Wirtschaftswachstum

 

Wie berechnet man die durchschnittliche Zykluslänge? Die durchschnittliche Zykluslänge berechnet man indem man alle Zykluslängen addiert und dann durch die Anzahl der vorliegenden bzw. beobachteten Zyklen dividiert.

Monatliche Arbeitszeit berechnen Für die monatliche Arbeitszeit muss zunächst die Wochenanzahl pro Monat ermittelt werden, indem die Anzahl der Wochen pro Jahr 52 durch die Anzahl der Monate 12 dividiert wird.

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Vorab: Was ist eigentlich „der IQ“? Der so genannte Intelligenzquotient, kurz IQ, ist im Grunde schon der Schlüssel zu der Art und Weise, wie er berechnet wird – und doch wird diese Tatsache im alltäglichen Sprachgebrauch viel zu selten berücksichtigt.

Die Wachstumstheorie ist der Zweig der Volkswirtschaftslehre , der sich mit der Erklärung der Ursachen von Wirtschaftswachstum befasst. Sie hat verschiedene Modelle hervorgebracht, mit deren Hilfe die Entwicklung des Pro-Kopf-Einkommens analysiert und erklärt wird. Seit werden Wachstumsmodelle auch in solche mit starken und solche mit schwachen langfristigen Wirkungen der Wirtschaftspolitik klassifiziert.

Dieses Modell liegt nicht entlang der Trennlinien zwischen neoklassischen und endogenen Modellen, sondern beleuchtet die Abhängigkeit des Wachstums vom Gewicht des physischen bzw. Entscheidend sind dabei institutionelle langandauernde kontinuierliche Rahmenbedingungen wie Rechtssicherheit unabhängige und effektive Gerichte bzw.

Verwaltung, Verhinderung von Korruption und Geldwäsche , Vertrags- bzw. Registersicherheit , öffentliche Sicherheit und Forschung. Die Innovationsrate und die Spar- und Investitionsquote Kapital wiederum wird stark durch den institutionellen Rahmen beeinflusst. Im Vergleich von Volkswirtschaften stellen sich dabei die Fragen: Beschäftigungsvermehrung bedeutet mehr Arbeiter, die bereit sind, die wirtschaftlichen Güter und Dienstleistungen zu produzieren. Beschäftigungsvermehrung läuft jedoch in sehr engen Grenzen bzw.

Eine so schnelle Bevölkerungsvermehrung bewirkt, dass es enorm schwer ist, dafür zu sorgen, dass alle Beschäftigten über die entsprechenden Fähigkeiten verfügen, um eine hohe, erforderliche Produktivität zu erreichen. Viele Länder in der Welt versuchen, die Bevölkerungsvermehrung mit Gesetzen zu begrenzen und auf diese Weise ihre Lebensqualität zu sichern. Das Kapital stellt das Potenzial einer Volkswirtschaft dar, Güter und Dienstleistungen zur Steigerung der Lebensqualität herstellen zu können z.

Maschinen, Bürogebäude oder Humankapital. Je höher die Produktion bereits ist, desto geringer ist dieser Ertrag und somit das Wachstumspotenzial. Diesen Zusammenhang hat Robert Solow in seinem Wachstumsmodell erklärt.

Im Gegensatz zur Arbeit kann Kapital akkumuliert werden. Gleichzeitig nutzt es sich ab und muss mit der Zeit ersetzt werden. Ein Teil der Produktion muss also für die Instandhaltung des Kapitals aufgewendet werden, um die Produktion mindestens konstant halten zu können.

Durch den abnehmenden Grenzertrag kann daher nicht beliebig viel Kapital akkumuliert werden. Dadurch gibt es ein theoretisches Limit für die Produktion einer Volkswirtschaft, an dem die Investitionen gleich den Abschreibungen sind konstante Arbeitskraft und Technologie vorausgesetzt. Dieser Punkt ist der steady state. Je höher die Sparquote und damit die Ersparnisse sind, desto mehr Kapital kann ersetzt werden.

