überstunden etc. Ja ich bin schlechter ausgebildet worden, was ich mir nicht als Schuld anlaste.

Ja… ich werde nie so schnell tippen können, wie meine Kolleginnen, die mehr schaffen als ich. Aber das habe ich dem Chef schon im Vorstellungsgespräch gesagt, trotzdem hat er mich genommen. Da ich der einzige Mann bin, behandelt er mich anders als die Frauen, die er öfters anmeckert als mich. Aber das ist deren Problem, nicht meins. Ich kann es nicht ändern, wenn die sich nicht wehren.

Sicher… nach der Prüfung habe ich erst einmal alles in die Ecke verbannt. Beim dem jetzigen Steuerberater bleibe ich vorerst, weil ich dort viel lernen kann, aber früher oder später versuche ich in die Industrie oder den Handel zu wechseln, weil es langfristig auch auf das Geld ankommt. Steuerberater kann ich vergessen. Zumal die auch noch teurer sind, als eine Umschulung in der Berufsschule gekostet hat. Mein Ausbilder erhielt die Kosten für einen neuen Arbeitsplatz gestellt.

Mann muss für diesen Beruf sicher Interesse mitbringen. Ich habe mit jungen Menschen diesen Beruf erlernt und kann locker mithalten, auch wenn ich nicht so schnell bin wie die, was tippen und denken betrifft, aber ich bin gründlich. Wir haben uns super ergänzt und es war eine tolle Erfahrung.

Der Beruf ist für mich interessant. Ich lerne viel aus den Fehlern, die Unternehmer aus finanzieller Sicht begehen. Steuerberater sind für mich aber auch ein eigener Typ Mensch. Sie überschätzen sich oft, sind teilweise arrogant und halten sich für was Besseres. Ich sehe bei uns, dass der Steuerberater prahlt, dass er Abschlüsse in ein paar Stunden macht, aber er sieht nicht, dass seine Frau und eine andere MAin seine Abschlüsse beim kontrollieren verbessern.

Er drangsaliert seine Leistungsträgerinnen und merkt nicht, wie er dafür sorgt, dass diese Personen innerlich bereits gekündigt haben. Ich muss dazu sagen, dass ich in jungen Jahren bei McDonalds im unteren Management gearbeitet habe und merke, wann ein Mensch innerlich kündigt.

Naja, eigentlich kann das jeder, wenn er schon einmal selbst innerlich gekündigt hat. In der Schule hat man uns immer erzählt, welch hochwertige Qualifikation wir haben und dass wir gesucht sind wie verrückt. Die Bezahlung entspricht allerdings nicht dieser Qualifikation. Und das Leute schlecht ausgebildet werden ist auch Schuld der Steuerberater. Ich hattte Mitschülerinnen, die das erste halbe Jahr nur Kaffee gekocht, Ablage und Gesetze einsortiert und Telefondienst geschoben haben.

Das ist keine Ausbildung und dafür solltet ihr eigentlich bestraft werden, weil Ihr Eurer vertraglichen Pflicht nicht nachkommt. Und kommt mir nicht damit, dass sich ein Auszubildender wehren kann, dafür die sie zu jung und unerfahren.

Was ich an Euch nicht verstehe ist folgendes: Je schneller ich einen Auszubildenden richtig ausbilde, desto schneller kann er die Kanzlei entlasten und bringt Geld in die Kasse.

Sicher sind nicht alle Steuerberater so, aber das Geschilderte ist kein Einzelfall! Die Probleme sind hausgemacht. Mein Chef meckert immer darüber, dass er die Leute gut ausbildet naja, das machen seine Mädels , diese dann nach der Ausbildung abhauen woran das wohl liegt?

Zusätzlich regt er sich über eine Leistungsträgerin auf, die früher am Wochenende kam, über ÜStd. Ich bin Steuerfachangestellte seit 15 Jahren.

In dieser Zeit bin ich bei insgesamt 3 Steuerberatern angestellt gewesen. Mit meinem Gehalt bin ich eigentlich recht zufrieden, obwohl steigende Arbeitsanforderungen nicht honoriert werden.

Die Aufgaben und Arbeitsbelastungen werden immer mehr. Auch reizen unsere Mandanten Abgafristen bis zum letzten Moment aus. Wie soll man die Frist zum Und der Chef unternimmt nichts… zum kotzen!!! Mich stört an unserem Beruf am meisten der ständig wachsende Druck, der von Jahr zu Jahr mehr wird. Dementsprechend leidet die gute Stimmung unter den Kollegen, weil alle am Limit arbeiten.

Und dass nicht nur zum Jahresende hin. Es ist echt traurig. Der Beruf ist abwechslungreich und spannend.