Historische Zeitschrift

 

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Im Gegensatz zur bisherigen Methode der Bundesnetzagentur erlaubt es der Gesamtmarktrenditeansatz, die aktuellen Marktverhltnisse korrekt abzubilden. Massimo Rospocher, Il papa guerriero. Volume 42 Issue 1 Dec , pp. Angesichts des Anstiegs der Risikoprmien in den letzten Jahren Abbildungen 2 und 3 fhrt die Verwendung historischer Daten zu einer Unterschtzung der Marktrisikoprmie. Die internationale Berichterstattung und der Weg in den Ersten Weltkrieg.

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Volume 11 Issue 1 Dec , pp. Volume 9 Issue 1 Dec , pp. Volume 10 Issue 1 Dec , pp. Volume 7 Issue 1 Dec , pp. Volume 8 Issue 1 Dec , pp. Volume 5 Issue 1 Dec , pp. Volume 6 Issue 1 Dec , pp. Volume 3 Issue 1 Dec , pp. Volume 4 Issue 1 Dec , pp.

Volume 2 Issue 1 Dec , pp. Volume 1 Issue 1 Dec , pp. Get Access to Full Text. Recht im Kalten Krieg. Bevölkerungswissenschaft und Bevölkerungspolitik zwischen Entwicklungshilfe und bundesrepublikanischer Sozialpolitik er und er Jahre Hartmann, Heinrich A.

Page 98 Published Online: Fritz Stern — Jarausch, Konrad H. Page Published Online: Hermann Parzinger, Die Kinder des Prometheus. Eine Geschichte der Menschheit vor der Erfindung der Schrift. Handbuch der hessischen, Handbuch der hessischen Geschichte. Ritter, Grafen und Fürsten — weltliche Herrschaften im hessischen Raum ca.

Balance of Power im internationalen System der Neuzeit. The Western Slave Coast c. Mit einem Geleitwort v. Presentism and Experiences of Time. Chichester, Wiley Maier, Felix K. Religiöse, soziale und ökonomische Spannungsfelder in frühen Gesellschaften. Maria Theotikou, Die ekecheiria zwischen Religion und Politik. Arrington, Ashes, Images, and Memories.

Studies in Waterborne Power. Armies of the Ancient World. Tibor Schäfer, Die Hunnen und ihre Nachbarn. Geschichte einer hunnischen Gruppe von der Mongolei bis zur Bretagne. Beiträge zur Geschichte des Altertums, Bd. Wolfgang Blösel, Die römische Republik. Beck Geschichte der Antike. Beiträge zur Altertumskunde, Bd. Dean Hammer, Roman Political Thought.

From Cicero to Augustine. Herrschaftsstrukturen und Herrschaftspraxis III: Akten der Tagung in Zürich Roland Färber, Römische Gerichtsorte: Räumliche Dynamiken von Jurisdiktion im Imperium Romanum.

Martin Wallraff, Sonnenkönig der Spätantike. Stefan Klug, Alexandria und Rom. Die Geschichte der Beziehungen zweier Kirchen in der Antike. I,1 Grundlegung der kirchlichen Organisation, die ersten Bischöfe — ihre Spiegelung in Zeugnissen von der Spätantike bis zum späteren Mittelalter.

Hans Hubert Anton unter Mitarb. Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, A Chronological Guide with Introductory Essays. Brepols Essays in European Culture, 5. Mark Mersiowsky, Die Urkunde in der Karolingerzeit. Originale, Urkundenpraxis und politische Kommunikation. Monumenta Germaniae Historica, Schriften, Bd. Maike Huneke, Iurisprudentia romano-saxonica. Dokumente zur Geschichte des deutschen Reiches und seiner Verfassung — Marco Veronesi, Oberdeutsche Kaufleute in Genua, — Avec la collaboration de Antoine Calve et Didier Kahn.

Fabien Levy, La monarchie et la commune. Formen der Interaktion zwischen Mensch und Gott im Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung, Beihefte, Bd. Memoria und Totengedenken im Mittelalter. David Nirenberg, Neighboring Faiths. Arnold Esch, Die Lebenswelt des europäischen Spätmittelalters. Kleine Schicksale selbst erzählt in Schreiben an den Papst. Epidemien und deren Auswirkungen vom frühen Esslinger Studien — Schriftenreihe, Bd.

Massimo Rospocher, Il papa guerriero. Giulio II nello spazio pubblico europeo. La strategia delle immagini dopo il concilio di Trento.

Zwischen Mythos und Wahrheit. Benjamin Steiner, Colberts Afrika. Lorient et la Compagnie des Indes. Lars Behrisch, Die Berechnung der Glückseligkeit. Beihefte der Francia, Bd. Ulrich Rosenhagen, Brudermord, Freiheitsdrang, Weltenrichter. Religiöse Kommunikation und öffentliche Theologie in der amerikanischen Revolutionsepoche. Arbeiten zur Kirchengeschichte, Bd. Falko Schnicke, Die männliche Disziplin. Zur Vergeschlechtlichung der deutschen Geschichtswissenschaft — Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt.

Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte, Bd. Volker Speth, Der Kampf um den öffentlichen Raum. Prozessionen, Wallfahrten, Feierlichkeiten bei Bischofsbesuchen, Papstfeiern und sonstige religiöse Feste im nördlichen Rheinland während des Kulturkampfes. Carsten Gräbel, Die Erforschung der Kolonien.

Expeditionen und koloniale Wissenskultur deutscher Geographen, — Die unvollendete Autobiographie einer frauenbewegten Pazifistin. Perspektiven der Wirtschaftsgeschichte, Bd. Max Weber, Max Weber-Gesamtausgabe. Horst Baier, Gangolf Hübinger, M. Rainer Lepsius in Zusammenarb. Die internationale Berichterstattung und der Weg in den Ersten Weltkrieg. Christoph Nübel, Durchhalten und Überleben an der Westfront.

Raum und Körper im Ersten Weltkrieg. Zeitalter der Weltkriege, Bd. Aufzeichnungen aus Feldzug und Lazarett. Veröffentlichungen des Bayerischen Armeemuseums, Bd. Alexander Watson, Ring of Steel: Germany and Austria-Hungary at War, — Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg. Forschung und Wissenschaft — Geschichte, Bd. Perspektiven auf das Jahr Die Neuordnung der Welt — Armistices et Paix — Die deutsche Armee — Benjamin Ziemann, Veteranen der Republik. Kriegserinnerung und demokratische Politik — Autobiographische Epochencharakterisierungen — und ihr zeitgenössischer Kontext.

Historische Mitteilungen — Beihefte, Bd. Beiträge zu Theologie, Kirche und Gesellschaft im Florian Kührer-Wielach, Siebenbürgen ohne Siebenbürger? Zentralstaatliche Integration und politischer Regionalismus nach dem Ersten Weltkrieg. Die deutsche Rüstungsindustrie in Oberschlesien während des Zweiten Weltkrieges. Bochumer Studien zur Technik- und Umweltgeschichte, Bd.

Wolfram Wette, Karl Jäger. Mörder der litauischen Juden. Mit einem Vorwort v. Die Zeit des Nationalsozialismus. Culture and Politics after Go back to the PDF. Das Oberlandesgericht Dsseldorf besttigte am Mrz eine zentrale konomische Erkenntnis: Im aktuellen, historisch einmaligen Kapitalmarktumfeld fhrt die mechanistische Anwendung herkmmlicher Schtzmethoden bei der Bestimmung regulatorischer Eigenkapitalzinsstze zu verzerrten Ergebnissen. Die Anwendung eines ,,Schema F" ist daher nicht lnger haltbar.

Regulierungsbehrden knnen nicht einfach herkmmliche Methoden fortfhren selbst wenn diese zeitweise angemessen erschienen , sondern mssen die aktuellen Kapitalmarkverhltnisse bercksichtigen. Renditeerwartungen ndern sich im Zeitverlauf und knnen nicht durch einfache Durchschnittsbildung aus der Vergangenheit abgeleitet werden gerade wenn sich die aktuellen Kapitalmarktverhltnisse stark von den historischen unterscheiden.

Daher fhrt die rckwrtsgewandte Methode, derer sich in der Vergangenheit eine Vielzahl europischer Regulierer bediente, heute zu nach unten verzerrten Ergebnissen. In ihrem Urteil vom Mrz kippten die Richter die Eigenkapitalzinssatzfestlegung der Bundesnetzagentur fr die dritte Anreizregulierungsperiode der Strom- und Gasnetzbetreiber vom 5. Das Urteil knnte weitreichende Folgen fr die Bestimmung regulatorischer Kapitalkosten in Deutschland und darber hinaus haben.

Wie die meisten europischen Regulierungsbehrden ermittelte die Bundesnetzagentur die erlaubten Renditen fr Netzbetreiber bisher auf Basis historischer Kapitalmarktdaten. Dieser Ansatz kann nur dann zu sinnvollen Ergebnissen fhren, wenn historische Aktienund Anleihemarktdaten eine verlssliche Aussagekraft fr die Zukunft haben.

Dies ist im aktuellen Kapitalmarktumfeld jedoch nicht der Fall: Das Gericht hlt es im gegenwrtigen Kapitalmarktumfeld fr nicht vertretbar, bei der Bestimmung der Marktrisikoprmie ausschlielich historische Daten aus nur einer Quelle zu betrachten.

Dieses Vorgehen werde den auergewhnlichen Verhltnissen auf den Kapital- und Finanzmrkten nicht gerecht. Die einfache Fortschreibung einer rckwrtsgewandten Methode fhrte laut Richtern zu einer rechtsfehlerhaft niedrigen Festlegung.

