Natürliche Arbeitslosenquote

 


Die sogenannten Schuhsohlenkosten sind ein weiteres Phänomen, welches bei einer Inflation auftritt. Daher fungiert die EZB-Anleihepolitik als letzte Verteidigungslinie des Euro und Quelle der Staatsfinanzierung für die wirtschaftlich und reformpolitisch schwachen Eurozonen-Mitgliedern. Die Alterssicherung stellt, egal wie sie organisiert ist, in allen modernen Gesellschaften einen erheblichen Anteil an der Verwendung des Sozialprodukts dar.

Juni 27, 2010


Entgegen den von Sachverständigen und anderen überbezahlten Funktionären beständig vorgelegten Phantasiezahlen zeigt die Bundesanstalt für politische Bildung die nackten Fakten: Die sich nur langsam verändernden Arbeitslosenzahlen erwecken leicht den Eindruck, dass es sich bei den Arbeitslosen um eine gleichbleibende Gruppe handelt. Dieser Eindruck ist falsch. Vielmehr kommt es jeden Monat zu massenhaften Abgängen und Zugängen. Allein im Jahr wurden mehr als 8,2 Millionen Personen arbeitslos Zugänge ; gleichzeitig gab es 8,8 Millionen Abgänge aus der Arbeitslosigkeit.

Das sind zwanzig Prozent der Gesamtbevölkerung … womit wir ca. Die Bundesregierung gibt mit dem Sozialbudget jährlich einen Überblick über das Leistungsspektrum und die Finanzierung der sozialen Sicherung.

Nach dem aktuellen Sozialbudget wurden im Jahr voraussichtlich insgesamt ,9 Milliarden Euro für soziale Leistungen ausgegeben. Auf Arbeitslosigkeit und Sonstiges entfielen 38,3 bzw. Zu glauben, das man da noch richtig Geld herausholen kann ist ein Witz.

Aber denken wir jetzt, wo wir die Zahlen kennen, einfach mal weiter und kürzen — wie gesagt — alles. Wir hätten 38,3 Milliarden übrig. Einmal abgesehen davon, das sich die Wirtschaft darauf eingerichtet hat, das sie ein Heer von 17 Millionen Menschen hat, auf das sie je nach Bedarf billig zugreifen kann und deshalb sofort nach dem Verschwinden der Arbeitslosen wieder massiv nach weiteren Ausländern rufen würde, die bitte bitte sofort nach Deutschland kommen müssen um den Fachkräftemangel zu beseitigen … Millionen von unbezahlten Praktikumsplätzen wären unbesetzt — würde irgendjemand wirklich glauben, das von diesem Geld auch nur ein Euro gespart werden würde?

Erstmal würde man die Diäten erhöhen — und die Kostenpauschale. Dann wäre ja wieder Geld da, um Parteifreunden und Parteispendern ein paar Aufträge und Steuererleichterungen zukommen zu lassen. Er verwies auf den Überschuss von 17 Mrd. Euro, den die Bundesagentur vor der Krise angehäuft habe.

Die früheren Arbeitlosengeldempfänger wurden per Gesetz zu entrechteten Almosenempfängern…. Viele verdiente Parteigenossen und persönliche Geschäftsfreunde müssen da versorgt werden — es ist immerhin Krise, da wirds auch für Leistungsträger eng. Schön, das man bei den Kumpels der BA unterschlüpfen kann.

Doch diese weitere Umverteilung wäre nach der göttlichen Entrückung der Arbeitslosen nicht der einzige Effekt. Diese 38 Milliarden würden sofort im Konsum fehlen … und auf der Stelle neue Arbeitlose produzieren, deren Kosten dann wieder allen gegen den Strich gehen.

Dafür ständen letztendlich dem Finanzmarkt neue Milliarden von Anlegern zur Verfügung, mit denen man dann einen Krieg gegen den Euro führen kann. Würden wir die Regelsätze für Arbeitslose verdoppeln … hätten wir im nu mehr Arbeitsplätze.

Würden wir das Geld als Grundeinkommen ausgeben, würden diese Arbeitsplätze wahrscheinlich sogar endlich mal leistungsgerecht bezahlt. Stattdessen ergaunert sich die Lumpenelite wieder das Geld, damit sie es den Banken zur schnellen Vermehrung geben, um endlich ohne Arbeit leben zu können.

