Algenkraftstoff

 

Gefördert werden Investitionen zur Anschaffung bzw. Umrüstung von alternativ betriebenen Fahrzeugen Antriebsart/ Kraftstoff Förderung pro Fahrzeug.

Bei der Herstellung müssen viele Faktoren beachtet werden Bild:

AW: Outlaw jr. Obl

KRAFTSTOFF Bikes – Bäumlegasse 35, Fazit: Lieber anderswo das Geld in Fahrräder investieren. Tom Gurski hat KRAFTSTOFF Bikes bewertet – 5 Stern. ,7/5(16).

Die Haltedauer eines Dieselfahrzeuges liegt deutlich über sieben Jahren. Die Motoren können bei guter Pflege und dem entsprechenden Fahrverhalten mehrere Die Steuer eines Fahrzeugs mit Dieselmotor ist deutlich teurer als die eines Benziners.

Darüber hinaus sind die Versicherungsbeiträge, die für einen Diesel fällig werden, häufig etwas höher. Dies ist aber stark von der Fahrzeugmarke abhängig. Dies kann aber nicht auf andere Fahrzeuge angewendet werden. Sie können für jedes Fahrzeug exakt ausrechnen, ab welcher Fahrleistung Sie die höheren Nebenkosten durch die günstigeren Spritpreise ausgeglichen haben.

Da die Benzinpreise höher besteuert sind, beträgt die Differenz pro Liter im Durchschnitt 15 bis 20 Cents. Die Steuer liegt beim Diesel 22 Cents unter der für den Benziner. Diese Werte gelten für Deutschland. Pauschal können Sie davon ausgehen, dass ein Diesel teurer ist als ein Benziner, wenn Sie weniger als Ab einer Laufleistung von Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Fahrzeuge mit Dieselmotor ideal für Langstrecken sind.

Die Motoren haben eine höhere Laufleistung, den geringeren Verbrauch und der Kraftstoff ist preiswerter. Die Forscher erproben drei verschiedene Methoden, Algen zu züchten. Unter welchen Bedingungen wachsen die Algen am besten und produzieren am meisten Öl?

Die dritte Methode, Algen zu züchten, ist diese hier: Das Wasser tropft durch die grüne Pracht hindurch bis an den Boden. In der Halle herrscht Treibhausatmosphäre, denn sie wird geheizt. Dann wachsen die Algen schneller. Die Wissenschaftler erforschen, ob sich dieser zusätzliche Energieeinsatz lohnt.

Andreas Müller rechts und Dominik Behrendt links vom Forschungszentrum Jülich wollen keine neuen Methoden entwickeln, sondern die bestehenden genau unter die Lupe nehmen: Welche ist am effizientesten? Dazu untersuchen die Forscher im Labor den Ölgehalt der Algen. Ein Kilogramm Algen bindet etwa zwei Kilogramm Kohlendioxid und wandelt es zu organischen Verbindungen um - vor allem die gewünschten Öle, die dann später zu Kerosin umgewandelt werden.

Alle drei Algenanlagen auf dem Gelände des Forschungszentrum Jülich umfassen insgesamt Quadratmeter. Damit kommt ein Jumbo-Airbus A etwa 60 Kilometer weit. Bis Flugzeuge mit Biokerosin fliegen, wird es also in jedem Fall noch eine Weile dauern. Das wissen auch die Forscher.

Sie sagen, dass das Verfahren frühestens in zehn bis zwanzig Jahren wirtschaftlich einsetzbar ist. Biokraftstoffe gelten als klimafreundlich: Wenn man sie verbrennt, wird nur soviel Kohlendioxid CO2 an die Umwelt abgegeben, wie die Pflanzen bei ihrem Wachstum gebunden haben.

Um den zu gewinnen, ist wiederum auch viel Energie nötig, und die kommt meist aus fossilen Energieträgern. Es gibt sogar eine Studie des internationalen Forscherteams um Paul Crutzen vom Max-Plack-Institut für Chemie in Mainz, die besagt, dass Biokraftstoffe mehr klimaschädliche Emissionen verursachen können als reine fossile Brennstoffe.

Das gilt auch auch nur dann, wenn die Biokraftstoffe nicht auf extra dafür gerodeten Regenwaldflächen oder trockengelegten Feuchtgebieten angebaut wurden. Biokraftstoffe werden vor allem aus Raps, Mais oder Zuckerrohr gewonnen. Aus Raps kann man zum Beispiel reines Salatöl machen. Dieses lässt sich in nachgerüsteten Dieselmotoren gut verbrennen. Allerdings kann reines Salatöl einigen Dieselmotoren auch schaden, weil es sehr dickflüssig ist. Die Lösung ist Biodiesel. Dieser unterscheidet sich chemisch vom Salatöl.

Um Fahrzeuge mit Ottomotoren anzutreiben benötigt man Bioethanol, wenn man kein Benzin benutzen will. Seine Herstellung ähnelt der von Schnaps: Zuerst werden Zuckerrohr oder -rüben, Mais oder Getreide vergoren und dann destilliert.

In vielen Staaten wird dieses Ethanol dem Benzin zugemischt. Es enthält 10 Prozent Bioethanol. Als Ausgangsmaterial für die meisten Biokraftstoffe eignen sich auch Algen, die von Natur aus Öle bilden. Wenn man Algen in riesigen Behältern züchtet, benötigt man dafür weniger als ein Zehntel der Fläche, als zum Beispiel für Raps oder Mais.

Damit konkurrieren Algen nicht so stark um Flächen für den Anbau von Lebensmitteln. Forscher arbeiten derzeit auch an Verfahren, Bioethanol aus Holz oder Stroh herzustellen, also aus Pflanzenresten, die sehr viel Zellulose enthalten. Man benötigt spezielle Enzyme, um die ligninhaltigen also hölzernen, Fasern aufzubrechen und in andere Zucker umzuwandeln, die leichter vergärbar sind. Bisher sind solche Techniken noch nicht marktreif. Sie leuchten grün und blubbern.

In der Glasfassade eines Hamburger Hauses wachsen Algen heran. Kieselalgen schützen sich mit Zellskeletten vor Fressfeinden. Die mikroskopisch kleinen Lebewesen sind so Vorbild für Ingenieure, Designer oder Wissenschaftler, die daraus Ideen für Fahrzeugbau und Architektur ableiten.

Will der Mensch zum Mars fliegen, hat er eine lange Reise vor sich. Dafür braucht er zum einen Lebensmittel, aber auch Sauerstoff zum Atmen. Entweder nimmt er das alles mit oder er baut es selbst an - im All.

Verkehrsplaner sind besorgt, dass sich bis der Verkehr in Johannesburg vervielfachen soll. Fündig wurden Forscher an ungewöhnlicher Stelle: Ottomotoren können nicht nur mit flüssigen Kraftstoffen fahren, sondern auch direkt mit Gas. Tankstellen für Erdgas-Autos gibt es bereits flächendeckend in vielen Ländern. Besonders städtische Busunternehmen oder Fuhrparks schätzen diese Antriebsform, weil Erdgas auch bei steigenden Benzin- und Dieselpreisen billig bleibt.

Gas verbrennt zudem viel sauberer als Diesel. Erdgas muss aber nicht fossilen Ursprungs sein. Auch aus Biomasse lässt sich Gas gewinnen. Das ist ein Gemisch verschiedener Faulgase mit einem hohen Methangasanteil. Auch auf stillgelegten Müllkippen lässt sich oft über Jahrzehnte noch Biogas gewinnen, weil dort Bakterien die organischen Müllbestandteile zersetzen.