Weil mehr gespart wird, sinkt der Konsum. Aus diesem Trade-off ergibt sich ein optimaler Punkt, an dem der Konsum dauerhaft maximal ist d. Dieser Sachverhalt wird im Solow-Modell als goldene Regel bezeichnet. Der Wachstumsbeitrag, der nicht auf einer Zunahme des Einsatzes der Faktoren Arbeit und Kapital beruht, sondern auf technologischen Innovationen , wird als Technischer Fortschritt bezeichnet.

Auf diese Weise erhöhen sie ihre Chance, neue, bessere Produkte zu entwickeln und dadurch die Produktivität der Beschäftigten zu steigern. Als programmatische Schwerpunkte für Wirtschaftswachstum und positive langanhaltende Entwicklung von Gemeinwesen gelten Währungs- und Finanzstabilität, solider Rechtsrahmen Sicherung der Eigentumsrechte, Vertrags- und Registersicherheit, Gläubigerschutz , umsichtige Deregulierung und Liberalisierung des Finanzsektor, Kapitalverkehrsliberalisierung mit Wechselkursflexibilität, robuste Banken, zielgenaue Finanzpolitik Wertpapiermärkte, staatliches Schuldenmanagement , stabile und effiziente Zahlungsverkehrs- und Settlementsysteme und die Implementierung von Standards und Kodizes.

Die Beschränkung des Zugriffs von Politikern und gesellschaftlichen Eliten auf das Eigentum und ein glaubwürdiger Schutz vor Enteignung korrelieren mit einer deutlich höheren Spar- und Investitionsquote sowie einem deutlich höheren Wirtschaftswachstum. Wirtschaftliches Wachstum ist in vielen Volkswirtschaften eines der Hauptziele staatlicher Wirtschaftspolitik.

Rezessionen sollen durch staatliche Intervention abgeschwächt und Boomphasen durch Haushaltskonsolidierung eingeschränkt werden. Diese sogenannte antizyklische Wirtschaftspolitik wurde durch den Keynesianismus geprägt, hat allerdings in der haushaltspolitischen Praxis bis heute nicht funktioniert. Ein Wirtschaftswachstum wird von den meisten Ökonomen als notwendig angesehen, um eine Erhöhung der Arbeitslosenquote zu vermeiden oder diese zu verringern.

Dies wird vor allem im Zusammenhang mit der sogenannten Beschäftigungsschwelle diskutiert. Diese versucht anzugeben, ab welchem Wirtschaftswachstum neue Stellen entstehen.

Ursache für die Existenz einer solchen Beschäftigungsschwelle sind fortlaufende Rationalisierungsprozesse, durch die nicht nur bei Wirtschaftsschrumpfung Arbeitskräfte freigesetzt werden. Um diesen permanenten Abbau auszugleichen, muss bei gleich bleibendem Arbeitsangebot die Wirtschaft wachsen.

Diese Annahmen beruhen auf dem Okunschen Gesetz , das weiterhin impliziert, dass auch bei starkem Wachstum aufgrund der Verbesserung der Kapazitätsauslastung mit einem proportional geringeren Anstieg der Nachfrage nach Arbeitskräften gerechnet werden muss. Arthur Melvin Okun untersuchte empirisch den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Arbeitslosigkeit.

Über die Phillips-Kurve können diese Werte unter bestimmten Voraussetzungen mit der Inflation verbunden werden. Durch die sogenannten Hartz-Reformen wird von den meisten Ökonomen ein Absinken der Beschäftigungsschwelle erwartet.

Als Grund dafür wird angenommen, dass durch die Reform auch entstehende unattraktivere Stellen angenommen werden. Wirtschaftliche Erholungsphasen führten zu einem in den er Jahren als jobless recovery oder jobless growth genannten Effekt: Erholung und Wachstum ohne Schaffung neuer Arbeitsplätze. Erklärungsversuche beziehen Faktoren ein wie Automatisierung, Steigerung der Produktivität der Arbeitnehmer aufgrund des Okunschen Gesetzes und Verlängerungen der tatsächlichen Arbeitszeiten.