Und die Banken klauen es dann — auf die eine oder andere Art — dem Steuerzahler, weshalb die Staatsschulden explodieren. Aber dafür … so habe ich gehört und mir fehlt noch jede offizielle Bestätigung … gibt es jetzt neue Regeln für Hartz IV-Abhängige:. Sie dürfen ohne Erlaubnis der Lebensberechtigungsbehörde nicht mehr weiter als 2,5 Stunden Reisezeit vom Wohnort entfernt anzutreffen sein, sonst drohen Kürzungen.

Wer da kein Auto hat und auf dem Land wohnt … sollte auf die göttliche Entrückung hoffen. Dabei verdienen sie nur zehn Prozent des weltweiten Einkommens und besitzen nur ein Prozent des Eigentums. Fast zwei Drittel der Armen auf der Welt sind Frauen.

Heinsohns Gedanken kreisen um den Fortbestand des deutschen Volkes und um die Qualität seines Genpools. Und hier hat er Anlass zur Sorge. Von den 65 Kindern, die auf die Welt kommen, gelten später 15 als nicht ausbildungsreif. Eine demographische Zukunft haben nur die Bildungsfernen. Im leistenden Bevölkerungsteil sic! Ob die davon betroffenen Eltern und Kinder danach verhungern, obdachlos werden oder in die Armutskriminalität abrutschen, erörtert er nicht weiter.

Rein polemisch kann ich noch hinzufügen, dass die USA im Vergleich zu Westeuropa es mit der Bewältigung von Armutsproblemen auch einfacher haben. Ihr Rechtssystem verfügt über die Todesstrafe. Uncategorized — grilleau 2: Eugenik , Hitlerei , leben , Nazi , politik , Rassenwahn. Selbst Winston Churchill, der spätere Premierminister Englands, versteigt sich zu folgender Aussage: Und was passiert jetzt in Belgien — über das so gut wie gar nicht berichtet wird?

Daher fungiert die EZB-Anleihepolitik als letzte Verteidigungslinie des Euro und Quelle der Staatsfinanzierung für die wirtschaftlich und reformpolitisch schwachen Eurozonen-Mitgliedern. Der andere Themenkomplex betrifft die Bankenunion und insb. Wer ist heute noch davon überzeugt, dass Wirtschaftswachstum die faulen Unternehmenskredite noch retten kann? Wer kann behaupten, dass es hierbei noch mit rechten Dingen zugeht und nicht auch das System missbraucht wird?

Dazu braucht es wenig Fantasie. Und dabei bleibt die Ökonomie auf der Strecke. Eine politische Ökonomie könnte hier in die Bresche springen.

Phillips-Kurve ist kein Gesetz sondern nur eine Beobachtung, die in einer Zeit gemacht wurde, als die Märkte bei weitem nicht so liquide wie heute waren. Aber was vielleicht noch wichtiger ist: Die eine Seite ist Geld, die andere ist Verfügbarkeit von Produktionsfaktoren.

Hier unterstellte die Phillips-Kurve eine Rigidität, die heute so noch mehr gegeben ist. Durch zunehmende Automatisierung spielen Arbeitskräfte nicht mehr die Rolle, die sie noch für fünfzig Jahren hatten. Der Output lässt sich heute sehr viel leichter steigern, ohne, dass es zu Kapazitätsengpässen kommt.

Offene Märkte und mehr Wettbewerb tragen zudem dazu bei, dass die Möglichkeiten der Hersteller die Preise anzuheben heute enger sind.

Gut, das hilft hier natürlich auch nicht weiter, ich gebe aber zu bedenken, dass die EZB nicht in erster Linie wirtschaftswissenschaftliche sondern hauptsächlich politische Ziele umzusetzen hat. Aber auch die können sich mit der Zeit ändern. Hört sich zwar etwas komisch an, aber so ist es. Es kann kein Problem der effektiven Nachfrage vorliegen.

Genauso wie der Rückgang der Arbeitslosigkeit. Eine höhere Kapazitätsauslastung bedeutet nicht zwangsläufig eine höhere Inlandsnachfrage. Und es ist Fakt, dass die Nominaleinkommen in den letzten Jahren im Euro-Raum nur wenig gestiegen sind.

