Können Sie wie ein Profi erklären, wie die Börse funktioniert?

 

 · Kapitel 2: Anna und Michael sind in der Börse angekommen. Doch was passiert hier genau? Was macht eine Börse überhaupt? Lassen Sie sich zusammen mit den Beiden die wichtigsten Funktionen und.

Tipps und Infos zur Versteuerung von Aktienerträgen Lektion 9: Was ist die Technische Analyse. Wie funktioniert ein Call-Optionsschein?

Wichtige Tipps für Ihr Aktiendepot

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In beiden Fällen wird dem festgelegten Preis ein weiterer Preis Vergeuden von Zeit oder zusätzliche Zahlung hinzugefügt. Auf freien Märkten einigen sich Käufer und Verkäufer ohne formelle Festlegung über den Gleichgewichtspreis. Das bedeutet, dass weder ein Angebots- noch ein Nachfrageüberhang besteht. Alle, die zu diesem Preis zu handeln bereit sind tun es auch. Einigen Käufern wird dieser Preis zu hoch sein und sie werden den Markt verlassen.

Einigen Verkäufern wird der Preis zu niedrig sein und sie werden ihre Waren aus den Regalen räumen. Was haben orientalische Basare, Gleichgewichtspreise und geräumte Märkte mit der Börse zu tun? Wer Aktien kaufen möchte tut dies fast immer über die Börse. Wer Aktien besitzt und sich von diesen trennen möchte sucht dafür auch eine Börse auf. An der Börse treffen damit Angebot und Nachfrage für Aktien zusammen. Der Kurs einer Aktie ist ihr Preis. Gleichzeitig ist der aktuelle Börsenkurs auch der Preis, zu dem der Markt — jedenfalls für den Moment — geräumt ist: Die Kursbildung erfolgt anhand festgelegter Ausführungswege, die den Stück-Umsatz maximieren sollen.

Wenn sich sehr viele Anleger für eine bestimmte Aktie interessieren und Orders ins Orderbuch der Börse einstellen wird der Kurs steigen, bis auf der andere Seite genügend Verkäufer bereit sind, sich von ihren Papieren zu trennen.

Die modernen, elektronischen Handelsplattformen gelten als die effizientesten Märkte der Welt und haben in diesem Punkt wenig mit einem Basar gemein. An modernen, elektronischen Börsen sieht man keine wild gestikulierenden Makler und keine Tumulte unter Finanzhaien wie in manchem Hollywood-Streifen. Privatanleger können Orders nicht selbst an die Börse richten, sondern nur über ihren Broker.

Im Orderbuch gibt es zwei Seiten: Anleger können ihre Orders ohne weitere Bedingungen absenden oder sie mit einem Limit versehen. Du darfst niemals und unter keinen Umständen Orders ohne Limit absenden — aber dazu erfährst Du in einer der späteren Lektionen mehr. Hat eine Aktie zuletzt z.

Kann die Order nur zu einem Preis von 70,00 Euro ausgeführt werden wird auch genau das geschehen. Solche Abweichungen sind zwar nur bei Aktien aus der dritten Reihe realistisch zu erwarten — dennoch ist eine Auftragserteilung mit Limit immer vorzuziehen.

Mit einem Limit legt der Käufer seine persönliche Preisobergrenze z. Zu einem höheren Kurs kann die Order dann nicht ausgeführt werden. Genauso, nur spiegelverkehrt verfahren die Verkäufer: Ein Aktienbesitzer kann z. Wenn in der Zeitung oder in Finanzportalen ein Geld- und ein Briefkurs aufgeführt ist, handelt es sich um den höchsten Geldkurs und den niedrigsten Briefkurs im Orderbuch.

Die tatsächlichen Ausführungskurse der Vergangenheit sind dagegen zumindest theoretisch uninteressant. Viele Börsen veröffentlichen ihre Handelsdaten. So gibt es zunächst einmal den Discount-Broker , der ein Aktiendepot anbietet. Der Kunde kann ohne Weiteres ein Depot bei einem solchen Broker eröffnen. Es lohnt sich allerdings zu vergleichen, welche Mindesteinlage notwendig ist und welche Form von Gebühren verlangt werden.

Im Anschluss daran können Broker verglichen werden. Alternativ zum Discount-Broker gibt es das klassische Handelsdepot bei der Bank. In den meisten Fällen können hier Aktien und andere Wertpapiere über den klassischen Telefonhandel oder im direkten Gespräch mit einem Kundenberater in der Filiale erworben werden.