Sie messen weder die Einkommensverteilung in einem Land wenn wenige Reiche reicher würden und viele Arme arm blieben oder sogar ärmer werden, könnte dennoch die Wirtschaft ein Wachstum verzeichnen noch die Gewichtung des privaten Verbrauchs, die Hausarbeit, ehrenamtliche Tätigkeiten, die Zugangsmöglichkeiten und Qualität des Gesundheits- und des Bildungswesens, die Kriminalitätsrate, Suchterkrankungen, Umweltbelastungen und deren mögliche Folgekosten usw. Januar nahm beispielsweise die Enquete-Kommission Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität — Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft des Bundestages die Arbeit auf.

Umfragen zeigen, dass ab einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von etwa Unter diesem Wert lässt sich noch eine relativ starke Korrelation zwischen der Zufriedenheit der Bevölkerung verschiedener Länder und ihrem durchschnittlichen Einkommen feststellen.

Das nach Richard Easterlin benannte Easterlin-Paradox besagt, dass das Glücksempfinden nicht weiter zunimmt, wenn die grundlegenden menschlichen Bedürfnisse erfüllt sind. Demnach gäbe es also zumindest in den Industrieländern keine Korrelation zwischen Wirtschaftswachstum und Glücksempfinden.

Easterlins Arbeit ist nicht unwidersprochen geblieben. Wolfers und Stevenson veröffentlichten eine Arbeit, in der sie Daten zu Glück und Einkommen in Vergleichen zwischen reich und arm innerhalb einer Gesellschaft, in Vergleichen zwischen armen und reichen Ländern und in intertemporalen Vergleichen analysierten. Dabei zeigte sich, dass der Zusammenhang zwischen subjektivem Glück und Einkommen für intranationale, internationale und intertemporale Vergleiche sehr ähnlich ist.

Diese Ergebnisse widersprechen denen Easterlins, dessen Paradox auf der Annahme beruht, intranationale Vergleiche würden stärkere Glücksunterschiede bedeuten als internationale bzw. Noch problematischer wird der Indikator des Bruttoinlandsprodukts im Zeitalter der Digitalisierung, da der technische Fortschritt sogar negative Auswirkungen auf das Wachstum haben kann.

Zumindest bildet das BIP das reale Wirtschaftsgeschehen in der zunehmend digitalisierten Dienstleistungsgesellschaft nicht mehr zuverlässig ab. Zum anderen werden bezahlte Tätigkeiten beim Steuerberater, im Reisebüro, in der Bank usw.

Um diese Glockenkurve nun zu verstehen, ist es wichtig, dass man nicht versucht, die y-Achse zu interpretieren weshalb ich sie auch weggelassen habe. Mathematisch betrachtet handelt es sich bei dieser Kurve um eine Dichte-Funktion , d. Man darf und kann diese Kurve daher nicht direkt so lesen, dass sie einem Aufschluss darüber gibt, wie vielen Prozent der Menschen welcher IQ-Wert zugordnet ist das geht daher nicht, weil die Intelligenz hier mathematisch als stetiges Merkmal konzipiert ist — aber nun genug mit dem statistischen Wirrwarr.

Sinnvoll interpretierbar ist hingegen das Integral, also die Fläche unter der Glockenkurve. Mit deren Hilfe kann man zumindest Aussagen darüber treffen, wie viele IQ-Werte sich in einem bestimmten Bereich bewegen.

Zwischen 70 und liegen derweil z. Diese Menschen liegen bzgl. Ähnliches gilt in umgekehrter Richtung für IQ-Werte unter Hier bewegen wir uns allerdings noch mit bedeutenden Abstufungen! Diese praktischen Prozentangaben haben einen weiteren Vorteil: Man kann jedem IQ-Wert einen Prozentrang zuweisen und somit z.