Und ohne höhere Einkommen die auch wieder ausgegeben werden! Im Prinzip zeigen die Ergebnisse doch, wie machtlos Geldpolitik in bestimmten Situationen sein kann. Es fehlt einfach die volkswirtschaftliche Nachfrage, ohne die es keine Preissteigerung geben kann. Die Geldpolitik allein kann aber niemals die Nachfrage in einer Volkswirtschaft steigern, sondern es müssen immer weitere makroökonomische Prozesse und Entscheidungen hinzukommen!

Zusätzlich stiegen die Sparquoten trotz der niedrigen Zinsen in vielen EU-Ländern in den letzten Jahren an, die Konsumausgaben dagegen sanken vielerorts. Von einem solchen makroökonomischen Umfeld kann keine Nachfragebelebung und damit auch keine Preissteigerung ausgehen! Die EZB kann an dieser Gesamtsituation relativ wenig ändern und sollte deshalb auch ihre Geldpolitik nicht schlagartig ändern. Aber man könnte natürlich daraus lernen und die zukünftigen Prognosen entsprechend den makroökonomischen Bedingungen anpassen.

Das hätte dann vielleicht auch im Ergebnis den gewünschten positiven Einfluss auf die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen der Staaten, Unternehmen, Gewerkschaften und Arbeitnehmer?! Die EZB ist ja in erster Linie dazu da, die EU irgendwie zusammenzuhalten, so sehe ich es und dies dürfte doch eigentlich Jedem mittlerweile klar sein. Die akademischen Annahmen zu Inflation und Arbeitslosigkeit etc. Betrachtet man allein die Arbeitslosenzahlen, die sich trotz Milliarden, was sagt ich Billionen-Euro, Geldspritzengarantien nichts gefruchtet haben, stehen für sich.

Stimmrechte und zur EZB, die keiner wirksamen Kontrolle unterliegt und wenn das Messverfahren nicht auf die richtigen Werte geeicht ist, kann man sich die Kosten des Prüfstands sparen, denn sie liefert vielleicht andere, aber eben auch wieder falsche oder politisch gewollte Ergebnisse.

Die Arbeitslosenzahlen sind in den vergangenen Jahren in der Eurozone deutlich zurückgegangen und genau das steht auch in meinem Text. Um nur ein Beispiel zu nennen: In Spanien sank die Arbeitslosenquote seit Frühjahr von 26,3 auf 15,2 Prozent. Titel eingeben Die Philipskurve? Wer glaubt an diesen Mist eigentlich noch? Semester, dass es eine Verschiebung der Kurve gibt, und keine Bewegung auf de Kurve.

Die Gewerkschaften rechnen nämlich in ihren Lohnverhandlungen immer die Inflationserwartungen mit ein, und diese eher höher als sie tatsächlich ausfällt.

Semester, dass es eine Verschiebung der Kurve gibt, und keine Bewegung auf der Kurve. Diese Version der Phillips-Kurve hat man vor 40 Jahren bis zum 3. In der modernen Version der Phillips-Kurve sind solche Erwartungseffekte längst berücksichtigt. Die moderne Version hat empirisch einige Zeit ganz brauchbar funktioniert, aber in den vergangenen Jahren sieht es schlechter aus. Im Prinzip drücken die nicht sehr zutreffenden Prognosen der EZB nur das aus, was sich in vielen anderen Bereichen der Gesellschaft auch zeigt, ein Elitenversagen.

Die Welt ist nicht so, wie es sich die Eliten zurechtdenken. Aber anstatt aus diesen Fehlern zu lernen und zu einem realistischen Weltbild zu kommen, redet man sich sein Versagen schön. Auch in der EZB werden die nächsten Versager platznehmen und man auch ihnen vorwerfen, dass ihre Prognosen mit der Realität nichts zu tun haben werden.

Du musst angemeldet sein, um eine Lesermeinung abzugeben. Bitte melden Sie sich zunächst hier an. Die Aktion konnte nicht durchgeführt werden. Es trat ein Fehler auf. Keine Angst vor Inflation! Geld ist nicht so übel. Mädchen, lernt mehr Mathe! The Grumpy Economist John Cochrane. Economist's View Mark Thoma.