ETF Rendite – Historische Auswertung verschiedener Indizes

 


Im Vergleich zum MSCI World wird, wie oben schon beschrieben, sich aber nur auf den amerikanischen Markt fokussiert und die Entwicklung von anderen Ländern bleibt unberücksichtigt. Für dich persönlich zählt wirklich nur, was hattest zu Jahresanfang, was hast du am Jahresende, was ist deine Rendite und davon geht nochmal die Inflation als Kaufkraftverlust ab. Definition und leicht verständliche Formel Infos Geldanlage, Kapitalanlage: Dies sollte man zur Wertsteigerung von Assets nutzen. Viele Leute können einem relativ schnell erklären was Inflation bedeutet und wie sie vielleicht definiert ist aber sie mit ihrem eigenen Geld in Verbindung zu bringen fällt ihnen trotzdem schwer.

MSCI World


Zielsetzungen sind so plakativ, dass keine vernünftige Marschrichtung ableitbar ist. Dies erfolgt wissentlich und volkswirtschaftlich zu unser aller Schaden. Aber persönlich können wir davon profitieren. Das langfristige Niedrigzinsumfeld lässt sich perfekt zum eigenen Vorteil nutzen. In der Vergangenheit war eine anziehende Konjunktur mit einem Ansteigen der Inflation und damit einer Erhöhung des Zinsniveaus verknüpft.

Die Politik der Notenbanken war darauf ausgerichtet, dem konjunkturbedingten Anstieg der Inflation durch eine Straffung der Geldpolitik zu begegnen. Umgekehrt wurden in konjunkturellen Abschwungphasen mittels einer expansiven Geldpolitik die Zinsen von den Notenbanken gesenkt, um Geld billiger zu machen und dadurch einen geldpolitischen Stimulus für die Wirtschaft zu schaffen.

In einer Welt, die zunehmend nicht von nationalen Volkswirtschaften geprägt ist, sondern von einem Wettbewerb von Wirtschaftsblöcken, scheint dieser Zusammenhang jedoch zunehmend verloren zu gehen. Politik — auch und vor allem Geldpolitik — tritt zunehmend als Marktmanipulator auf, die sich staatlich budgetären und wirtschaftspolitisch strategischen Zielsetzungen verschrieben hat. Dies erfordert auch von Unternehmen und von Investoren eine generelle Umorientierung.

Manipulierte Märkte kann man mögen oder nicht. Sie sind Realität und sie bieten jenen Chancen, die nicht ideologisch fixiert an Dogmen festhalten, sondern sich evolutionär an die geänderten Verhältnisse anpassen. Von dieser Front ist also nichts wirklich zu befürchten. Aber selbst eine Straffung der Geldpolitik zeitigt aktuell nicht mehr die Effekte, die früher zum Tragen kamen. Die FED erhöhte den Leitzins mehrmals. Dennoch lockern sich die Finanzierungsbedingungen weiter und die Assetpreise steigen weiter.

Nichts entwickelt sich derzeit so, wie es im Lehrbuch steht. Seit November blieb die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fast unverändert und die Zinsspannen bei Unternehmensanleihen gehen — wahrscheinlich der positiven Konjunkturentwicklung geschuldet — sogar zurück. Das Geld ist trotz strafferer Notenbankpolitik billiger denn je.

Unternehmen finden also derzeit ausgesprochen gute Rahmenbedingungen für eine wachstums- und unternehmenswertorientierte Geschäftspolitik vor. Denn auch die Unternehmenswerte steigen in diesem Umfeld. Unternehmensbewertungen scheinen nur in historischer Betrachtung derzeit hoch. Angesichts langfristig zu erwartender niedriger Zinsen lassen sich derartige vergangenheitsbezogene Bewertungsmuster aber nicht ohne weiteres auf die Gegenwart und Zukunft übertragen.

Eine Zinserwartung wie derzeit als langfristiger Horizont gab es noch nie. Noch nie seit der Einführung des Computers waren derartige technologische Umwälzungen im Gang. Und noch nie lagen derart riesige Märkte mit steigender Kaufkraft in unserer Reichweite. Und diese Chancen eröffnen sich nun hiesigen Unternehmen, die eine Schlankheitskur erst in den letzten Jahren absolviert haben und nun fit sind.

Wenn Zinsen langfristig niedrig sind, suchen Anleger verzweifelt nach Anlagemöglichkeiten. Dies führt auch zu vielfältigen Spekulationsexzessen in den unterschiedlichsten Assetklassen.