Oftmals stehen der kompetenten Beratung der Bankangestellten etwas höhere Kosten im Vergleich zum Discount-Broker gegenüber. Ob und was ein Depot direkt kostet, ist mit dem Brokervergleich hervorragend festzustellen.

Tatsächlich unterscheidet sich die Kostenstruktur sogar unter den Discount-Brokern enorm. So gibt es manche Depots, die überhaupt keine Kosten von ihren Kunden verlangen. Meistens wird dafür aber verlangt, dass ein bestimmter monatlicher Mindestumsatz erreicht wird. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Online-Broker die Banken deutlich ausstechen, wenn es um den Kostenvergleich geht.

Grundsätzlich sollten Depotgebühren zu unterschiedlichen Szenarien verglichen werden. Besonders wichtig bei der Brokerwahl ist der Vergleich der Order-Kosten. Hier sollte ein besonders Augenmerk gelegt werden, da die Kostenstruktur sich von Broker zu Broker stark unterscheidet. Manche Broker verlangen einen bestimmten Prozentsatz des Auftragsvolumens. So hat ein Broker eine maximale und eine minimale Gebühr, während ein anderer auf solche Grenzen verzichtet.

Je nachdem, wie häufig welches Volumen gehandelt wird , sollte berechnet werden, was der durchschnittliche Kostensatz wäre. Sollten Sie eher an kleinen Investitionsbeträgen interessiert sein, so können gerade die Broker mit Mindestgebühren einen hohen Kostenfaktor darstellen. Teilausführungen können zustande kommen, wenn ein Auftrag in mehreren Teilen ausgeführt wird.

Nach einer Ausführung werden die Handelsaufträge in der Börse im Orderbuch eingetragen. Sollte es zu einem gehäuften Gegenangebot kommen, so kann es sein, dass der Auftrag zu unterschiedlichen Preisen ausgeführt wird. Hierdurch kann der Vorteil entstehen, dass die Order zu einem besseren Preis als erwartet ausgeführt wird. Hier sollte jedoch darauf geachtet werden, dass zusätzliche Gebühren entstehen können, da die Bank oder der Broker dies als zwei unterschiedliche Handelsaufträge verbucht.

Im Brokervergleich kann dies eindeutig festgestellt werden. Im Gegensatz zur Eröffnung eines bestimmten Kontos müssen bei der Depoteröffnung nicht nur herkömmliche Daten wie Geburtsdatum und Adresse eingereicht werden, sondern es besteht auch eine Explorationspflicht von Seiten des Brokers oder der Bank.

Beide Institutionen müssen sich nach der Risikoneigung und der Börsenerfahrung des Kontoinhabers erkundigen. Der Börsenhandel unterliegt immer bestimmten Risiken, über die sich der Händler im Klaren sein muss.

Die Dokumente zur Aktivierung des Depots werden per Post versandt. An der Börse werden unterschiedliche Anlageformen gehandelt. Als Anfänger sollte man sich zunächst informieren, welche es gibt und in wie weit diese von bestimmten Ereignissen oder Zusammenhängen beeinflusst werden. Zu Beginn der Händlerkarriere sollte man sich darüber bewusst werden, wie viel Zeit man investieren möchte und sich auf eine Auswahl an bestimmten Anlageformen beschränken.

Über die Börse werden normalerweise folgende Anlageprodukte gehandelt:. Die meisten Händler entwickeln mit der Zeit für bestimmte Anlageklassen besondere Fähigkeiten und erlernen Kenntnisse, die den Handel mit der Zeit erleichtern. Zu Beginn gilt es herauszufinden, welche Produkte den Anfänger eher interessieren. Eine Leidenschaft für eine bestimmte Anlageklasse sollte vorhanden sein. Gerade als Anfänger fragt man sich, wann man in den Markt einsteigen sollte und in welchen Zeiten es besser ist, das Traden sein zu lassen.

Für die meisten Anfänger ist es das beste, sich zunächst mit den Grundlagen des Handels auseinander zu setzen. Sitzen Terminologien fest und ist der Ablauf bekannt, so kann mit dem Erlernen einer Strategie begonnen werden. Hier besteht für viele Anfänger die Gefahr , sich mit zu vielen Strategien auseinander zu setzen, anstatt lediglich eine einzige Strategie zu erlernen.

Es sollte sich an eine Strategie gehalten werden.