Um zu der Anmerkung von vorhin zurückzukommen: Und das ist, wie sie auch an der Abbildung sehen können, hochgradig unwahrscheinlich — mal davon abgesehen, dass kein Intelligenztest einen so hohen Wert vernünftig messen kann Thema des nächsten Artikels. Ein ganz heikles Thema ist es natürlich, ob nun Männer oder Frauen im Durchschnitt intelligenter sind. Der mir bekannte aktuelle Forschungsstand hierzu ist der, dass es — bezüglich der allgemeinen Intelligenz — einen marginalen Unterschied dahingehend gibt, dass Männer ein paar wenige IQ-Punkte vorne liegen, gleichzeitig aber die Varianz bei Männern höher ist: Sowohl in den sehr hohen als auch in den sehr niedrigen IQ-Bereichen überwiegen Männer.

Dazu sei noch gesagt, dass dieser Unterschied durch zwei Aspekte an Bedeutung verliert: Denn was als gut gesichert gilt, ist, dass Männer und Frauen sich deutlich hinsichtlich ihrer kognitiven Stärken und Schwächen unterscheiden: Es gilt als sehr robuster Befund, dass Männer z.

Eine andere Fragestellung ist die, ob der durchschnittliche IQ der Menschheit tatsächlich zunimmt — ein Phänomen, das in Anlehnung an den neuseeländischen Politologen James R. Flynn als Flynn-Effekt bezeichnet wird. Dieser Fragestellung auf den Grund zu gehen, ist aufgrund der beschriebenen Berechnungsweise des IQ gar nicht so einfach — denn um herauszufinden, ob der IQ im Mittel steigt, darf man Menschen eben nicht mit aktuellen Normstichproben vergleichen, sondern muss ältere heranziehen: Nur so kommt man dem Flynn-Effekt auf die Schliche.

Dieser Anstieg ergibt sich natürlich aus dem Vergleich mit den immer gleichen Normen aus den er Jahren — anders wäre ein Anstieg ja gar nicht messbar.

Dabei nahmen die Leistungen in nicht-sprachlichen Tests die vor allem fluide Intelligenz messen deutlich stärker zu als die in sprachlich basierten Tests die vor allem kristalline Intelligenz messen.

Für diesen Befund wurden diverse Erklärungshypothesen diskutiert, die im Folgenden kurz angeschnitten werden sollen. In der Tat nahm die durchschnittliche Dauer des Schulbesuchs in dieser Zeit deutlich zu — was deshalb wichtig ist, weil somit auch die Erfahrung und die Geübtheit im systematischen Lösen von schulischen Aufgaben zunahm, die typischen Intelligenztests sehr ähnlich sind. Der Anteil dieser Faktoren am Flynn-Effekt ist jedoch eher als gering zu einzustufen.

Weiterhin wurde in den Raum geworfen, dass der typische elterliche Erziehungsstil in dieser Zeitspanne natürlich auch einem erheblichen Wandel unterlegen war. Konkret wird von den Vetretern dieser Hypothese angeführt, dass von Eltern zunehmend Wert darauf gelegt wurde, ihre Kinder schon früh in ihrer kognitiven Entwicklung zu fördern. Die Befunde hierzu sind widersprüchlich. Zu bedenken ist sicherlich auch, dass aufgrund besserer medizinischer Versorgung die Zahl der mit geistigen Behinderungen geborenen Kinder in der beschriebenen Zeitspanne zurückgegangen ist.

Es ist gut belegt, dass bessere Ernährung z. Durch ungesunde Ernährung kann es z. Vermutlich ist es tatsächlich nicht einer dieser Faktoren, die den Flynn-Effekt erklären, sondern ihr Zusammenspiel.

In diesem Artikel habe ich mehrfach schon das Thema der Intelligenzmessung gestreift. Ob, wie — und vor allem — wie genau man die Intelligenz eines Menschen tatsächlich messen kann, wird daher der Inhalt des nächsten Artikels sein. Zum Inhalt springen Vorab: Wie ist Intelligenz in der Menschheit verbreitet?

Verteilung des IQ in der Bevölkerung Um diese Glockenkurve nun zu verstehen, ist es wichtig, dass man nicht versucht, die y-Achse zu interpretieren weshalb ich sie auch weggelassen habe.

Wird die Menschheit wirklich immer intelligenter?