Kryptowährungen, Gold, Rohstoffe, alternative Investments , Devisenspekulationen, ja selbst Exotenprodukte wie beispielsweise Kunst stehen im Fokus spekulativ veranlagter Investoren. Die Volatilität nimmt zu und damit auch das Verlustrisiko. Was aber ist als Investment nachhaltiger als ein Engagement im Produktivkapital einer Volkswirtschaft? Verschiedene Anlagen zeichnen sich durch eine typische Kombination von Rendite und Risiko, sprich Volatilität, aus. Ein intelligent zusammengestelltes Portfolio ist aber mehr als die Summe seiner einzelnen Anlagen.

Dies ist bedingt durch den dritten Faktor der Portfolio-Optimierung nach Markowitz, der Korrelation, die wir im folgenden Abschnitt betrachten. Der Korrelationskoeffizient beschreibt mathematisch, wie stark der Zusammenhang zwischen der Entwicklung zweier Variablen ist. Liegt er bei -1 bedeutet dies, dass sich die eine Variable immer genau entgegengesetzt zu der anderen verhält: Ist der Wert 0, entwickeln sich A und B völlig unabhängig voneinander.

Beobachte Korrelationen zwischen zwei Anlageklassen gelten dann als besonders stabil, wenn es einen Wirkzusammenhang gibt. Korrelationen, die ohne Wirkzusammenhang beobachtet werden, könnten rein zufällig sein und sich in Zukunft ganz anders verhalten. Die Forderung nach einer kausalen Korrelation setzt der Zahl der nutzbaren Anlageklassen eine natürliche Grenze.

Konjunkturelle Zyklen führen beispielsweise dazu, dass Unternehmen der gleichen Branche oder derselben Region fast im Gleichtakt boomen bzw. Boomt die Wirtschaft weltweit, so steigt auch die Nachfrage nach industriellen Rohstoffen und lässt deren Preis steigen und umgekehrt. Wirtschaftliche Zusammenhänge können aber auch zu genau entgegen gesetzten Kursverläufen führen negative Korrelation: Im Vergleich zu Aktien werden Anleihen attraktiver. Steigende Anleihezinsen führen somit tendenziell zu sinkenden Aktienkursen und umgekehrt.

Bei stark segmentierten Anlageklassen ist ein Wirkzusammenhang oft nicht mehr erkennbar. Die Globalisierung hat dazu geführt, dass die Wirtschaft der einzelnen Länder und Regionen zunehmend miteinander verflochten sind. In den letzten Jahrzehnten hat die Korrelation der Regionen tendenziell zugenommen. Dagegen ist die Korrelation von Unternehmen mit der Region tendenziell gesunken.

In einer globalisierten Welt scheint es für die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens entscheidender zu sein, zu welcher Branche es gehört, als zu welcher Region. Korrelationen versagen leider genau dann, wenn man sie am meisten braucht — wenigstens ein Stück weit vgl.

In solchen Marktphasen kann die Korrelation zwischen Anlageklassen stark zunehmen. Trotzdem ist dies natürlich kein Grund, auf die Wirkung der Korrelationen bei der Geldanlage zu verzichten. Die Standardabweichung eines Portfolios ist abhängig von der Korrelation der einzelnen Anlagen untereinander.

Mathematisch gesprochen wird das Risiko, also die Standardabweichung des Portfolios, sogar kleiner als der gewichtete Mittelwert der Standardabweichungen der einzelnen Anlagen. Für das Gesamtportfolio kann sogar eine Standardabweichung erreicht werden, die geringer ist als die Standardabweichung der sichersten Einzelanlage im Portfolio.

Die erwartbare Rendite entspricht dem gewichteten Mittelwert der Renditen der einzelnen Anlagen. Unabhängig davon ist allerdings der Effekt des Rebalancings, der sich bei einer Betrachtung über mehrere Perioden ergibt. Die Portfoliotheorie zieht aus der Korrelation den entscheidenden Vorteil für die Optimierung eines Portfolios. Die Berücksichtigung von Korrelationen macht aus einem beliebigen Portfolio ein effizientes Portfolio.

Ein Portfolio wird umso besser, je mehr Anlageklassen miteinander kombiniert werden, die nicht vollständig miteinander korrelieren. Korrelationen, die durch einen Wirkzusammenhang begründet sind, gelten als besonders stabil. Günstige Korrelationen mit kausaler Beziehung gibt es gar nicht so viele: Rendite stärken - Anomalien nutzen. Putting booms and busts into perspectives, Review of Economics and Statistics 73, 18— Zur Navigation Zum Inhalt. Hauptnavigation Geld anlegen 'ohne Wetten' 1.

Ihre persönliche Anlagestrategie Überblick Wozu? Ihr Ziel - Wie viel soll es denn sein? Ist auch Ihre Risikowahrnehmung marktabhängig? Risiko managen - die Anlagekongruenz Investierbares Vermögen - wie viel kann ich anlegen?

