Strategien und Rahmenbedingungen des internationalen Handels

 

Die Spezialisierung durch internationalen Handel führt für beide Länder zu einem Wohlstandsgewinn. Angenommen, vor Aufnahme des Handels hat Land A zwei Einheiten Stahl und drei Autos hergestellt, Land B hat neun Einheiten Stahl und zwei Autos produziert (siehe Abbildung unten, gepunktete Linie). Nun setzt A alle Arbeitseinheiten in der Autoproduktion ein. Es produziert sechs Autos.

Und wie könnte es sein? Wir lernen in diesem Modul, eine solide, durchdachte strategische Basis für unsere internationalen Einkaufs- und Verkaufsaktivitäten zu legen. Kaum eine anderes Wort hat eine derartige Talfahrt im öffentlichen Ansehen hinter sich. Entgegen der bisherigen Freihandelstheorie werde das heutige Amerika von dieser Entwicklung nicht profitieren, sondern im Gegenteil schweren Schaden nehmen.

Klassische Außenhandelstheorien

Tolle Nachricht heute auf thelsman.info: Brüssel nimmt den E-Commerce ins Visier. Das wird wirklich höchste Zeit. Ich unterstütze nun seit vielen Jahren Kunden im Bereich eCommerce und der internationale Verkauf von digitalen und nicht-digitalen Produkten ist eine Katastrophe.

Die Bedingungen für kleine und mittlere Unternehmen sind hierbei besonders günstig, da sie wesentlich mehr Möglichkeiten haben, bereits etablierte Märkte zu durchdringen, als noch vor zehn Jahren. Unternehmen sind jetzt in der Lage, Internet-Shops einzurichten, und zwar auf unkomplizierte, rasche und kostengünstige Weise, wodurch sie einen höheren Grad an Wettbewerbsfähigkeit und eine maximale Durchdringung der traditionellen Märkte erreichen können.

Die Hauptvorteile für den Verbraucher liegen sowohl auf nationaler als auch auf europäischer und weltweiter Ebene im Wesentlichen darin, dass sie über eine breite Angebotspalette für Waren und Dienstleistungen verfügen und in den Genuss wettbewerbsorientierter Preisgestaltung, niedriger Lebenshaltungskosten und damit einer besseren Lebensqualität gelangen.

Sie können jetzt Produkte und Dienstleistungen besser vergleichen, da sie Zugang zu mehr Informationen haben, die sie rund um die Uhr von zu Hause aus oder von ihrem Arbeitsplatz aus abrufen können.

Arglose Internetnutzer werden häufig in die Irre geführt und fallen so Betrügern zum Opfer. Der Diebstahl von Geld und Kreditkarten-Pincodes auf elektronischem Wege sowie der missbräuchliche Zugang zu Bankkonten zählen heute zu den häufigsten Internetverbrechen.

Alle diese Phänomene haben das Vertrauen der Nutzer in den elektronischen Geschäftsverkehr erschüttert. Der illegale Handel hat im Internet ebenfalls neue Kanäle gefunden, über die er sich ungehindert ausbreiten kann.

Die derzeitigen Strukturen zur Verwaltung des Internets sind gekennzeichnet durch einen Mangel an funktionsfähigen und hierarchischen Regulierungs- und Lenkungsinstrumenten. Aufgrund dieses Mischcharakters sollten aktuelle und künftige Herausforderungen des weltweiten Internethandels daher in einen solidarischen und kooperativen Rahmen eingebettet sein, der auf institutionalisierten Regelsystemen basiert. Mehrseitige inter -regionale und bilaterale Handelsabkommen müssen künftig Klauseln zur Erleichterung des elektronischen Geschäftsverkehr enthalten eine Praxis, die bereits von EU-Wettbewerbern im Handelssektor verfolgt wird.

Die EU sucht weltweit Partner, um sicherzustellen, dass die Internet-Dimension des internationalen Handels strengen Bedingungen und Regelungen unterworfen wird, die im Wesentlichen darauf abzielen, einen liberalisierten und gesunden Wettbewerb zu schaffen und die Sicherheit des Welthandels zu gewährleisten.

Dennoch gibt es in der EU inhärente Probleme, die die Abwicklung von Online-Handelsgeschäften beeinträchtigen, beispielsweise geografische Marktaufteilung, Auferlegung vertraglicher Einschränkungen für Vertriebsnetzwerke, das Fehlen eines gemeinsamen Steuersystems und die Existenz regulatorischer Rahmenwerke, die traditionelle Betriebspraktiken erhalten und favorisieren.

Aufgrund inadäquater Koordination auf operationeller Ebene konnte der elektronische Geschäftsverkehr auf EU-Ebene weltweit noch keinen Rang erreichen, der der eigentlichen handelpolitischen Stärke der EU entspricht. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass nur eine kleine Anzahl von Internet-Unternehmen in der EU niedergelassen ist. Das Internet kann als Mittel zur Überbrückung der Kluft im Nord-Süd-Handel dienen, kann neue Kanäle zur Anknüpfung von Entwicklungs- und Schwellenländern an fortschrittliche Handelssysteme darstellen und somit deren Exporte steigern, weil die Nachteile des herkömmlichen Handels nicht mehr ins Gewicht fallen.