Um die Eigenkapitalkosten eines bestimmten Unternehmens zu bestimmen, wird die Marktrisikoprmie mit dem unternehmensspezifischen Betafaktor skaliert, der das relative Risiko eines Unternehmens im Vergleich zum Gesamtmarkt misst. In berechnete die Bundesnetzagentur die Marktrisikoprmie als Durchschnitt historischer internationaler berrenditen d. Im Lichte der Kapitalmarktverhltnisse und der Energiewende belie sie die Marktrisikoprmie aber letztlich auf dem Niveau von Regulatorische Eigenkapitalzinsstze mssen die Kapitalanziehung ber die betreffende Regulierungsperiode hinweg gewhrleisten.

Sie mssen daher unter Bercksichtigung des spezifischen Risikos gegenber den in anderen Branchen erzielbaren Renditen konkurrenzfhig sein. Da der relevante Zeitraum die jeweils bevorstehende Regulierungsperiode ist, mssen insbesondere die Erwartungen der Investoren bezglich der knftigen Kapitalmarktverhltnisse Bercksichtigung finden. Herkmmlich nutzten Regulierungsbehrden wie die Bundesnetzagentur allerdings Durchschnitte historischer Daten, um die knftigen Renditeerwartungen abzuschtzen.

Im Fall der Marktrisikoprmie reicht der Betrachtungszeitraum oft ber Jahre in die Vergangenheit zurck. Hinter dem Vorgehen steht die Annahme, dass sich Enttuschungen und positive berraschungen auf den Aktienmrkten im Mittel ausgleichen und dass der historische Durchschnitt den Zukunftserwartungen entspricht.

Die erwartete Marktrisikoprmie wurde so in der Regel als langfristiger Durchschnitt jhrlicher berrenditen Differenzen historisch realisierter Aktien- und Anleiherenditen bestimmt. Konsistenz und Stabilitt dienten unter anderem der Bundesnetzagentur als Begrndung, die Daten kaum zu hinterfragen, obwohl sie in zunehmendem Widerspruch zu alternativen Schtzungen der Marktrisikoprmie stehen insbesondere insoweit diese auf aktuellen Daten und vorausschauenden Modellen basieren.

Die expansive Geldpolitik der Zentralbanken in Form drastischer Leitzinssenkungen und massiver Anleihenkufe als Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Verhltnisse auf den Kapitalmrkten grundlegend gendert:.

Einmalig niedrige Renditen europischer Staatsanleihen: Das Auftreten negativer Nominalzinsstze wie in Deutschland und der Schweiz war vor der Finanzkrise undenkbar. Hohe Kursgewinne festverzinslicher Anleihen durch Verfall des Zinsniveaus: Ein derartiges ,,Golden Age of Bonds" gilt als historisch einmalig und drfte sich nicht wiederholen, da nominale Zinsstze nahe ihrer Untergrenze sind, dem sogenannten ,,Zero-Lower-Bound" Abbildung 1.

Was vor der Finanzkrise noch als sichere Anlage galt, notiert heute mit erheblichen Risikoaufschlgen. Selbst Unternehmen mit hoher Bonitt wie Banken knnen sich nur mit erheblichen Renditeaufschlgen verschulden, wie das Interbankenzinsdifferential zeigt Abbildung 2.

Anstieg der geforderten Risikoprmien in allen Anlageklassen: Zentralbankinterventionen auf den Anleihemrkten reduzierten die risikolosen Zinsstze, wirkten sich jedoch nicht in gleicher Weise auf die erwarteten Aktienrenditen aus. Die Differenz zwischen diesen beiden Parametern die Marktrisikoprmie stieg folglich an.

Das rein rckwrtsgewandte Vorgehen bei der Bestimmung der Marktrisikoprmie ber mehr als ein Jahrhundert historischer Daten in Kombination mit aktuellen risikolosen Zinsstzen ist nicht geeignet, die heutigen Renditeerwartungen zu bestimmen.

Dies hat zwei wesentliche Grnde:. Historische berrenditen unterschtzen die heute erwartete Marktrisikoprmie: Angesichts des Anstiegs der Risikoprmien in den letzten Jahren Abbildungen 2 und 3 fhrt die Verwendung historischer Daten zu einer Unterschtzung der Marktrisikoprmie. Die von der Bundesnetzagentur vertretene Annahme einer im Zeitverlauf konstanten Marktrisikoprmie ist nicht lnger haltbar.

Historische berrenditen bilden einmalige Entwicklungen ab: Das Oberlandesgericht stellte fest, dass die Bercksichtigung der Kursgewinne in den Anleiherenditen der DMS-Daten die historischen berrenditen nach unten verzerrt. Da das Zinsniveau nicht weiter absinken kann, erwarten Anleger keine weiteren Kursgewinne und kein weiteres ,,Golden Age of Bonds". Die rein rckwrtsgewandte Ermittlung der Marktrisikoprmie nach ,,Schema F" kann und sollte durch neue Methoden ergnzt werden, die die aktuellen Verhltnisse reflektieren.

Das OLG Dsseldorf hlt es fr methodisch unzulssig, dass die Bundesnetzagentur die folgenden Anstze selbst zur Plausibilisierung unbercksichtigt lie:. Der Ansatz aus der britischen Regulierungspraxis geht nicht von einer konstanten Marktrisikoprmie aus, sondern von einer stabilen Gesamtmarktrendite.