Allgemeine Zinsformel

 


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Zinsrechnung von A bis Z


Bei einfacher Kapitalverzinsung mit flexibler Laufzeit wird die allgemeine Zinsformel angewandt. Es wird angenommen, dass die Zinsen ausgeschüttet und nicht wieder angelegt werden. Diese Zinsberechnung wird als einfache Verzinsung bezeichnet. Zinsertrag in n Jahren K 0: Zinssatz in Prozent n: Die Geldanlage erfolgt zwar über den Zeitraum mehrerer Jahre, jedoch berücksichtigt die einfache Zinsformel keinen Zinseszins.

Endkapital nach n Jahren. Zur Ermittlung des Kapitals inklusive Zinsen muss im Vergleich zur ersten Formel wieder lediglich der Zinsfaktor um eins erhöht werden.

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Welche Zinsmethode ist die richtige? Kann die Zinsmethode gar frei nach Belieben gewählt werden? Wer darf die Zinsmethode festlegen, Zinsschuldner oder -gläubiger? In solchen Fällen müssen die Lücken mit juristischer Methodik geschlossen werden. Ob es sich im Falle der Zinsmethode um eine planwidrige Regelungslücke des Gesetzgebers handelt oder nicht, kann dahingestellt bleiben.

Es war die noch heute gebräuchliche kaufmännische Zinsmethode s. Jahrhundert von diversen Kalenderreformen und noch mehr Versuchen derselben geprägt war späte Ablösung des Julianischen durch den Gregorianischen Kalender in Zentraleuropa, Französischer Revolutionskalender , was letztendlich zu dieser pauschalisierten Zinsmethode geführt haben dürfte. Mittlerweile ist es eine Leichtigkeit, Zinstage kalendergenau zu berechnen; Computerprogramme wie Zinsrechner erledigen diese Aufgabe in Sekundenschnelle.

Die Frage nach der Rechtsnatur des Zinses ist keineswegs nur Gegenstand einer rechtsphilosophischen Betrachtung. Es ist die Frage danach, was Zins im juristischen Sinne eigentlich ist und wie er entsteht. Zins ist nicht Gegenstand eines Primäranspruches, sondern eine Nebenschuld. Es gelte der Zinssatz, welcher zu diesem Zeitpunkt feststeht, bis zur Beendigung des gesamten Schuldverhältnisses, egal ob vertraglicher oder gesetzlicher Natur.

Hierfür sprächen vor allem Gründe der Rechtssicherheit. Andererseits gibt es viele Zinsschuldverhältnisse, die nicht durch Parteivereinbarung zustande kommen, sondern dem Schuldner die Zinspflicht einseitig als eine Form der Strafe auferlegen. Dies sind vor allem die gesetzlichen Zinspflichten, wobei das populärste Beispiel der Verzugszins ist. Das Charakteristikum des Verzugs ist die vom Schuldner zu vertretende Leistungsverzögerung, wobei es täglich in seiner Macht steht, den Verzug zu beenden.

Hier ist der Charakter eines dem Grunde nach einmalig entstehenden Schuldverhältnisses, welches solange in die Zukunft strahlt, wie es nicht durch Leistung bzw. Erfüllung beendet wird, völlig ungeeignet. Vielmehr wird der Grund für die Zinsschuld täglich neu gesetzt. Was bedeuten die vorstehenden Überlegungen für die Zinsmethoden? Ihre Hauptaufgabe ist die Beaufsichtigung und Regulierung des sich schnell ändernden Marktes durch die Ausgabe von Richtlinien und Empfehlungen.

Aufgrund ihrer Ungenauigkeit ist die Deutsche Zinsmethode immer wieder kritisiert worden. Der im Zahlungsverzug befindliche kaufmännische Schuldner einer Werksvergütung aus einem am Ein genereller Entscheid für die eine oder andere Verfahrensweise ist also nicht sachgerecht.