Entwicklungsländer, die keinen direkten Zugang zu den herkömmlichen Handelsstrukturen und -Kanälen haben, können durch die Nutzung des Internet enorm profitieren. Und da muss man natürlich eine Steueridentifikationsnummer haben. Wenn ich dann Zitate lese , dass es in manchen Ländern der EU inzwischen aufgrund des Sparzwangs nahezu unmöglich ist, ein Unternehmen zu gründen, dann will ich gar nicht an den Aufwand denken, der für eine Steueridentifkationsnummer notwendig ist.

Das könnte man auch noch vereinfachen. Einfacher wäre, wenn die MwSt. Der zweite Grund, warum ausländische Privatkunden ungern in Shops behandelt werden: Der Shop muss die rechtliche Situation des Landes des Kunden beachten. Und wer an die Herausforderung der deutschen Rechtsprechung denkt Versandkostenangaben in räumlicher Nähe zum Preis vor Einleitung des Bestellprozesses, Impressumsangaben, Bezeichnung des Kauf-Buttons, etc.

Und dieser Aufwand soll dann für alle EU-Länder betrieben werden. Die Kosten für die Rechtsberatung müssen dadurch erstmal wieder rein kommen. Man verkauft nur an Geschäftskunden, denn hier gilt die rechtliche Situation des Shop-Betreibers.

Und wie könnte es sein? Auch hier sehe ich nur eine Möglichkeit: Die EU sollte rechtliche Vorgaben für Shops machen. Es sollte mir als Shopbetreiber egal sein, wie die rechtliche Regelung in Spanien, Frankreich und Deutschland aussieht, solange ich mich an die EU-Vorgaben halte.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Notify me of followup comments via e-mail. Seit über 15 Jahren im Bereich Web-Entwicklung unterwegs. Wie ist mein Nachname? Schalte Navigation Mathias Bank. Klaus-Peter Kruber Zur Person geb. Ökonomische Standorttheorien sehen die Infrastruktur eines Ortes unter anderem als wichtigen wirtschaftlichen Faktor.

Stahl und Autos, Transportkosten fallen nicht an soll das Prinzip der komparativen Kosten verdeutlicht werden. Mit Arbeitseinheiten können im Land A pro Tag vier Einheiten Stahl oder sechs Autos - oder eine entsprechende Kombination von beiden - produziert werden.

In Land B können mit Arbeitseinheiten pro Tag zwölf Einheiten Stahl oder acht Autos - oder eine entsprechende Kombination von beiden hergestellt werden. Waren wandern um die Welt. Quellentext Ein Prinzip auf Talfahrt? Die Globalisierung heutigen Typs wäre nicht denkbar ohne das beharrliche, oft auch brutale Drängen der Amerikaner auf Reisefreiheit für Waren und Dienstleistungen aller Art.

Runter mit den Zollsätzen! Weg mit nationalen Regularien! Das war das Credo einer ganzen Epoche. Kaum eine anderes Wort hat eine derartige Talfahrt im öffentlichen Ansehen hinter sich. Mehr als jeder zweite Amerikaner [ Denn in der Tat kann Amerika von der weltweiten Arbeitsteilung nicht mehr so selbstverständlich profitieren wie früher.

Jahrzehntelang diktierte Amerika dem Rest der Welt die Handelsbedingungen, der Dollar dominierte, die US-Firmen konnten ihre technischen Standards durchsetzen, die Arbeiter ausländischer Werke waren Zulieferer, noch keine Wettbewerber.

Heute - Anm. Die Zulieferer von einst treten nun vielfach als selbstständige Konkurrenten auf. Wenn es in Deutschland eine Gerechtigkeitslücke gibt, klafft in der Mitte Amerikas ein Gerechtigkeitsloch. Zehn Prozent der Bevölkerung besitzen 70 Prozent aller Vermögenswerte. Als Vertreter der Freihandelsschule genoss er bisher einen untadeligen Ruf. Die neuen Produktionsanlagen im chinesischen Jangtse-Delta und im mexikanischen Grenzland seien der Beginn, nicht das Ende einer Entwicklung, sagt er nun mit drohendem Unterton.

Mit geradezu atemberaubendem Tempo würden sich ehemalige Dritte-Welt-Länder in die Hochtechnologiebranchen Software, Pharmazie und Biotechnologie hocharbeiten.

Entgegen der bisherigen Freihandelstheorie werde das heutige Amerika von dieser Entwicklung nicht profitieren, sondern im Gegenteil schweren Schaden nehmen.

Blinder rechnet vor, dass in den nächsten zehn bis 20 Jahren bis zu 40 Millionen US-Jobs verlorengehen werden, darunter viele gutbezahlte Arbeitsplätze für Angestellte. Wohl aber plädieren sie für eine Handelspolitik, die Chinesen, Indern und Mexikanern im Gegenzug zur Marktöffnung in Amerika etwas abverlangt - hohe Umweltstandards zum Beispiel, den Aufbau eines eigenen Sozialstaats oder aber die Freigabe ihrer Währungen.

In bilateralen Handelsverträgen, also nicht mehr in dem einen weltumspannenden Werk, soll dann versucht werden, den Handel frei und fair zu gestalten.