Anlagehorizont - wie viel Geld brauchen Sie wann? Risikotoleranz - welche Wertschwankungen stehe ich durch? Ihre Anlagestrategie - fügen wir die Dinge zusammen. Das Portfolio strukturieren Überblick Anlageklassen - Welche, und wie viele verschiedene? Sie befinden sich hier: Damit hilfst du Homemade Finance wirklich sehr!

Hallo Alex, ich habe nicht verstanden, warum Du bei der Nettorendite nur die Steuern auf Dividendenzahlungen, nicht aber auf Kursgewinne berücksichtigst. Kursgewinne müssen erst bei Realisierung versteuert werden. Du gehst bei der Berechnung davon aus, nur die Dividenden zu erhalten und diese dann zu reinvestieren. Keine Ahnung, ob man dann von einer Rendite sprechen kann, wenn die Verfügbarkeit des gesamten Geldes überhaupt nicht gegeben ist.

Ich bin mir nicht sicher ob ich den zweiten Teil der Frage richtig verstanden habe, korrigiere mich bitte falls ich am Thema vorbeirede. In der Vergangenheit war es so, dass die Aktienmärkte mit ca. Bei einem Performanceindex wie dem DAX geschieht das automatisch, deswegen ist ein 1: Das ist ein toller Wert, nur spiegelt er nicht die ganze Wahrheit wider, denn um an das Geld zu gelangen, muss es in der Bezugsphase versteuert werden.

Berücksichtigt man die Versteuerung in der Bezugsphase landet man wieder bei sehr ernüchternden Werten. Bezogen auf Dein Zitat: Dir gehört das Depot mit dem Wert, aber um an den Inhalt zu gelangen, muss man ggf. Für mich gehört aber die Entnahme immer mit zur Gesamtrendite dazu. Im ersteren werden die Dividenden nicht wiederangelegt, beim zweiten sind sie hingegen wiederangelegt und haben somit keinen Einfluss auf den Kurs vgl. Dies ist das Verhalten eines Kursindex. Spass beiseite, wenn du Rendite so definieren möchtest kannst du das natürlich auch so machen.

Ich habe hier explizit die TR Variante jedes Index verwendet, also auch bei den anderen beiden Indizes sind die Dividenden wieder mit an Bord. So wird ein fairer Vergleich möglich. Natürlich kennen wir beide den Unterschied zwischen einem Performanceindex und einem Kursindex. Letztendlich spielt das hier auch keine Rolle wie Dividenden eingepreist werden, zumindest nicht das ich wüsste.

Hauptsache es passiert bei allen auf die gleiche Art und Weise. Und das ist gewährleistet. Am Ende geht es darum wie die Performance insgesamt war und diese setzt sich aus der Wertsteigerung ist wahrscheinlich ein besserer Ausdruck als Kursgewinn und der Dividendenzahlung zusammen.

Hallo Alex, nichts liegt mir ferner, als Dich mit einem Versicherungsvertreter zu vergleichen — das wäre schon eine böse Beleidigung — das würde ich mich nicht trauen. Mir ging es ja nur um den Gedankengang. Die Dividenden wurden ausgeschüttet und ggf. Das ändern bis auf die steuerlichen Kosten und die Transaktionsgebühren nichts am Kurswert.

Diese Dividendenzahlung erhöht die Wertsteigerung nämlich nicht. Ist es nicht anstrengend darüber zu diskutieren, ob es nun 4 oder 5 Prozent Rendite pro Jahr sind?

Ich betrachte die Diskussion immer von einer anderen Seite: Hier können wir uns am Ende nur überraschen lassen. Tut mir leid, dass es etwas gedauert hat, ich war das Wochenende über unterwegs. Rico Willkommen auf Homemade Finance!

Da hast du vollkommen recht, wie genau die Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten aussehen wird kann keiner seriös vorhersagen. Mir war es auch wichtig i hervorzuheben das es sich hierbei um eine Daumenregel handelt und ii dem Leser grundsätzlich ein Gespür dafür geben wie man auf eine Nettorendite kommt.

Ich stimme dir vollkommen zu, man sollte sich mehr auf die Dinge konzentrieren die man optimieren kann. Und Rendite zählt nicht dazu. Das gilt auch für Wertsteigerungen aus wiederangelegten, versteuerten Dividenden. Im Laufe der Jahre wird diese Kurveeinfach flacher sein, eben wegen der Steuer. Da stimmt natürlich, Dividenden werden bei Ausschüttung versteuert und wenn diese wieder angelegt werden müssen alle weiteren Gewinne ebenfalls entsprechend versteuert werden.

Hallo Joerg, danke für den Link, ist super interessant mal damit rumzuspielen und zu sehen wie die persönliche Inflationsrate vom Schnitt abweichen kann.